APAC's Leading Coil Winding Show - 2026 CWIEME Shanghai Concludes with Record International Growth, Spotlighting Robotics and eVTOL

10.08.2026

SHANGHAI, Aug. 10, 2026 /PRNewswire/ -- The 11th CWIEME Shanghai - APAC's leading coil winding show was held on June 24–26, 2026 in Shanghai, China. Focusing on EV, humanoid robots, and eVTOL, the show brought together global suppliers and buyers to build the most comprehensive industrial ecosystem in APAC– spanning high‑performance materials and components, advanced processes, and intelligent solutions. It served as a powerful driver for industrial upgrading and the transformation of productive forces.

Scale and internationalization hit new highs. The exhibition hosted over 330 exhibitors (up 5% YOY) across the entire motor and transformer supply chain, showcasing advanced technologies and products in insulation/magnetic materials, winding equipment, electrical/electronic components, motor accessories, electromechanical components, adhesives/resins/coatings, transformer components and EV drive technologies.

Over the three show days, nearly 40,000 professional visits were recorded, with overseas buyers hailing from over 60 countries and regions-a surge of 28.58% compared to 2025. The share of European and American professional buyers increased by 13% YOY, underscoring CWIEME's strong global appeal. Key visitor segments included engineer, procurement, R&D and senior management, covering motor manufacturers, EV/eVTOL/robotics OEMs, transformer manufacturers, electrical/electronic components, coils, OEMs, generators, motor control/chips and application sectors such as EV, power/energy, industrial machinery, automotive, eVTOL, humanoid robots, home appliances, medical equipment, AI, communications and consumer electronics and aerospace.

Three focus tracks drew strong targeted attendance: over 4,400 EV motor professionals, 2,100 humanoid‑robot specialists, and 1,100 eVTOL experts. The concurrent conference featured 45 industry leaders across 9 sessions covering eVTOL, humanoid robot, electric drive, motor innovation, green transformer manufacturing, policies and academic frontiers, attracting over 3,800 attendees and cementing the show as a launchpad for "HIGH-TECH, HIGH-VALUE" innovations.

Exhibitor satisfaction reached 96%. Industry leaders praised the platform: MARSILLI's General Manager noted a decade of growth alongside CWIEME; Bosch's Vice President highlighted its value for showcasing technologies and engaging customers; Jintian's Marketing Head expressed hopes for expanding global reach; and IPG's SVP emphasized its unique role in connecting high-quality partners.

As the APAC's premier one-stop international trade hub, CWIEME offers you the opportunity to: engage directly with leading suppliers, witness demonstrations of cutting-edge technologies, attend high-level forums for market insights, and connect with potential partners across EV, humanoid robotics, and eVTOL sectors in coil winding and electrical manufacturing industry.

Next edition: June 23–25, 2027 – we look forward to welcoming you again in Shanghai, China!

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.