Die Canton Fair startet ein Mitgliedschaftsprogramm und verbessert damit ihre Dienstleistungen für Käufer aus dem Ausland

23.09.2026

GUANGZHOU, China, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Die 140. Canton Fair, die am 15. Oktober eröffnet wird, führt erstmals die Canton Fair Membership for Overseas Buyers ein, die darauf ausgelegt ist, globalen Einkäufern gestaffelte Vorteile und ein noch lohnenderes Beschaffungserlebnis zu bieten. Dies stellt eine umfassende Verbesserung der Dienstleistungen für Käufer aus dem Ausland dar.

Ein Treueprogramm, das jede Interaktion der Käufer belohnt

Die „Canton Fair Membership for Overseas Buyers" ist mit keinerlei Zugangsbarrieren verbunden. Alle registrierten Käufer aus dem Ausland werden automatisch in das Programm aufgenommen, ohne dass ein gesonderter Antrag oder ein Genehmigungsverfahren erforderlich ist.

Durch Aktivitäten wie die Voranmeldung, die Anwesenheit vor Ort, die Aktualisierung des Profils und die Teilnahme an Veranstaltungen können Mitglieder während ihrer gesamten Teilnahme an der Canton Fair Punkte sammeln.

Diese Punkte bieten einen doppelten Nutzen: Sie helfen Käufern dabei, in den vier dauerhaften Mitgliedschaftsstufen von „CF New" bis „CF Elite" aufzusteigen, und können gleichzeitig gegen eine Vielzahl praktischer Vorteile eingelöst werden. Je nach Mitgliedschaftsstufe und Punktestand können Mitglieder Prämien wie Souvenirs, Transportdienstleistungen, Gutscheine und exklusive Zusatzleistungen in Anspruch nehmen. Da eingelöste Punkte keinen Einfluss auf den erreichten Status eines Mitglieds haben, können Käufer weiterhin langfristig von den Vorteilen ihrer Mitgliedschaft profitieren und gleichzeitig ihre Prämien einlösen.

Das Programm basiert auf dem Konzept „Einmal sammeln, doppelt profitieren" und verwandelt die Teilnahme in einen dauerhaften Mehrwert, indem es Stammkunden bei jedem Besuch der Canton Fair mehr Komfort, Anerkennung und Prämien bietet.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.cantonfair.org.cn/en-US/content-detail?id=f04cd64510b145cfa922ae5a12fb7ec9

Erweiterte Unterstützung über die Ausstellungsfläche hinaus

Ergänzend zum Mitgliedschaftsprogramm hat die Canton Fair ihr umfassendes Dienstleistungsangebot ausgebaut, um Einkäufer während ihres gesamten Handelsprozesses zu unterstützen.

Ein verbesserter Service, der in Zusammenarbeit mit elf großen Finanzinstituten, darunter Förderbanken und Versicherungsanbieter, entwickelt wurde, bietet Käufern aus dem Ausland Zugang zu verbesserten Finanzierungslösungen, Ressourcen für das Risikomanagement und digitalen Finanzdienstleistungen aus einer Hand, die speziell auf den grenzüberschreitenden Handel zugeschnitten sind.

Um das Reiseerlebnis weiter zu verbessern, ist die Messe zudem Partnerschaften mit großen Fluggesellschaften wie China Southern Airlines, Air China und Cathay Pacific eingegangen. Diese Kooperationen bieten Ausstellern und Einkäufern eine Reihe exklusiver Reisevorteile, darunter ermäßigte Flugpreise, bevorzugte Gepäckabfertigung, zusätzliches Freigepäck und vorrangiges Einsteigen.

Die 140. Canton Fair verstärkt weiterhin ihr Engagement, Käufern aus dem Ausland ein effizienteres, komfortableres und lohnenderes Erlebnis zu bieten.

Zur Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:

https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Bonvalot-Fall: Vogl verlangt vertrauensbildende Maßnahmen von der Polizei

08.10.2026

Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.

Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.

Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.