Kambodscha, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 17. September fand in der Provinz Kampong Chhnang die feierliche Einweihungszeremonie des GAC-KD-Werks in Kambodscha statt. Der kambodschanische Ministerpräsident Hun Manet und der chinesische Botschafter in Kambodscha, Wang Wenbin, nahmen an der Feier teil, ebenso wie Jiang Xiuyun, stellvertretender Geschäftsführer der GAC Group, und Wang Shunsheng, stellvertretender Geschäftsführer von GAC International und Präsident des Regionalzentrums für Südostasien, die gemeinsam mit der Führungsspitze der TH Group – dem strategischen Partner von GAC in Kambodscha – den offiziellen Start des THAM-Montagewerks für GAC-Fahrzeuge miterlebten. Dies markiert eine neue Etappe in der Entwicklung von GAC in Kambodscha, nämlich den Übergang vom Export kompletter Fahrzeuge zur lokalen Fertigung, und stellt einen weiteren Erfolg der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen China und Kambodscha dar.

Premierminister Hun Manet war persönlich anwesend, um diesen wichtigen Moment mitzuerleben. Er wies darauf hin, dass die offizielle Inbetriebnahme des GAC-KD-Werks einen bedeutenden Meilenstein im industriellen Wandel der Königlichen Regierung Kambodschas darstellt. Dies trage dazu bei, dass Kambodscha den Übergang von arbeitsintensiven Industriezweigen hin zu kapital-, hochtechnologie- und hochqualifikationsorientierten Sektoren vollziehe, die lokale industrielle Entwicklung vorantreibe, die Wertschöpfung der nationalen Wirtschaft steigere und neue Quellen für wirtschaftliches Wachstum erschließe.
Vom Import kompletter Fahrzeuge bis hin zur lokalen Montage hat GAC seine Präsenz in Kambodscha stetig ausgebaut. Das Projekt wurde im Jahr 2024 vollständig in Angriff genommen, und dank der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten schloss das Werk alle Vorbereitungs- und Bauarbeiten ab und nahm offiziell die Produktion auf. Im Rahmen dieses lokalen Montageprojekts ist die TH Group für die Anlageninvestitionen, den Bau sowie die Fahrzeugmontage verantwortlich, während GAC komplette CKD-Bausätze (Completely Knocked Down), technische Standards und umfassende technische Unterstützung über die gesamte Lieferkette hinweg bereitstellt. Eine geplante Jahreskapazität von rund 10.000 Einheiten.
Die starke Marktentwicklung untermauert einmal mehr die Ergebnisse der intensiven Marktbearbeitung durch GAC. TRUMPCHI verzeichnet seit 2024 in Kambodscha ein explosives Wachstum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 300 % in den letzten drei Jahren und belegte im Jahr 2025 den ersten Platz unter den chinesischen Automobilmarken in Kambodscha, wobei der Einfluss der Marke kontinuierlich zunimmt.
Die Inbetriebnahme des GAC-KD-Werks in Kambodscha markiert einen völlig neuen Ausgangspunkt für die intensive Expansion von GAC in Kambodscha. In den vergangenen sieben Jahren hat GAC durch konkrete Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Technologietransfer Entwicklungsmöglichkeiten mit der kambodschanischen Bevölkerung geteilt – von der Erschließung neuer Vertriebskanäle bis zur Produkteinführung, vom Aufbau der Marke bis zur Modernisierung der Fertigung.
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Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.
Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.
Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.