Die Partnerschaft verbindet die KI-Fähigkeiten von OpenAI auf Frontier-Niveau mit Brillios Ansatz, bei dem die technische Umsetzung im Mittelpunkt steht, damit Unternehmen KI in großem Maßstab produktiv einsetzen können.
Unternehmens-KI ist in eine neue Phase eingetreten. Erfolg wird nicht mehr anhand von Pilotprojekten gemessen, sondern daran, wie wirksam Organisationen KI im gesamten Unternehmen produktiv einsetzen.
DALLAS, 31. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Brillio, der Beschleuniger für Unternehmens-KI mit Schwerpunkt auf technischer Umsetzung, gab heute bekannt, zum „OpenAI Select Partner" im „OpenAI Partner Network" (Partnernetzwerk von OpenAI) ernannt worden zu sein.

Das „OpenAI Partner Network" ist ein globales Programm, in dessen Rahmen Partner gemeinsam mit OpenAI KI-Lösungen entwickeln, verkaufen und bereitstellen. Es bringt Partner mit fundierter Branchenexpertise, Umsetzungskapazitäten und Kundenbeziehungen zusammen und stellt zugleich Ressourcen sowie Unterstützung bereit, damit Unternehmen KI-Technologien auf Frontier-Niveau einführen und in messbare Geschäftsergebnisse überführen können.
Als „OpenAI Select Partner" wird Brillio weiterhin mit OpenAI zusammenarbeiten, um Organisationen dabei zu unterstützen, KI-Lösungen verantwortungsvoll und wirksam zu entwickeln, bereitzustellen und zu skalieren. Gemeinsam werden Brillio und OpenAI Unternehmen dabei unterstützen, die Experimentierphase hinter sich zu lassen, indem sie KI in Arbeitsabläufe, Anwendungen, Daten und Entscheidungsprozesse integrieren und so messbaren Mehrwert schaffen.
Brillio ist darauf ausgerichtet, die Lücke zwischen KI-Strategie und den Abläufen im Unternehmen zu schließen. Durch die Verbindung von Branchenkontext, technischem Fachwissen und Kompetenz bei der Umsetzung von KI unterstützt Brillio Unternehmen beim Aufbau von KI-Systemen, die verstehen, wie ihr Geschäft funktioniert. Als Partner mit Gesamtverantwortung unterstützt Brillio Unternehmen dabei, KI unternehmensweit zu orchestrieren, zu steuern und zu skalieren, wobei das Spektrum von Arbeitsabläufen und Ontologien über Anwendungen, Daten sowie Kontrollmechanismen bis hin zum laufenden Betrieb reicht.
Branchenübergreifend unterstützt Brillio Unternehmen dabei, KI mit branchenspezifischen Lösungen auf Basis von OpenAI in den Produktivbetrieb zu überführen, darunter GPT‑5.6 und ChatGPT Work. Die „Semantic Fabric"-Lösung unterstützt Unternehmen beim Aufbau sowie bei der Verwaltung unternehmensweiter Wissensgraphen und Ontologien, die der KI einen verlässlichen Unternehmenskontext liefern und dadurch die Genauigkeit von KI-Agenten, die semantische Suche sowie die intelligente Automatisierung verbessern. Die „Agentic SDLC"-Lösung setzt KI im gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus ein und unterstützt Unternehmen dabei, die Softwareentwicklung zu beschleunigen, die Produktivität zu steigern sowie die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen.
„Die meisten Unternehmen haben keine Schwierigkeiten mehr mit ihrer KI-Strategie. Schwierigkeiten bereitet ihnen die Umsetzung", sagte Avantika Sharma, weltweite Leiterin der Bereiche Gesundheitswesen und Biowissenschaften sowie Bankwesen und Finanzdienstleistungen bei Brillio. „Die Herausforderung besteht darin, KI in die Systeme, Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse zu integrieren, auf denen der Geschäftsbetrieb beruht, und dabei die Governance zu wahren sowie messbare Ergebnisse zu erzielen. Durch die Kombination der KI-Fähigkeiten von OpenAI auf Frontier-Niveau mit dem umfassenden technischen Fachwissen, der Branchenexpertise und den KI-Beschleunigern von Brillio können wir Unternehmen dabei unterstützen, von isolierten Pilotprojekten zum Produktiveinsatz von KI in großem Maßstab überzugehen."
Brillio unterstützt Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen und Biowissenschaften, Bankwesen, Finanzdienstleistungen und Versicherungen, Einzelhandel und Konsumgüter sowie Kommunikation, Medien und Technologie. Mit Branchenexpertise, technischen Fachkräften, globalen Umsetzungskapazitäten sowie KI-Beschleunigern unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, KI in Kundenerlebnisse, Geschäftsabläufe, Softwareentwicklung und unternehmensweite Technologieumgebungen zu integrieren und zugleich die für eine verantwortungsvolle Skalierung erforderliche Governance, Sicherheit sowie betriebliche Disziplin zu wahren.
Mit Blick auf die Zukunft plant Brillio, die Zusammenarbeit mit OpenAI durch die Entwicklung innovativer Lösungen, branchenspezifische Angebote, Personalentwicklung sowie Vermarktungsinitiativen zu vertiefen, die Kunden dabei unterstützen, KI im Kontext ihres Geschäfts zu nutzen und konkrete Ergebnisse zu erzielen.
Informationen zu Brillio
Brillio ist der Beschleuniger für Unternehmens-KI und unterstützt Fortune-1000-Unternehmen dabei, ihre KI-Ambitionen schneller in unternehmensweite Wirkung umzusetzen. Unsere KI-Beschleunigerplattform Agentic Data and Application Management (ADAM) bildet die Grundlage – Brillio zählt zu den am schnellsten wachsenden Anbietern digitaler Technologiedienstleistungen und treibt die Transformation in fünf Kernbereichen voran: geschäftsgetriebene Transformation, Transformation des Kundenerlebnisses, KI- und Daten-Engineering, Digital Engineering sowie Infrastruktur-Engineering.
Mit 14 Standorten in Nordamerika, Europa und Asien sowie einem Team aus mehr als 6000 Fachkräften mit ausgeprägter Kundenorientierung verbindet Brillio fundierte Branchenexpertise mit moderner Entwicklungskompetenz und Beschleunigerlösungen, um messbare Ergebnisse zu erzielen. Von seinem Hauptsitz in Dallas, Texas, aus betreut Brillio Kunden weltweit und setzt konsequent auf Schnelligkeit, Skalierbarkeit sowie messbare Wirkung. Weitere Informationen finden Sie auf www.brillio.com.
Medienkontakt: E-Mail: media@brillio.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/brillio-wird-zum-openai-select-partner-ernannt-um-unternehmen-dabei-zu-unterstutzen-ki-in-den-produktivbetrieb-zu-uberfuhren-302839904.html
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.