MADRID, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Fiabilis Consulting Group, ein auf die Optimierung von Arbeits- und Sozialversicherungskosten für Großunternehmen spezialisiertes Beratungsunternehmen, und Aurica Capital, eine unabhängige Private-Equity-Gesellschaft, mit Schwerpunkt auf der Unterstützung mittelständischer Unternehmen bei Wachstums- und Expansionsvorhaben, geben den Einstieg von Aurica Capital als Minderheitsgesellschafter bei Fiabilis bekannt. Der Fonds Aurica Growth IV erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an Fiabilis.
Aurica Capital investiert Wachstumskapital in mittelständische Unternehmen mit klaren Entwicklungs- und Internationalisierungsstrategien. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Private-Equity-Geschäft verwaltet Aurica ein Vermögen von mehr als 600 Millionen Euro (Assets under Management). Die Erfahrung bei der Skalierung profitabler Unternehmen und der partnerschaftliche Investmentansatz machen Aurica zu einem geeigneten Partner für die nächste Wachstumsphase von Fiabilis.
Fiabilis wurde 2009 in Madrid von Guillaume Vignancour und Arnaud Tardif gegründet und hat sich zu einem international tätigen Spezialisten für die Optimierung von Arbeits- und Sozialversicherungskosten entwickelt. Die Gründer werden die Gruppe gemeinsam mit Aurica und dem Managementteam weiterhin führen. Fiabilis ist in Spanien, Italien, Belgien, Polen, Chile, Frankreich und Deutschland vertreten, beschäftigt rund 140 Mitarbeitende und betreut mehr als 2.200 Unternehmenskunden. Im Rahmen seiner Leistungen analysiert und überwacht Fiabilis Daten zu rund 2,5 Millionen Beschäftigten. Bis heute hat das Unternehmen für seine Kunden Einsparungen von mehr als 600 Millionen Euro erzielt. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Fiabilis einen Umsatz von 21,3 Millionen Euro und setzte seinen zweistelligen Wachstumskurs fort.
Die Partnerschaft mit Aurica soll die Umsetzung des strategischen Wachstumsplans von Fiabilis beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der Position in bestehenden Märkten, die Expansion inweitere Märkte, der Ausbau des Dienstleistungsangebots und die Intensivierung des Cross-Sellings. Darüber hinaus sollen KI-gestützte Datenlösungen für den HR-Bereich weiterentwickelt und das organische Wachstum durch gezielte Akquisitionen ergänzt werden.
Guillaume Vignancour und Arnaud Tardif, Gründer der Fiabilis Consulting Group, erklären: „Der Einstieg von Aurica ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von Fiabilis. Wir teilen eine langfristige Vision und denselben Anspruch, Fiabilis weiterzuentwickeln, unsere Kompetenzen auszubauen und zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Auricas Erfahrung bei der Begleitung von Wachstumsunternehmen und bei Expansionsprozessen wird für die nächste Entwicklungsphase von großer Bedeutung sein."
Martín Vargas, Partner bei Aurica Capital, ergänzt: „Fiabilis vereint wesentliche Merkmale, die wir bei unseren Investments suchen: ein differenziertes, profitables und skalierbares Geschäftsmodell, einen hohen Anteil wiederkehrender Umsätze, internationale Präsenz und ein erfahrenes, erfolgreiches Managementteam. Unser Ziel ist es, Guillaume, Arnaud und das gesamte Team beim weiteren Aufbau einer führenden internationalen Gruppe im Bereich der Personalkostenoptimierung zu unterstützen."
Jorge Sirodey, Leiter der Madrider Niederlassung und Partner bei Norgestión,:erklärt: „Die Transaktion unterstreicht die Stärke des Geschäftsmodells von Fiabilis und die Attraktivität eines Marktes, in dem Spezialisierung und die Fähigkeit, große Unternehmenskunden grenzüberschreitend zu betreuen, einen klaren Mehrwert schaffen. Mit Aurica gewinnt Fiabilis einen erfahrenen Partner, der das Unternehmen bei seinen Wachstums- und Internationalisierungszielen unterstützen kann."
Aurica Capital wurde bei der Transaktion von A&O Shearman, KPMG und L.E.K. Consulting beraten. Auf Verkäuferseite fungierte Norgestión als Investmentbank und Finanzberater; Mavens und PwC waren ebenfalls beratend tätig.
Informationen zu Fiabilis
Die Fiabilis Consulting Group ist eine 2009 gegründete internationale Beratungsgruppe mit Niederlassungen in Europa und Lateinamerika sowie rund 140 Mitarbeitenden. Das Unternehmen ist auf die Optimierung von Personalkosten und Sozialversicherungsbeiträgen spezialisiert. Mit multidisziplinärer Expertise unterstützt Fiabilis Unternehmen dabei, messbare wirtschaftliche Potenziale zu realisieren, regulatorische Anforderungen einzuhalten und Prozesse effizient zu gestalten.
Weitere Informationen: www.fiabiliscg.com
Informationen zu Aurica Capital
Aurica Capital ist eine unabhängige Private-Equity-Gesellschaft mit Schwerpunkt auf Wachstumskapital und zählt zu den etablierten Akteuren in diesem Marktsegment. Aurica investiert partnerschaftlich in mittelständische Unternehmen mit klaren Wachstums- und Internationalisierungsstrategien. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung verwaltet die Gesellschaft ein Vermögen von mehr als 600 Millionen Euro. Aurica Capital Desarrollo S.G.E.I.C., S.A. ist bei der spanischen Wertpapieraufsicht CNMV unter der Nummer 104 registriert.
Weitere Informationen: www.auricacapital.com
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.