Magic Pass: Sommerfrequenz erreicht 20 Prozent der jährlichen Eintritte

10.03.2026


Der Westschweizer Bergbahnen-Tarifverbund Magic Pass hat in seiner neunten Saison ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet. Die Verkäufe stiegen um 63 Prozent, womit das ursprüngliche Ziel von 35 Prozent deutlich übertroffen wurde. In der aktuellen Saison wurden rund 320'000 Pässe verkauft, wie das Unternehmen mitteilte. Dies stellt den bisher größten Zuwachs in der Geschichte des Angebots dar.

Das Wachstum hängt mit der Expansion des Netzwerks zusammen. Zur Saison 2024/25 kamen 17 neue Destinationen hinzu, darunter bekannte Gebiete wie Gstaad, Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt und Sörenberg. Für die zehnte Saison erweitert Magic Pass sein Angebot um die Skigebiete Klewenalp Stockhütte (NW), Sattel Hochstuckli (SZ), Hohe Winde (SO) und Valbirse (BE). Zudem gehören neu das Gebiet Bernex in Frankreich und Domobianca in Italien zum Verbund, der damit insgesamt 103 Skigebiete umfasst.

Besonders stark wuchs Magic Pass in der Deutschschweiz. Im Kanton Bern legte das Angebot um 186 Prozent zu und verzeichnete 69'881 Abonnentinnen und Abonnenten. Auch in den Kantonen Luzern und Obwalden gab es deutliche Zuwächse. Am beliebtesten blieb das Angebot im Kanton Waadt mit 70'655 Kundinnen und Kunden, was einem Wachstum von 19 Prozent entspricht. Sébastien Travelletti, Direktor von Magic Pass, betonte die breite Akzeptanz des Produkts in der Deutschschweiz.

Magic Pass konnte seine Beliebtheit auch im Sommer steigern. Im Jahr 2025 verzeichnete das Angebot 961'201 Eintritte, gegenüber 425'190 im Vorjahr. Die Sommerfrequenz macht inzwischen 20 Prozent der gesamten jährlichen Eintritte aus. Zudem geht Magic Pass eine Zusammenarbeit mit Railaway und der Alliance Swisspass ein. Ab dem 1. November können Kundinnen und Kunden den Pass während der Wintersaison für fünf Tagesfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von ihrem Wohnort zum Skigebiet nutzen. Der Pass für die Saison 2026/27 ist ab sofort erhältlich.

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Von Salzburg bis Burgenland: Wo Wohnen in Österreich am teuersten ist

14.03.2026


Wohnen in Österreich ist zum Jahresende 2025 erneut teurer geworden. Laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria stiegen die durchschnittlichen Wohnkosten für Hauptmietwohnungen im vierten Quartal auf 10,4 Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten. Ein Jahr zuvor hatte der Quadratmeter noch 9,9 Euro gekostet. Damit legten die Wohnkosten binnen zwölf Monaten um 4,6 Prozent zu; gegenüber dem dritten Quartal ergibt sich ein Plus von 1,6 Prozent. Die Marke von zehn Euro pro Quadratmeter wurde damit nicht nur erreicht, sondern übers Jahr 2025 hinweg durchgehend überschritten.

Im Schnitt zahlten Haushalte für eine Hauptmietwohnung im Schlussquartal 2025 monatlich 686,8 Euro. Im vierten Quartal 2024 waren es noch 662,9 Euro. Von den aktuellen Gesamtkosten entfielen 172,5 Euro auf Betriebskosten, das entspricht rund 2,6 Euro pro Quadratmeter. Diese Betriebskosten erhöhten sich gegenüber dem Vorquartal um 1,3 Prozent. Die reinen Mietkosten lagen bei 7,8 Euro pro Quadratmeter. Nach Angaben von Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk bewegen sich die Durchschnittsmieten damit seit Jahresbeginn 2025 konstant im zweistelligen Euro-Bereich, wenn man die Betriebskosten einrechnet.

Die Auswertung basiert auf hochgerechnet rund 1,8 Millionen Hauptmietwohnungen in Österreich. Knapp 40 Prozent davon entfallen auf Genossenschaftswohnungen, rund 15 Prozent auf Gemeindewohnungen. Etwa ein Drittel (31,2 Prozent) der Mietverhältnisse wird auf dem privaten Markt frei vereinbart. 13,4 Prozent der Mieterhaushalte zahlen einen Richtwertmietzins, weitere 1,3 Prozent unterliegen dem sogenannten Kategoriemietzins. Diese Struktur spiegelt sich regional unterschiedlich wider: In Wien ist der Anteil an Richtwertmieten mit 21,0 Prozent am höchsten, gleichzeitig ist hier der Anteil privater Hauptmieten auf dem freien Markt mit 22,0 Prozent am niedrigsten.

In anderen Bundesländern dominieren andere Mietformen. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg überwiegen private Mietverträge auf dem freien Markt; Vorarlberg kommt hier auf einen Anteil von 55,4 Prozent, Tirol auf 52,0 Prozent und Salzburg auf 48,0 Prozent. Im Burgenland und in Oberösterreich stellen dagegen Genossenschaftswohnungen die Mehrheit: 70,4 Prozent der Hauptmietwohnungen im Burgenland und 58,5 Prozent in Oberösterreich entfallen auf diese Kategorie. Auch bei den absoluten Kosten zeigen sich Unterschiede: Laut Statistik Austria liegen die Wohnkosten pro Quadratmeter in Salzburg mit 12,2 Euro am höchsten, im Burgenland mit 7,7 Euro am niedrigsten. Insgesamt belegen die Daten, dass die Mietbelastung österreichweit zunimmt – wenn auch auf einem unterschiedlichen Ausgangsniveau je nach Region und Mietform.