Die Einführung bringt den End-to-End-Autonomie-Stack von Applied Intuition in einen wichtigen globalen Automobilmarkt und zeigt, wie schnell er sich an verschiedene Regionen, regulatorische Anforderungen und reale Fahrbedingungen anpassen lässt.
SUNNYVALE, Kalifornien, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Applied Intuition, Inc., ein führendes Unternehmen im Bereich der physischen KI, gab heute die Ausweitung seines Self-Driving Systems (SDS) auf Japan bekannt. Dies ist der jüngste Schritt im Bestreben des Unternehmens, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und Technologien für autonomes Fahren auf globalen Märkten zu skalieren.
Weniger als ein Jahr nach der Einführung von „SDS for Automotive", das bereits in Nordamerika und Europa zum Einsatz kommt, bringt Applied Intuition die Plattform nun nach Japan und unterstreicht damit, wie schnell das Unternehmen seinen Stack für autonomes Fahren an neue Regionen anpassen kann.
Mit dieser Einführung wird die SDS-Plattform von Applied Intuition auf eine der komplexesten Fahrumgebungen der Welt ausgeweitet, darunter dichte urbane Verkehrskorridore, Kreuzungen mit mehreren Abzweigungen, Linksverkehr und höchst unterschiedliche Straßenverhältnisse. Applied Intuition ist in Japan bereits seit Jahren mit L4-Einsätzen im Lkw-Bereich tätig, unter anderem im Rahmen der Zusammenarbeit mit Isuzu Motors. Mit dieser Erweiterung wird die umfassendere Plattform „SDS for Automotive" des Unternehmens in den Markt eingeführt, die fortschrittliche Fahrerassistenzfunktionen der Stufen L2+ und L2++ – darunter intelligentes Parken, aktive Sicherheit und Punkt-zu-Punkt-Fahren im Stadtverkehr – bietet und zugleich einen Weg zu anspruchsvolleren L3- und L4-Funktionen eröffnet.
„SDS wurde von Anfang an so konzipiert, dass es sich schnell an verschiedene Regionen, regulatorische Vorgaben und Fahrumgebungen anpassen lässt", sagte Qasar Younis, Mitbegründer und Geschäftsführer von Applied Intuition. „Die Ausweitung von SDS auf Japan verdeutlicht die Flexibilität unserer Architektur und die Stärke der Infrastruktur, die wir aufgebaut haben, um weltweit eine schnelle Implementierung und Weiterentwicklung zu unterstützen."
Die SDS-Plattform von Applied Intuition nutzt einen End-to-End-Autonomie-Stack für Fahrzeuge, der auf Daten aus der realen Welt sowie auf synthetischen Daten basiert. Neuronale Netze ermöglichen die Steuerung des Fahrzeugs mit begrenztem menschlichem Eingriff in einer Vielzahl von Umgebungen, etwa im Stadtverkehr, auf Autobahnen, beim Einparken und beim Herbeirufen. Das System kommt ohne HD-Karten oder Lidar aus und nutzt stattdessen serienreife Kameras und Radarsensoren in Verbindung mit fahrzeugeigener Rechenhardware, um die Fahrumgebung in Echtzeit zu analysieren und darauf zu reagieren.
Die Plattform unterstützt zudem eine breite Palette an Rechenarchitekturen – darunter passiv gekühlte NVIDIA DRIVE-Plattformen und andere führende Halbleiterlösungen für den Automobilbereich – und erlaubt Automobilherstellern damit, fortschrittliche Fahrerassistenzfunktionen in großem Maßstab einzusetzen, ohne an ein einziges Hardware-Ökosystem gebunden zu sein. Durch die Kombination eines serienreifen Autonomie-Stacks mit einer skalierbaren Software-Grundlage unterstützt SDS OEMs dabei, die Bereitstellung zu beschleunigen und zugleich die Vorgaben zu Kosten, Leistungsaufnahme, thermischen Anforderungen und Bauraum bei Fahrzeugen für den Massenmarkt einzuhalten.
Zur Unterstützung der Einführung in Japan hat Applied Intuition lokale Fahrzeugbetriebsstrukturen und eine Dateninfrastruktur in der Region aufgebaut, sodass das Unternehmen Fahrdaten erfassen und verarbeiten kann, die spezifisch für japanische Straßen, Verkehrsverhalten und geltende regulatorische Anforderungen sind. Diese Infrastruktur unterstützt SDS dabei, sich schnell an neue betriebliche Einsatzbereiche anzupassen und Leistungsverbesserungen regionsübergreifend zu beschleunigen.
Während Automobilhersteller weltweit die Einführung intelligenter Fahrzeuge vorantreiben, baut Applied Intuition weiterhin die Software-Grundlage auf, mit der autonomes Fahren über Regionen, regulatorische Anforderungen und Fahrumgebungen hinweg skalierbar wird.
Informationen zu Applied Intuition
Applied Intuition, Inc. treibt die Zukunft der physischen KI voran. Das 2017 gegründete und inzwischen mit 15 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen aus dem Silicon Valley schafft die digitale Infrastruktur, die erforderlich ist, um alle mobilen Maschinen weltweit intelligent zu machen. Applied Intuition unterstützt die Branchen Automobil, Verteidigung, Lkw-Transport, Bauwesen, Bergbau und Landwirtschaft in drei Kernbereichen: Tools und Infrastruktur, Betriebssysteme sowie Autonomie. 18 der 20 weltweit führenden Automobilhersteller sowie das US-Militär und seine Verbündeten vertrauen auf die Lösungen des Unternehmens für physische Intelligenz. Applied Intuition hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, und verfügt über fast zwei Dutzend Niederlassungen weltweit, darunter in London, München, Tokio, Seoul und Washington, D.C. Weitere Informationen erhalten Sie auf , applied.co oder per E-Mail an , press@applied.co,.
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Die Wolftank Group hat auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2026 den Kurs für die nächsten Jahre abgesteckt und zugleich die Kapitalmarktkompetenz im Aufsichtsrat ausgebaut. Die Aktionäre des auf Umwelttechnologien und emissionsfreie Infrastrukturlösungen spezialisierten Unternehmens stimmten allen zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkten zu. Zentrale Themen waren die Präsentation des Jahresergebnisses 2025, die neue Wachstumsstrategie „GreenLead 2030“ sowie eine Satzungsänderung zur Erweiterung des Aufsichtsrats.
Mit „GreenLead 2030“ peilt die Wolftank Group nach Unternehmensangaben einen Umsatz von 250 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von zwölf Prozent an. Nach der Vorstellung der Ergebnisse für 2025 folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag des Vorstands, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 ausgewiesenen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Zugleich wurden Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr entlastet, was als Vertrauensbeweis der Aktionäre in die Unternehmensführung gewertet werden kann.
Strukturell stellte Wolftank die Weichen über eine Satzungsänderung, mit der die Höchstzahl der Aufsichtsratsmitglieder von fünf auf sechs angehoben wurde. Neben den bisherigen Mitgliedern Dr. Andreas Aufschnaiter (Vorsitz), Dr. Peter Podesser (stellvertretender Vorsitz), Dr. Peter Werth, David Hofmann und Raphaela Lindlbauer wurde erstmals Marcel Maschmeyer in das Kontrollgremium gewählt. Damit wird das Gremium um eine zusätzliche Stimme mit ausgewiesener Expertise im Investment- und Kapitalmarktbereich ergänzt.
Maschmeyer ist Vorstand der Paladin Langfrist KGaA und Geschäftsführer der Paladin Invest GmbH. Das auf börsennotierte Small- und Mid-Cap-Unternehmen spezialisierte Investmenthaus Paladin hat sein Engagement bei der Wolftank Group im vergangenen Jahr deutlich erhöht und zählt inzwischen zu den größten Aktionären des Unternehmens. Mit dem Einzug des Paladin-Vertreters in den Aufsichtsrat bindet Wolftank einen wichtigen Investor enger ein und verstärkt zugleich das Profil des Unternehmens gegenüber dem Kapitalmarkt.