Die erste internationale IPC von BOE auf der IFA: „LIGHT"-Innovation läutet ein neues Kapitel der Globalisierung ein

08.09.2026

BERLIN, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 7. September 2026 (Berliner Zeit) wurde die BOE IPC Europe 2026 unter dem Motto „Innovation, Globalisierung, Zusammenarbeit" in Berlin eröffnet, die parallel zur IFA 2026 stattfand. Als Branchenveranstaltung für die globalen Partner von BOE im Bereich Displays und im IoT-Ökosystem fand die IPC (BOE Innovation Partner Conference) zum ersten Mal im Ausland statt. Mehr als 200 Partner aus ganz Europa und der ganzen Welt waren eingeladen, um über zukünftige Trends in der Display-Branche und Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit zu diskutieren. Zudem wurde eine Innovationsausstellung unter dem Motto „LIGHT" eingerichtet, das für „Low-power", „Innovation Tech", „Global Service", „High-performance" und „Top Quality" steht. Dort wurden die technologischen Fähigkeiten von BOE sowie szenariobasierte Lösungen für den europäischen Markt präsentiert.

Qi Zheng, CSO von BOE, erklärte: „BOE wird die gemeinsame Entwicklung mit globalen Partnern vertiefen. Wir werden uns auf Innovation stützen, durch Zusammenarbeit verbunden sein und auf der IFA gemeinsam den Erfolg anstreben." Leif Lindner, CEO der IFA, lobte die technologischen Fähigkeiten von BOE und dessen Rolle als Motor für Brancheninnovationen und erklärte: „Ich freue mich sehr, dass BOE den nächsten logischen Schritt geht und seine technologische Führungsrolle genau dort präsentiert, wo die Entscheidungsträger und Trendsetter der Elektronikbranche auf der IFA Berlin zusammenkommen."

Auf der Veranstaltung schloss sich BOE zudem mit wichtigen europäischen Partnern wie Saint-Gobain Sekurit, LEDCON, Barco und Vusion zusammen, um innovative Anwendungen in Bereichen wie dimmbare Schiebedächer, MLED, IoT und E-Paper vorzustellen.

Im Rahmen der Innovationsausstellung stellte BOE sein auf die Besonderheiten des europäischen Marktes zugeschnittenes „LIGHT"-Konzept vor und präsentierte drei Bereiche: „LIGHT for Future", „LIGHT for Life" und „LIGHT for Society". Die Exponate umfassten das gesamte Spektrum der wichtigsten Display-Technologien von BOE, darunter LCD, OLED und MLED, sowie aufstrebende Bereiche wie Sensoren, Photovoltaik und Innovationen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.

Als führender Technologie-Innovator investiert BOE etwa 7 % seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung und hat mehr als 100.000 Patentanmeldungen eingereicht. Das Unternehmen hat Vertriebs- und Servicezentren in 15 Ländern und Regionen eingerichtet und betreut weltweit mehr als 5.000 Kunden, darunter über 100 Fortune-Global-500-Unternehmen. Rund 50 % des Jahresumsatzes von BOE werden im Ausland erwirtschaftet, und die deutsche Tochtergesellschaft betreut mehr als 150 europäische Kunden.

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.