Ajinomoto Bio-Pharma Services präsentiert seine neu gestaltete globale Marke und unterstreicht damit seine Stärke in der Spezialisierung

05.10.2026
  • Dies spiegelt die umfassende Fachkompetenz und Innovationskraft wider, die Aji Bio-Pharma seinen Kunden bietet, die sich zunehmend anspruchsvollen Herausforderungen in den Bereichen Entwicklung und Herstellung stellen müssen.

TOKIO, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ajinomoto Bio-Pharma Services („Aji Bio-Pharma"), ein globales Netzwerk aus spezialisierten Auftragsentwicklungs- und -fertigungsunternehmen (CDMOs) und unterstützenden Technologien, hat heute eine überarbeitete globale Marke vorgestellt, einschließlich aktualisierter Botschaften und einer neuen visuellen Identität sowie einer neu gestalteten globalen Website, die deutlicher zum Ausdruck bringt, wofür das Unternehmen heute steht und wie sehr es sich dafür einsetzt, Kunden bei der Entwicklung von Arzneimitteln zu unterstützen, die zur Verbesserung der Gesundheit der Menschheit beitragen.

In einer Zeit, in der Biopharma-Unternehmen zunehmend fundiertes Fachwissen benötigen, um die immer anspruchsvolleren Herausforderungen in den Bereichen Entwicklung und Herstellung zu meistern, liegt die Stärke von Aji Bio-Pharma in der Spezialisierung. Von kleinen Molekülen über Oligonukleotide, Peptide, Gentherapie, Proteine bis hin zu Biokonjugaten: Der Geschäftsbereich des Unternehmens konzentriert sich gezielt auf bestimmte Bereiche der Biopharmazie und verbindet dies mit wissenschaftlicher Innovation, um die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

Grundlage dieser Spezialisierung ist die mehr als hundertjährige Geschichte wissenschaftlicher Innovationen der Ajinomoto-Gruppe. Dieses Erbe prägt Aji Bio-Pharma auch heute noch, unter anderem durch die Entwicklung eigener Technologien, die neue Möglichkeiten in der biopharmazeutischen Entwicklung und Herstellung eröffnen. Zusammen mit unserem gemeinsamen Bekenntnis zu Qualität, operativer Exzellenz und Nachhaltigkeit ermöglicht dies Aji Bio-Pharma, die Zuverlässigkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit zu bieten, auf die sich unsere Kunden bei der Weiterentwicklung ihrer Programme verlassen können.

„Unser Team war schon immer bestrebt, neue und bessere Wege zu finden, um die spezifischen Herausforderungen bei der Entwicklung und Herstellung zu bewältigen, mit denen unsere Kunden konfrontiert sind", sagte Yasuyuki Otake, Corporate Executive und General Manager der Abteilung Bio-Pharma Services bei Ajinomoto Co., Inc. „Unsere neue Marke stellt genau diese Stärke in den Mittelpunkt. Dies spiegelt den Einfallsreichtum unserer Teams weltweit wider und unser Engagement, Kunden dabei zu unterstützen, Innovationen voranzutreiben und das Potenzial ihrer wissenschaftlichen Arbeit zum Wohle der Patienten, denen sie dienen, voll auszuschöpfen."

Die neue Marke wird heute auf der Website von Aji Bio-Pharma, in den sozialen Medien sowie durch aktualisierte globale Marketingmaterialien auf bevorstehenden Konferenzen eingeführt; weitere Elemente werden in den kommenden Monaten auf die neue Identität umgestellt.

Über Ajinomoto Bio-Pharma Services

Ajinomoto Bio-Pharma Services ist ein globales Netzwerk aus spezialisierten Auftragsentwicklungs- und -fertigungsunternehmen (CDMOs) und unterstützenden Technologien mit Fachkompetenz in den Bereichen kleine Moleküle, Oligonukleotide, Peptide, Gentherapie, Proteine und Biokonjugate. Mit Niederlassungen und Produktionsstätten in Belgien, Indien, Japan und den USA verbinden wir fundiertes Fachwissen in verschiedenen Therapiebereichen mit der jahrhundertelangen Tradition wissenschaftlicher Innovation der Ajinomoto-Gruppe. Gemeinsam setzen wir uns für Qualität, operative Exzellenz und Nachhaltigkeit ein, um unsere Partner aus der Biopharma-Branche bei der Entwicklung komplexer und neuartiger Medikamente zu unterstützen und so zur Verbesserung der Gesundheit der Menschheit beizutragen. Weitere Informationen finden Sie unterwww.AjiBio-Pharma.com.

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.