Das fusionierte Unternehmen vereint die bewährte Brennstoffzellentechnologie und die globale Reichweite von Ballard mit den Hydrogen Power Units, den Kompetenzen im Bereich der Brennstoffversorgung und dem „Energy-as-a-Service"-Geschäftsmodell von GeoPura.
VANCOUVER, BC und NEWCASTLE, Großbritannien, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- Ballard Power Systems Inc. (NASDAQ: BLDP) (TSX: BLDP) („Ballard"), ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie, gab heute bekannt, dass es die Übernahme von GeoPura Limited („GeoPura"), einem führenden britischen Anbieter von emissionsfreien, wasserstoffbasierten Energielösungen, abgeschlossen hat.
GeoPura wurde 2019 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, zuverlässigen, emissionsfreien Strom bereitzustellen – wo und wann immer er benötigt wird. Das Unternehmen entwickelt, produziert und betreibt seine branchenprägende „Hydrogen Power Unit™" (HPU™), die saubere, geräuscharme und netzunabhängige Energie mit einer Zuverlässigkeit im Bereich von 6 bis 9 bieten. Diese fortschrittlichen Systeme, deren Herzstück Ballard-Brennstoffzellenmodule bilden, wandeln Wasserstoff in sauberen Strom um. GeoPura produziert in seinen eigens dafür vorgesehenen Produktionsanlagen zudem grünen Wasserstoff, der durch Elektrolyse gewonnen wird, und transportiert diesen mit der größten Flotte Großbritanniens für den Vertrieb von komprimiertem Wasserstoff.
Durch die Übernahme wird Ballard zu einem Anbieter integrierter Wasserstoff-Energielösungen. Die Kombination aus der HPU™-Plattform von GeoPura, der Brennstoffproduktion und der Logistik mit der fortschrittlichen Brennstoffzellentechnologie von Ballard schafft eine schlüsselfertige „Energy-as-a-Service" (EaaS)-Lösung, die es Ballard ermöglicht, Kunden als Komplettanbieter für emissionsfreie Energielösungen zu bedienen. Diese durchgängige Kompetenz stärkt Ballards Marktpräsenz in ganz Europa, eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten in Nordamerika und festigt gleichzeitig den langfristigen Kurs des Unternehmens in Richtung nachhaltiger Rentabilität und beschleunigten Wachstums.

„Der heutige Tag markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung von Ballard, da wir GeoPura nun offiziell in unserem Unternehmen willkommen heißen", sagte Marty Neese, CEO von Ballard. „Indem wir die Plattform zur Erzeugung sauberer Energie von GeoPura mit der Brennstoffzellen-Technologie von Ballard unter einem Dach vereinen, bieten wir unseren Kunden eine einzige, integrierte Quelle für zuverlässige, emissionsfreie Energie. Dieser strategische Zusammenschluss stärkt unseren Wettbewerbsvorteil in ganz Europa und Nordamerika und versetzt Ballard in die Lage, im gesamten Wasserstoff-Ökosystem Wertschöpfung zu erzielen."
Andrew Cunningham, der nun das Amt des President von Ballard übernimmt, fügte hinzu: „Durch den Zusammenschluss mit Ballard entsteht ein stärkerer und resilienter Partner für Kunden, die mit zunehmend komplexen Herausforderungen im Energiebereich konfrontiert sind. Gemeinsam verbinden wir weltweit führende Brennstoffzellentechnologie mit bewährtem Know-how in den Bereichen Wasserstofferzeugung und Infrastruktur, um zuverlässige, emissionsfreie Energie bereitzustellen – wann und wo immer sie benötigt wird. Vom Ersatz fossiler Energieerzeugung und der Überwindung von Netzengpässen bis hin zur Stärkung der Energiesicherheit und zum Schutz der lokalen Luftqualität bieten wir praktische Lösungen für einige der drängendsten Herausforderungen im Energiebereich, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind. Ich freue mich darauf, unser gemeinsames Team zu leiten, während wir diese Kompetenzen mehr Kunden und Märkten auf der ganzen Welt zugänglich machen und unsere gemeinsame Wachstumsvision umsetzen."
Die Transaktionsvereinbarung sieht eine Gesamtvorauszahlung in Höhe von 275,0 Millionen Pfund vor, bestehend aus 82,5 Millionen Pfund in bar, 49.584.212 neu ausgegebenen Ballard-Stammaktien sowie Restricted Share Units, die nach 12 Monaten in Form von weiteren 1.084.540 Ballard-Stammaktien beglichen werden. Auf Pro-forma-Basis halten die ehemaligen GeoPura-Aktionäre rund 14,1 % der im Umlauf befindlichen Stammaktien von Ballard. Ballard kann bis zu 27,5 Millionen Pfund als zusätzliche bedingte Gegenleistung zahlen, sofern GeoPura bestimmte finanzielle Meilensteine nach dem Abschluss der Transaktion erreicht.
Mit Inkrafttreten der Transaktion hat Andrew Cunningham das Amt des President von Ballard übernommen und untersteht direkt dem Chief Executive Officer Marty Neese. Darüber hinaus sind Andrew Cunningham und Lord Richard Harrington, ehemaliger britischer Minister für Wirtschaft und Industrie sowie Chairman von GeoPura, als von den ehemaligen GeoPura-Aktionären benannte Kandidaten in den Vorstand von Ballard eingetreten.
Informationen zu Ballard
Ballard Power Systems (NASDAQ: BLDP; TSX: BLDP) ist ein weltweit führender Anbieter von emissionsfreien Wasserstoff-Energielösungen und ein integrierter „Energy-as-a-Service" (EaaS)-Anbieter. Gemeinsam mit dessen hundertprozentiger Tochtergesellschaft GeoPura Ltd. bietet Ballard schlüsselfertige, vertikal integrierte Lösungen für das Wasserstoff-Ökosystem an, die die Bereiche Wasserstoffproduktion, Logistik, Betankung, emissionsfreie Brennstoffzellenmotoren und stationäre Hydrogen Power Units umfassen.
Ballard liefert Energie für kritische netzunabhängige stationäre Anwendungen – darunter Bauwesen, Veranstaltungen, Filmsets, Gesundheitswesen, Verteidigung, temporäre Stromversorgungsinfrastruktur sowie Brennstoffzellenmotoren für Schwerlast-Mobilitätsanwendungen wie Busse, Schienenfahrzeuge und Schiffe. Mit einem EaaS-Modell in Verbindung mit modernster Technologie entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette sorgt Ballard weltweit für die Dekarbonisierung geschäftskritischer Betriebsabläufe. Um mehr über Ballard zu erfahren, besuchen Sie www.ballard.com und.
Wichtige Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte Informationen, die „zukunftsgerichtete Informationen" im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze und „zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne der geltenden US-amerikanischen Wertpapiergesetze darstellen können (zusammenfassend als „zukunftsgerichtete Aussagen" bezeichnet). Häufig, jedoch nicht immer, lassen sich zukunftsgerichtete Aussagen im Allgemeinen an der Verwendung von Begriffen wie „könnte", „wird", „erwarten", „beabsichtigen", „planen", „schätzen", „voraussehen", „fortsetzen" und „Prognose" oder anderer ähnlicher Begriffe erkennen und können unter anderem Aussagen zu den Vorteilen der Übernahme von GeoPura für Ballard, seine Aktionäre, Kunden und andere Interessengruppen, zu Marktwachstum und -chancen, Plänen, Strategien und Zielen der Unternehmensleitung sowie zu erwarteten Kosten oder Produktionsmengen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge des Unternehmens deutlich von künftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen. Zu den relevanten Faktoren zählen unter anderem Wechselkursschwankungen, die allgemeine Wirtschaftslage, steigende Kosten, politische und soziale Risiken, Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen das Unternehmen tätig ist oder künftig tätig sein könnte, Umweltbedingungen, die Gewinnung und Bindung von Personal sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten.
Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den nach bestem Wissen und Gewissen getroffenen Annahmen des Unternehmens und seiner Geschäftsführung hinsichtlich der finanziellen, marktbezogenen, regulatorischen und sonstigen relevanten Rahmenbedingungen, die in Zukunft bestehen und das Geschäft sowie den Betrieb des Unternehmens beeinflussen werden. Das Unternehmen gibt keine Gewähr dafür, dass sich die Annahmen, auf denen die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, als richtig erweisen werden oder dass die Geschäftstätigkeit oder der Betrieb des Unternehmens nicht in wesentlicher Weise durch diese oder andere Faktoren beeinträchtigt wird, die vom Unternehmen oder seiner Geschäftsführung nicht vorhergesehen wurden oder vorhersehbar sind oder die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Obwohl das Unternehmen versucht und versucht hat, Faktoren zu identifizieren, die dazu führen könnten, dass tatsächliche Handlungen, Ereignisse oder Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen offenbarten abweichen, kann es andere Faktoren geben, die dazu führen könnten, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungen, Erfolge oder Ereignisse nicht den Erwartungen, Schätzungen oder Absichten entsprechen, und viele Ereignisse liegen außerhalb der zumutbaren Kontrolle des Unternehmens. Dementsprechend werden die Leser darauf hingewiesen, sich nicht übermäßig auf zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung gelten ausschließlich zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Vorbehaltlich etwaiger fortbestehender Verpflichtungen gemäß geltendem Recht oder einschlägigen Börsenvorschriften übernimmt das Unternehmen mit der Bereitstellung dieser Informationen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren oder über Änderungen von Ereignissen, Bedingungen oder Umständen zu informieren.
Weitere Informationen:
Sumit Kundu – Investor Relations, +1 604 360 3517 oder investors@ballard.com

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/ballard-schlieWt-ubernahme-von-geopura-ab-und-wird-damit-zu-einem-anbieter-integrierter-wasserstoff-energielosungen-302862830.html
Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.