Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für den in Bergheim ansässigen Kran-Spezialisten Palfinger von 41,0 Euro auf 39,0 Euro gesenkt. Diese Anpassung erfolgte im Anschluss an die Veröffentlichung der Neun-Monatszahlen des Unternehmens. Trotz der Korrektur bleibt die Kaufempfehlung der Experten aufgrund der aktuellen Marktsituation jedoch weiterhin aufrecht.

Hintergrund für die Kurszielsenkung ist die rechtliche Trennung vom Russland-Geschäft, die Palfinger in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 einen Verlust bescherte. Zusammen mit Bewertungseffekten aus dem geplanten Verkauf des Tail-&-Passenger-Lift-Geschäfts und Wertberichtigungen russischer Vermögenswerte sank das Konzernergebnis auf minus 61,5 Millionen Euro.

Laut Deutsche Bank Research handelt es sich bei der Wertminderung in Russland von etwa 135 Millionen Euro um einen nicht zahlungswirksamen Vorgang. Dies bedeutet, dass die entsprechenden Abschreibungen keine Auswirkungen auf das Ebit des Unternehmens haben. Um der Inflation entgegenzuwirken, hat Palfinger zudem sein Effizienzprogramm ausgeweitet, um trotz Geschäftswachstums eine stabile Kostenbasis zu sichern.

Für das Jahr 2026 prognostiziert die Deutsche Bank einen Gewinn je Aktie von 0,35 Euro, während für die beiden Folgejahre 1,67 Euro bzw. 2,88 Euro erwartet werden. Zum Zeitpunkt der Analyse notierten die Palfinger-Titel an der Wiener Börse zum Handelsschluss bei 27,80 Euro.