Modulare Plattform reduziert Entwicklungs- und Installationsaufwand und sorgt so für eine bis zu fünfmal höhere Kosteneffizienz im Vergleich zu Ex-d-Lösungen
BAD MERGENTHEIM, Deutschland, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- BARTEC hat eine neue Serie modularer Ex-de-Energieverteiler-Steuerungsboards auf den Markt gebracht. Die individuell konfigurierbare Stromverteilungslösung für explosionsgefährdete Bereiche vereinfacht die Projektierung, Installation und Wartung und gewährleistet gleichzeitig die in anspruchsvollen industriellen Umgebungen erforderliche Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die neue Plattform ist gemäß ATEX- und IECEx-Anforderungen zertifiziert und für den Einbau in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 1/21 und 2/22 geeignet. Sie vereint Explosionsschutz, modulare Skalierbarkeit und projektspezifische Flexibilität in einer einzigen Lösung.
„Kunden suchen nach Partnern, die Projekte in explosionsgefährdeten Bereichen vereinfachen und gleichzeitig Sicherheit, Zuverlässigkeit und langfristige Betriebsleistung gewährleisten können", sagt Dr. Martin U. Schefter, CEO von BARTEC.
Das Steuerungsboard unterstützt Anwendungen bis zu 1.000 A und lässt sich mit einer breiten Palette an Optionen für Schalt-, Schutz-, Steuerungs-, Signalisierungs- und Kabeleinführungsfunktionen konfigurieren.
Die Plattform wurde für Betreiber, Systemintegratoren und EPC-Unternehmen in der Öl- und Gasindustrie, der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in der Energie- und Prozessindustrie entwickelt. Ihr modularer Aufbau eignet sich sowohl für Greenfield-Projekte als auch für Brownfield-Modernisierungen und ermöglicht es Anwendern, Anlagen zu erweitern oder anzupassen, ohne komplette Systeme austauschen zu müssen.
„Indem wir unser etabliertes Ex-d-Angebot durch eine modulare Ex-de-Plattform ergänzen, bieten wir unseren Kunden eine breitere Palette zertifizierter Stromverteilungslösungen für explosionsgefährdete Bereiche. Die modulare Architektur ermöglicht eine effiziente Projektierung, eine schnellere Projektabwicklung und eine vereinfachte Wartung über den gesamten Lebenszyklus der Anlage hinweg", so Jan Kirschner, Executive Vice President, Electrical Safety Systems (ESS) bei BARTEC.
BARTEC unterstützt seine Kunden während des gesamten Projektlebenszyklus – von der Planung und Fertigung über die Installation und Inbetriebnahme bis hin zum langfristigen Service-Support.
Hauptmerkmale der neun modulare Energieverteiler-Serie
Über BARTEC
BARTEC ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen, Produkten und Services rund um die Themen Sicherheit und Schutz in Gefahrenzonen. Mit seinen fortschrittlichen Technologien und leistungsorientierten Expertenteams hilft BARTEC namhaften Kunden aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen, Arbeitsumgebungen zu sichern, gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen und die Produktivität zu verbessern.
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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.