Der autonome E-JEST von Karsan nimmt in Atlanta den Personentransport auf

09.06.2026

Die USA verringern die Verkehrsüberlastung beim größten Fußballereignis mit dem autonomen e-JEST von Karsan

ISTANBUL, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Karsan, die weltweit führende technologieorientierte Mobilitätsmarke im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs der nächsten Generation, hat im Rahmen von „ATL Spoke", Atlantas erstem Pilotprojekt für autonomen öffentlichen Nahverkehr, den Betrieb seines autonomen e-JEST aufgenommen. Das Projekt bringt Karsans Know-how im Bereich der autonomen Mobilität nach Nordamerika und wird zudem als Teil der Verkehrslösungen dienen, die die Personenbeförderung in der Stadt während der Austragung des weltweit größten Fußballturniers unterstützen. Das ATL-Spoke-Projekt, bei dem der autonome e-JEST den tatsächlichen Personentransport übernehmen wird, dient als wichtige Referenz für den Einsatz autonomer Mobilität bei Großveranstaltungen. In Atlanta, Georgia, bietet der Karsan Autonomous e-JEST, der im Rahmen von Atlantas erstem Pilotprojekt für autonomen öffentlichen Nahverkehr, ATL Spoke, den Betrieb aufgenommen hat, einen kostenlosen Personentransport zwischen der MARTA West End Station und dem Atlanta Beltline Southwest Trail an. Okan Baş, CEO von Karsan, erklärte, dass das Unternehmen dank seiner innovativen Vision für Autonomie und seiner Erfahrung unter realen Betriebsbedingungen eine führende Marke bei Projekten der nächsten Generation sei. „Das ATL-Spoke-Projekt ist ein bedeutender Meilenstein, um zu zeigen, wie autonome Technologien im tatsächlichen Personenverkehr einen Mehrwert schaffen", sagte er. „Dieses Projekt bietet die Möglichkeit, die Leistung autonomer Systeme und ihre Auswirkungen auf das Nutzererlebnis in realen Szenarien für First- und Last-Mile-Transportlösungen zu beobachten, und es wird auch die Zukunft der urbanen Mobilität prägen. Der autonome e-JEST von Karsan wird die Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr durch hochfrequente Verkehrsdienste stärken und zu einem besser zugänglichen und integrierten Verkehrssystem beitragen", sagte er. 

Karsan Otonom e-JEST

Mit seiner Vision „Staying One Step Ahead in the Future of Mobility" spielt Karsan eine Vorreiterrolle bei der globalen Transformation des öffentlichen Nahverkehrs und ist weiterhin die erste Wahl für autonome Technologie. Seit 2021 ist Karsan mit dem Autonomous e-ATAK, dem weltweit ersten autonomen öffentlichen Verkehrsmittel der Stufe 4, unter realen Straßenbedingungen im Einsatz und hat seine führende Position in der fahrerlosen Technologie mit der anschließenden Einführung des Autonomous e-JEST weiter gefestigt. Karsan hat nun damit begonnen, die autonome Version des e-JEST, ein Wegbereiter im öffentlichen Nahverkehr, auf amerikanischen Straßen einzuführen.

Der Personentransport beginnt mit dem autonomen e-JEST!

Karsan erweitert seine globale autonome Vision auf Nordamerika und beginnt in Zusammenarbeit mit seinem Technologiepartner ADASTEC, dem nordamerikanischen Vertriebspartner Damera und dem Service-Orchestrierungspartner Beep mit dem Personentransport in den USA mit dem autonomen e-JEST. Seit dem 5. Juni ist der autonome e-JEST von Karsan in Atlanta, Georgia, im Rahmen von „ATL Spoke" im Einsatz – Atlantas erstem Pilotprojekt für autonomen öffentlichen Nahverkehr, das kostenlosen Personentransport zwischen der MARTA West End Station und dem Atlanta Beltline Southwest Trail anbietet.

Das Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Atlanta Beltline, Beep, der Georgia Transportation Efficiency Authority, der Stadt Atlanta und MARTA ins Leben gerufen wurde, wird mit seiner Route den Zugang zu wichtigen Zielen wie Gesundheitszentren, Restaurants, sozialen Einrichtungen und Bildungseinrichtungen erleichtern. Eine Anbindung an das Atlanta University Center ist zudem für das Ende des Sommers geplant.

Karsan logo

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.