Eine tragbare Basis, austauschbare Gelenkmodule und darunter eine offene Plattform.
BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Ascentiz präsentiert auf der IFA 2026 seine H- und K-Module und stellt damit die weltweit erste modulare Exoskelett-Plattform vor: einen gemeinsamen Exo-Belt, austauschbare Gelenkmodule und eine offene Softwareplattform, die im Laufe der Zeit erweitert werden kann.
Ascentiz-H konzentriert sich auf die Unterstützung der Hüftbewegung beim Gehen, Klettern, Laufen und bei schnelleren Bewegungen. Ascentiz-K verfügt über Adaptive Knee Augmentation und kombiniert dynamische Knieunterstützung mit kontinuierlicher aktiver Stützung und Lastmanagement auf ebenem Gelände, Treppen sowie bei Auf- und Abstiegen. Beide nutzen Adaptive Motion Intelligence, um sich ändernde Bewegungsbedingungen zu erkennen und die Unterstützung innerhalb des vom Nutzer gewählten Modus in Echtzeit anzupassen.
Warum modular?
Da sich Exoskelette für Verbraucher zunehmend in Richtung einer Unterstützung mehrerer Gelenke entwickeln, steht diese Produktkategorie vor einer grundlegenden Entscheidung bei der Systemarchitektur: Entweder alle Funktionen in einem festen Gerät für das gesamte Bein integrieren oder eine gemeinsame Plattform entwickeln, die sich an unterschiedliche Bewegungsanforderungen anpassen lässt.
„Wir haben uns für Modularität entschieden, weil Menschen sich nicht immer auf dieselbe Weise bewegen und nicht ständig dieselbe Unterstützung benötigen", sagte Cody Kou, Vice President bei Ascentiz. „Verschiedene Aktivitäten stellen unterschiedliche Anforderungen an Hüften und Knie. Wir sind der Meinung, dass sich die tragbare Robotik entsprechend diesen Anforderungen weiterentwickeln sollte, anstatt alle Funktionen in einem einzigen, festen Gerät zu bündeln. Unser Ziel ist es, eine Plattform zu entwickeln, die im Laufe der Zeit um immer neue Funktionen erweitert werden kann, statt von Nutzern zu verlangen, bei jeder neuen Generation wieder von vorne anzufangen."
Im Mittelpunkt steht der Exo-Belt, der den Akku, das Steuergerät und die Algorithmen enthält. Er kann H, K oder beide gleichzeitig aufnehmen, wobei die Module mithilfe der MOLLE-Schnelllösestruktur innerhalb von Sekunden von Hand ausgetauscht werden können. H treibt den Träger vorwärts und nach oben, während K bei zunehmender Kniebelastung und Stoßbelastung eine adaptive Knieunterstützung, Stabilisierung und kontrollierte Bremswirkung bietet.
BodyOS: die Grundlage für das, was als Nächstes kommt
Unter der Hardware läuft BodyOS, die gemeinsame Software- und Steuerungsgrundlage von Ascentiz für modulare tragbare Robotik. Zusammen mit AZ-Lock auf der mechanischen Ebene und CAN-FD auf der Ebene von Elektrik und Kommunikation bietet es einen gemeinsamen Rahmen, in dem H, K und zukünftige Module auf derselben Plattform betrieben werden können.
BodyOS wurde 2026 als Open-Source-Projekt veröffentlicht und ist so konzipiert, dass das System durch Software-Updates, neue Ascentiz-Module und Hardware, die von der breiteren Forschungs- und Entwicklergemeinschaft entwickelt wird, kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.
Ascentiz präsentiert H und K auf der IFA Berlin vom 4. bis 8. September in Halle 12, Stand 109.
Preise und Verfügbarkeit
Ascentiz-H ist ab sofort über den Ascentiz-Shop erhältlich. Der Preis beträgt 1.599 Euro für H Pro und 2.299 Euro für H Ultra.
Der Preis für Ascentiz-K beträgt 2.399 Euro für K Pro und 2.999 Euro für K Ultra, während die H+K-Konfigurationen 3.599 Euro für Pro Combo und 3.999 Euro für Ultra Combo kosten.
Die Verfügbarkeit von K und H+K wird in Kürze bekannt gegeben.
Informationen zu Ascentiz
Ascentiz wurde 2023 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, fortschrittliche Robotik in zugängliche, nutzerorientierte Exoskelett-Technologie zu verwandeln. Unsere Mission ist es, Menschen dabei zu unterstützen, höher zu klettern, weiterzukommen und in ihrem Alltag sowie bei ihren Abenteuern neues körperliches Potenzial auszuschöpfen. Wir glauben an Erweiterung ohne unnötige Komplexität und entwickeln leichte, intuitive Schnittstellen, die sich nahtlos in jeden Lebensstil einfügen.
Weitere Informationen finden Sie auf ascentizexo.com.

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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.