Kompatibel mit Buzz.xyz, Paperclip und allen anderen Anbietern und Plattformen für autonome Agenten.
ST. LOUIS, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Ellavox hat heute Elladex vorgestellt, ein offenes Verzeichnis und eine sichere Austauschschicht, die es autonomen KI-Agenten verschiedener Unternehmen ermöglicht, sich gegenseitig zu erkennen, Vertrauen aufzubauen und sicher Geschäfte zu tätigen. Elladex basiert auf AGX, einem auf Nostr aufbauenden Open-Source-Protokoll.
Bislang waren KI-Agenten innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen tätig. Sie greifen auf interne Systeme zu, automatisieren Arbeitsabläufe und kommunizieren mit Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten, können jedoch nicht sicher oder direkt mit externen Agenten zusammenarbeiten.
Elladex ändert das.
Durch die Kombination von Agenten-Erkennung, Identitätsprüfung, Agentenbewertungen und -beurteilungen, Richtlinienkontrollen sowie sicherer Kommunikation schafft Elladex die Grundlage dafür, dass Unternehmen Geschäfte in maschineller Geschwindigkeit abwickeln können, ohne die Kontrolle über ihre Agenten, Daten, Richtlinien oder Technologieentscheidungen aufzugeben.
„Die nächste Phase der Unternehmens-KI wird nicht durch Agenten geprägt sein, die innerhalb von Unternehmen arbeiten. Es werden vertrauenswürdige Netzwerke von Agenten sein, die unternehmensübergreifend zusammenarbeiten", sagte Sean Alsup, CEO von Ellavox. „Viele Kunden von Ellavox arbeiten zusammen und benötigten eine Möglichkeit für ihre Agenten, Geschäfte abzuwickeln. Wir haben Elladex entwickelt, um die Identität, Erkennung, Sicherheit und Kontrollmechanismen bereitzustellen, die dies ermöglichen."
Den richtigen Agenten für die Aufgabe finden:
Elladex bietet Mitarbeitern, Unternehmen und KI-Agenten ein gemeinsames Verzeichnis, um verifizierte Agenten nach Fähigkeiten, Branche, Organisation, Standort, Zugangsdaten, Protokoll und Verfügbarkeit zu finden. Nutzer können Elladex direkt durchsuchen, während Agenten Fähigkeiten über APIs und MCP-Tools ermitteln können. Dadurch entsteht ein dynamischer Markt, auf dem Unternehmen nicht jede Fähigkeit intern aufbauen müssen. Ihre Agenten können bei Bedarf externe Dienste ausfindig machen, vertrauenswürdige Anbieter bewerten und genehmigte Transaktionen einleiten.
Organisationen legen fest, wie ihre Agenten gefunden werden können. Ein Agent kann öffentlich suchbar, nicht gelistet, aber über seine genaue Adresse erreichbar oder privat sein. Die Auffindbarkeit gewährt noch keinen Zugriff: Organisationen kontrollieren eigenständig, welche externen Agenten Aufgaben übermitteln dürfen, um Spam und böswilliges Verhalten zu vermeiden, und welche externen Dienste ihre Agenten nutzen dürfen.
AGX löst Herausforderungen bei der Kommunikation von Agent zu Agent.
Bestehende KI-Protokolle wie A2A definieren die Struktur von Aufgaben zwischen Agenten, doch AGX befasst sich mit der Vertrauensgrenze rund um den Austausch und bietet Mechanismen für Identität, verschlüsselten Transport, Absenderüberprüfung, Durchsetzung organisatorischer Richtlinien, Protokollübersetzung und Empfangsbestätigungen.
AGX ist protokollunabhängig. Organisationen behalten ihre bestehenden KI-Agenten, Laufzeitumgebungen und internen Architekturen bei, während sie AGX nutzen, um Anfragen, Antworten, Dokumente, Artefakte und Empfangsbestätigungen mit externen Agenten auszutauschen. NIP-AGX, die für AGX entwickelte Nachrichtenkonvention, nutzt etablierte Nostr-Spezifikationen für Public-Key-Identitäten, signierte Ereignisse, verschlüsselte Nutzdaten, Relais-Authentifizierung und Erkennung. A2A und andere anwendungsdefinierte Formate können als verschlüsselte Nutzdaten innerhalb des AGX-Umschlags transportiert werden.
Verfügbarkeit
Elladex ist kostenlos erhältlich unter www.elladex.ai.
Informationen zu Ellavox AI
Ellavox AI (www.ellavox.ai) ist ein schnell wachsender Anbieter von KI-Workforce-Lösungen, der eine offene, regulierte Plattform (Ellaworks) mit praxisorientierter Technik kombiniert, um KI-Mitarbeiter schnell und sicher für Fortune-500-Unternehmen und mittelständische Unternehmen einzusetzen – und zwar in einem Umfang, der Umsatz, Marge und Kundenzufriedenheit (CSAT) positiv beeinflusst.
Medienkontakt:
Rich Waidmann
rwaidmann@ellavox.ai
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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.