MONTREAL, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Airmedic, ein führendes Unternehmen im Bereich des spezialisierten Luftrettungstransports, hat heute eine neue medizinische Kabine vorgestellt, die speziell für sein Flugzeug vom Typ Bombardier Learjet 45XR entwickelt wurde. Diese bereits an Bord des ersten Flugzeugs im Einsatz befindliche permanente klinische Umgebung unterstützt den Patiententransport und setzt gleichzeitig neue Maßstäbe für die Intensivversorgung während des Fluges.
Diese aus praktischen Einsatzerfahrungen entwickelte medizinische Dauerausstattung verbessert den klinischen Zugang, optimiert die Arbeit des medizinischen Personals und gewährleistet die sofortige Verfügbarkeit wichtiger Ausrüstung, sodass die Flugbesatzungen komplexe Transporte präziser, effizienter und komfortabler durchführen können.
„Diese Investition spiegelt unser Engagement für Spitzenleistungen in der medizinischen Versorgung an Bord wider", sagte Louis-Philippe Loiselle Fortier, Vizepräsident für strategische Initiativen und Geschäftsentwicklung bei Airmedic. „Indem wir analysiert haben, wie sich Einsätze tatsächlich ablaufen, haben wir eine Kabine entwickelt, die Hindernisse für unsere Besatzungen beseitigt, die Kontinuität der medizinischen Versorgung stärkt und Patienten sowie deren Angehörigen sowohl bei Kurz- als auch bei Langstrecken-Rücktransportflügen eine sicherere, komfortablere und besser kontrollierte Umgebung bietet."
Airmedic hat in eine komplett neu gestaltete medizinische Innenausstattung investiert. Diese hochmoderne Kabine, die in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieurteams des Fargo Jet Center entwickelt und sowohl von der FAA als auch von Transport Canada im Rahmen eines ergänzenden Musterzulassungszertifikats zertifiziert wurde, entstand auf der Grundlage des direkten Feedbacks der Besatzungen, Kunden und Patienten, für die sie bestimmt ist.
Wichtige Innovationen für den Intensivtransport
Die verbesserte Kabine verfügt über ein modernes LifePort-Tragesystem, eine mit Edelstahl verkleidete Seitenwand aus Verbundwerkstoff, die für Hygiene und Langlebigkeit sorgt, sowie einen maßgefertigten Medikamentenschrank, in dem wichtige Ausrüstung geschützt und sofort griffbereit aufbewahrt wird. Mithilfe spezieller Deckenschienen lassen sich medizinische Geräte wie der Defibrillator-Monitor, das Transportbeatmungsgerät und die Infusionsgeräte über dem Pflegebereich befestigen, sodass wichtige Geräte ergonomisch in Reichweite des Patienten bleiben. Ein vergrößerter Laderaum erleichtert zudem die Handhabung von Patienten, einschließlich adipöser Patienten und Transporte in Inkubatoren, während Oberflächen in medizinischer Qualität eine effektive Dekontamination zwischen den Einsätzen ermöglichen und ein speziell angefertigter Sichtschutz die Würde der Patienten während des Fluges wahrt. Ein neues Skytrac- es ISAT-200A-Satellitenkommunikations- (SATCOM) und Flugverfolgungssystem verbessert die Koordination während des Fluges noch weiter, da es den Besatzungen ermöglicht, sich freihändig mit Ärzten zu beraten, ohne die Versorgung zu unterbrechen.
Zusammen schaffen diese Verbesserungen einen strukturierten klinischen Arbeitsbereich, der entschlossenes Handeln bei Intensivtransporten ermöglicht und gleichzeitig den Komfort, die Würde und die Sicherheit der Patienten insgesamt erhöht.
Investitionen in die Weiterentwicklung der Rückführung internationaler Patienten
Die Konfiguration des Learjet 45XR stellt den ersten Schritt im Rahmen einer umfassenderen Strategie zur Modernisierung der Flotte dar. Ein zweites Flugzeug soll bereits in den kommenden Monaten eine identische dauerhafte medizinische Ausstattung erhalten, wodurch sich die Gesamtinvestition für beide Kabinenumbauten auf rund zwei Millionen kanadische Dollar beläuft. Diese Umrüstungen sind Teil einer Gesamtinvestition in Höhe von 18 Millionen kanadischen Dollar in die Bombardier Learjet-Flotte von Airmedic ( 45XR), die den Ausbau des internationalen medizinischen Rückführungsprogramms des Unternehmens unterstützt.
„Indem Airmedic diese Flugzeuge dauerhaft für medizinische Einsätze bereitstellt, bekräftigt das Unternehmen erneut eine klare Priorität: Wir investieren in zuverlässige klinische Umgebungen, die auf die Gegebenheiten des modernen Luftrettungsdienstes zugeschnitten sind, und heben gleichzeitig den Versorgungsstandard in der Luft weiter an", fügte Louis-Philippe Loiselle Fortier hinzu.
In Quebec verwurzelt, weltweit tätig
Über internationale Rückholmissionen hinaus stehen diese Flugzeuge jederzeit zur Verfügung, um die Gemeinden und das Gesundheitsnetzwerk von Québec bei dringenden Verlegungen zwischen Krankenhäusern zu unterstützen. Dieses lokale Engagement steht nach wie vor im Mittelpunkt der Mission von Airmedic, das sein Dienstleistungsangebot in den letzten drei Jahren auf internationaler Ebene ausgebaut hat – sowohl durch den Einsatz von Luftrettungsflugzeugen (seine Flotte aus Pilatus- -PC-12-NG- und Bombardier-Learjet- -45XR-Flugzeugen) als auch durch medizinische Begleitdienste auf Linienflügen. Mit seinem strategisch günstigen Standort in Montreal, einem wichtigen transatlantischen Knotenpunkt zwischen Europa und Amerika, und dank der internationalen EURAMI-Akkreditierung verbindet Airmedic seine Wurzeln in Quebec mit globaler Reichweite.
Über Airmedic
Airmedic ist ein kanadischer Anbieter von spezialisierten Luftrettungsdiensten, der sich auf die Rückführung kanadischer und internationaler Patienten konzentriert und in Quebec sowie an Zielen weltweit tätig ist. Die eigens für medizinische Zwecke eingesetzte Flotte besteht aus sechs Pilatus- -PC-12-NG-Flugzeugen und zwei Bombardier-Learjet- -45XR-Jets. Airmedic steht rund um die Uhr, Tag und Nacht, zur Verfügung und übernimmt das gesamte Einsatzmanagement. Airmedic verfügt über die EURAMI-Akkreditierung für seinen Flugbetrieb mit Starrflüglern – ein international anerkannter Standard, der die höchsten Maßstäbe in den Bereichen Sicherheit, Qualität und bewährte Verfahren widerspiegelt. Airmedic gehört zu Dessercom, einer gemeinnützigen Organisation, die in Quebec im Bereich des präklinischen Notfalltransports und des nicht dringenden Bodentransports tätig ist.
Hinweis: Hochauflösende Fotos und Videos der Kabine und des Flugzeugs sind auf Anfrage erhältlich.
Medienkontakt: Claudia Landry, , Senior Director, , Décision Cabinet-Conseil, , 438-830-7733, , clandry@decision.ca
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.