LINZ AM RHEIN, Deutschland and BERLIN , Sept. 18, 2026 /PRNewswire/ -- Mehr als 250 Jahre Schuhmachertradition treffen auf die kreative und historische Energie Berlins: Der neue Store in Berlin-Mitte verbindet BIRKENSTOCKs langjährige Schuhmachertradition mit der kulturellen und kreativen Identität der Bundeshauptstadt.
Am 16. September 2026 hat BIRKENSTOCK in der Berliner Münzstraße auf einer Fläche von rund 125 Quadratmetern einen seiner größten Stores in Europa eröffnet. Mit dem neuen Standort hinterlässt der Erfinder des Fußbetts einen besonderen Fußabdruck in seinem Heimatmarkt und verknüpft über 250 Jahre Schuhmachertradition mit der kulturellen und kreativen Identität der deutschen Metropole. So zieht sich das Thema Handwerkskunst wie ein roter Faden durch das gesamte Storekonzept – angefangen beim Interieur bis hin zu gemeinsamen Projekten mit der lokalen Kreativszene.
GROUNDED IN CULTURE: BERLIN ALS PRÄGENDE QUELLE FÜR DESIGN-INSPIRATION
Unter dem Leitgedanken „Grounded in Culture" greift das Store-Design des neuen Standorts verschiedene in der Kultur Berlins verankerte Referenzen auf und verbindet sie mit BIRKENSTOCKs – seit den 1970-er Jahren Teil der Gegenwarts- und Alltagskultur – charakteristischer Materialwelt und handwerklicher Expertise. Der warme Waschbeton referiert auf das architektonische Erscheinungsbild von Berlin-Mitte, darüber hinaus werden die typischen Pflanzenkübel, die die Straßen zu DDR-Zeiten säumten, im Store durch moosbewachsene Elemente neu interpretiert. Kork und Jute – Ingredienzien, die untrennbar mit dem ikonischen Fußbett von BIRKENSTOCK verbunden sind – finden sich im gesamten Interieur wieder, ebenso wie natürlich geformte Holzstrukturen.
Über diese Material-gewordenen und ästhetischen Bezüge hinaus würdigt das Design die Geschichte, die Berlin geprägt hat, und steht zugleich in direktem Dialog mit der Kreativszene der Stadt. Möbel und Objekte, die gemeinsam mit in Berlin ansässigen Designern und Ateliers entwickelt wurden, bringen das heutige Berlin unmittelbar in den Store. Auch Musik als prägender Teil der kulturellen Identität der Stadt wird zum Gestaltungselement und im gesamten Raum erlebbar gemacht.
CONNECTING THROUGH CRAFT: HANDWERKSKUNST ALS VERBINDENDES ELEMENT
Zur Eröffnung des Stores erweckt BIRKENSTOCK ausgesuchte Kreativ-Partnerschaften, -Initiativen und -Projekte zum Leben und sucht dabei die Interaktion mit Fans und Besuchern: Das Berliner Yellow Nose Studio, das auch Sitzmöbel und Accessoires für den Store entworfen hat, lädt zu einem Workshop ein, bei dem die Teilnehmer kleine Holzanhänger anfertigen. Analog Glass hat für den Space zwei Kronleuchter entworfen, die die ikonische Form des BIRKENSTOCK Fußbetts imitieren und aus Glas bestehen, das in Berlin mundgeblasen wurde. Das Berliner DJ-Kollektiv und Musikprojekt Sound Metaphors kuratiert den Soundtrack zur Eröffnung, der über ein speziell für BIRKENSTOCK angefertigtes H.A.N.D. HIFI-Soundsystem wiedergegeben wird. Gefertigt aus Kork und gestaltet im charakteristischen Blau des Fußbetts, verbindet es auch visuell zentrale Elemente der BIRKENSTOCK Welt.
Daneben bietet der Store eine breite Auswahl aus dem BIRKENSTOCK Produkt-Universum: von beliebten Klassikern und saisonalen Neuheiten bis hin zu einer exklusiven Auswahl der 1774 Design-Linie und der Care-Essentials-Kollektion.
Der konzeptionelle Ansatz mündet in einem Store, der nicht nur von Berlin geprägt ist, sondern in Kooperation und im Dialog mit der Stadt entsteht: ein lebendiger und facettenreicher Ort mit analogen Referenzen für alle Sinne, der zum Entdecken, Erleben, Verweilen und zum Austausch einlädt, um noch mehr Menschen weltweit das naturgewollte Gehen auf dem original Fußbett zu ermöglichen.
INFORMATIONEN FÜR PRESSEVERTRETER
Geöffnet ab dem 16. September 2026
Store-Adresse: Münzstraße 20, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 11-19 Uhr
Store-Bilder: Download
Bildrechte: BIRKENSTOCK/Clemens Poloczek
ÜBER BIRKENSTOCK
BIRKENSTOCK ist eine globale universale Marke, die sich gleichermaßen an alle Konsumenten unabhängig von geografischem Standort, Geschlecht, Alter und Einkommen wendet und einem klaren Purpose verpflichtet ist – dem Erhalt der Fußgesundheit. Tief verwurzelt in der Erforschung der Biomechanik des menschlichen Fußes und getragen von einer Familientradition in der Schuhmacherei, die sich bis ins Jahr 1774 zurückverfolgen lässt, ist BIRKENSTOCK eine zeitlose „Super Brand" mit einer kategorieübergreifenden Produkt- und Markenwelt, die von Einstiegs- bis Luxuspreislagen reicht und dem wachsenden Bedürfnis nach einer bewussten und aktiven Lebensgestaltung Rechnung trägt. Funktion, Qualität und Tradition sind die Kernwerte einer Lifestyle-Marke, die ihre Produkte in den Segmenten Schuhe, Schlafsysteme und Naturkosmetik definieren. BIRKENSTOCK ist der Erfinder des Fußbetts und hat das Prinzip des naturgewollten Gehens geprägt.
Mit weltweit rund 7.200 Mitarbeitern ist BIRKENSTOCK überzeugt, dass die Art und Weise, wie Dinge hergestellt werden, genauso wichtig ist wie das Produkt selbst. Um diese Qualitätsstandards zu gewährleisten, betreibt die Gruppe eine vertikal integrierte Fertigung und produziert alle Fußbetten in Deutschland. Darüber hinaus montiert BIRKENSTOCK über 95 % der Produkte in Deutschland und bezieht über 90 % der Materialien und Komponenten aus Europa. Die Rohstoffe werden nach den höchsten Umwelt- und Sozialstandards der Branche verarbeitet. Für die Materialprüfung verfügt das Unternehmen über hochmoderne wissenschaftliche Labore.
Mit Hauptsitz in Linz am Rhein, betreibt die BIRKENSTOCK Group Vertriebsniederlassungen in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie in Brasilien, Japan, Südkorea, Dänemark, Polen, Schweiz, Schweden, Spanien, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Dubai, Singapur, Indien, China und Australien.
Birkenstock Group B.V. & Co. KG
Burg Ockenfels, Linz am Rhein, Deutschland
Weitere Informationen finden Sie auf www.birkenstock-group.com
Unseren Onlineshop finden Sie unter www.birkenstock.com
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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.
Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.
Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.
Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.