AIMD bringt A-LRYNGO, das weltweit erste KI-gesteuerte Videolaryngoskop, auf die globalen Märkte

22.09.2026

Doppelte Anerkennung durch die koreanische Regierung bringt die KI-gestützte Intubation auf den Weg zu einem neuen Standard im Atemwegsmanagement

SEOUL, Südkorea, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- AIMD Inc., ein koreanisches Medizintechnikunternehmen, das sich auf KI-gestützte Notfallversorgung spezialisiert hat, gab die weltweite Markteinführung von A-LRYNGO™ bekannt, dem weltweit ersten KI-gesteuerten Videolaryngoskop mit automatischer Glottiserkennung in Echtzeit. Damit treibt das Unternehmen die Einführung des KI-gestützten Atemwegsmanagements in die weltweite klinische Praxis voran.

Die endotracheale Intubation ist ein kritischer und zugleich technisch anspruchsvoller Eingriff, der weltweit jährlich mehr als 100 Millionen Mal durchgeführt wird. Eine erfolgreiche Intubation hängt nach wie vor in hohem Maße von der Erfahrung des Anwenders ab, während eine fehlgeschlagene oder verzögerte Intubation zu schwerer Hypoxie, Herzstillstand und zum Tod führen kann. Diese Herausforderungen unterstreichen den Bedarf an intelligenten Technologien, die medizinisches Fachpersonal bei kritischen Atemwegsmaßnahmen unterstützen können.

A-LRYNGO wurde entwickelt, um die Videolaryngoskopie über die reine Visualisierung hinaus in Richtung einer KI-gestützten Unterstützung bei Eingriffen weiterzuentwickeln. Die geräteintegrierte KI erkennt automatisch die Glottis und bietet während der Intubation visuelle Echtzeit-Führung, ohne dass ein externer Server oder wiederkehrende KI-Lizenzgebühren erforderlich sind. Diese KI-Führung soll Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter unterstützen, auch diejenigen mit begrenzter Intubationserfahrung. Die tragbare Plattform ermöglicht zudem einen Start in weniger als fünf Sekunden, drahtlose Bildschirmfreigabe, Videoaufzeichnung und Bildaufnahme.

A-LRYNGO™, AIMD’s AI-guided video laryngoscope with real-time automatic glottis recognition.

Die zentrale KI-Technologie hinter A-LRYNGO wurde im Rahmen eines nationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramms entwickelt, das vom koreanischen Ministerium für Wissenschaft und IKT (MSIT) unterstützt wurde, und hat den Weg von der staatlich finanzierten Forschung bis hin zur klinischen Bewertung und Kommerzialisierung zurückgelegt. Fachbegutachtete Forschungsarbeiten zu dieser Technologie wurden in den Zeitschriften IEEE Access und Medicine veröffentlicht.

A-LRYNGO wurde von der koreanischen Regierung gleich doppelt ausgezeichnet: Es wurde vom Ministerium für Wissenschaft und IKT als „hervorragendes innovatives F&E-Produkt" ausgezeichnet und als „Weltklasse-Produkt der nächsten Generation" ausgewählt. Zusammen unterstreichen diese Auszeichnungen die Innovationskraft, das Kommerzialisierungspotenzial und die globale Wettbewerbsfähigkeit der Technologie.

In Korea wird A-LRYNGO in Feuerwehr- und Rettungsdienstorganisationen weit verbreitet eingesetzt, wobei sich der Bereich der präklinischen Notfallversorgung als einer der stärksten Anwendungsbereiche der Technologie herauskristallisiert.

A-LRYNGO gewinnt auch international an Anerkennung und Verbreitung. Die Technologie wird derzeit an der Mayo Clinic in den Vereinigten Staaten im Rahmen eines von der koreanischen Regierung unterstützten Demonstrationsprogramms im Ausland evaluiert. Mehr als 200 Geräte wurden in öffentlichen Krankenhäusern in Usbekistan eingesetzt, während die Technologie auch vom Gesundheitsamt der Provinz Quang Tri in Vietnam eingeführt wurde. In Laos wird A-LRYNGO im Nationalen Kinderkrankenhaus und in vier öffentlichen Provinzkrankenhäusern im Rahmen eines von der Korea International Cooperation Agency (KOICA) unterstützten Gesundheitsprogramms eingesetzt. Diese Einsätze belegen die wachsende Präsenz von A-LRYNGO in verschiedenen Gesundheitssystemen.

„Die Zukunft des Atemwegsmanagements wird über die bloße Sichtbarmachung der Atemwege hinausgehen und in Richtung einer intelligenten Führung bei kritischen Eingriffen gehen", sagte Dr. med. Tae Ho Lim, Ph.D., Professor für Notfallmedizin an der Medizinischen Fakultät der Hanyang-Universität, Co-CEO von AIMD und Entwickler von A-LRYNGO. „Unser Ziel ist es, die KI-gestützte Intubation als neuen globalen Standard im Atemwegsmanagement zu etablieren und fortschrittliche Notfallversorgung weltweit zugänglicher zu machen."

Am 18. September präsentierte AIMD A-LRYNGO auf der KOICA AI Partners' Fair, die im Rahmen der 19. Seoul ODA International Conference stattfand, die gemeinsam vom koreanischen Außenministerium und der KOICA veranstaltet wurde. Als Nächstes wird AIMD A-LRYNGO im November dieses Jahres auf der MEDICA 2026 in Düsseldorf präsentieren.

Informationen zu AIMD Inc.

AIMD Inc. ist ein koreanisches Medizintechnikunternehmen, das aus dem Forschungsumfeld der Hanyang-Universität in Seoul hervorgegangen ist. AIMD entwickelt KI-gestützte Medizintechnologien, die darauf ausgelegt sind, in der Notfall- und Intensivmedizin Echtzeit-Unterstützung bei Eingriffen zu leisten.

Anfragen aus den Bereichen Medien und Wirtschaft:

Dr. JungChi Seo, Co-CEO:

AIMD Inc.

E-Mail: aimdinc.official@gmail.com

Website: aimdinc.com

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.