DÜSSELDORF, Deutschland, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Steigende Preise und zusätzliche Kosten beim grenzüberschreitenden Einkauf belasten die Haushaltsbudgets in Europa. Laut einer neuen Studie von NielsenIQ (NIQ) in fünf großen europäischen Märkten spüren europäische Verbraucher die Auswirkungen der gestiegenen Kosten bei grenzüberschreitenden Einkäufen, greifen jedoch nicht auf lokale Alternativen zurück.
Warum europäische Verbraucher nicht zu lokalen Unternehmen wechseln
Für die von KleinS GmbH in Auftrag gegebene Untersuchung wurden 2.501 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Polen online befragt. KleinS ist eine in Düsseldorf ansässige Marketing - und Kommunikationsagentur, die asiatische Firmen nach Europa und europäische Firma nach Asien begleitet.
Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, wie Verbraucher auf steigende Preise, Zölle und andere Kostenbelastungen reagieren und wie sich diese auf ihr Einkaufsverhalten auswirken.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Kostendruck zunehmend in den Haushaltsbudgets bemerkbar macht. 87 Prozent der Befragten haben Preissteigerungen wahrgenommen. Im Durchschnitt berichten die Verbraucher von einem Anstieg ihrer Lebenshaltungskosten um 23 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) gibt an, deshalb ihre Ausgaben in anderen Bereichen reduziert zu haben. Für europäische Verbraucher bleiben damit ganz klar ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktauswahl und der Zugang zu erschwinglichen Angeboten wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung.
Für einen Teil der Haushalte bleibt der grenzüberschreitende Onlinehandel daher eine Möglichkeit, das verfügbare Budget effizient einzusetzen. Steigen die Kosten, verzichten Verbraucher nicht zwangsläufig vollständig auf Einkäufe. Stattdessen vergleichen sie Preise intensiver, verändern ihre Produktauswahl oder reduzieren Ausgaben an anderer Stelle.
Die Ergebnisse erscheinen vor dem Hintergrund der anhaltenden europäischen Diskussion über die Regulierung von Niedrigwertsendungen und des grenzüberschreitenden Onlinehandels. Während neue Regelungen regulatorische und wettbewerbliche Fragen adressieren sollen, zeigt die NIQ-Studie, wie zusätzliche Kosten auf Ebene der Verbraucher und ihrer Haushaltsbudgets wahrgenommen werden.
Für Handel, Marken und politische Entscheidungsträger bleibt damit insbesondere die Bezahlbarkeit ein wichtiger Faktor. Wenn Haushaltsbudgets unter Druck stehen, können höhere Endpreise nicht nur beeinflussen, wo Verbraucher einkaufen, sondern auch, wie sie ihre verfügbaren Mittel insgesamt verteilen.
Die niederösterreichische Volkspartei hat mehr als drei Jahre vor der nächsten Landtagswahl zentrale Weichen gestellt und setzt dabei konsequent auf Kontinuität. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde vom Landesparteivorstand einstimmig zur Spitzenkandidatin für den Urnengang Anfang Jänner 2028 nominiert. Damit vertraut die ÖVP erneut auf ihre langjährige Landeschefin, die den von ihr ausgerufenen „eigenständigen, niederösterreichischen Weg“ mit den Leitmotiven Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand fortführen will.
Flankiert wird Mikl-Leitner von einem weitgehend bekannten Spitzenteam. Zum siebenköpfigen Führungskreis zählen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrat Anton (Toni) Kasser, Landtagspräsident Karl Wilfing, Klubobmann Kurt Hackl sowie Landesgeschäftsführer Matthias Zauner. Der entsprechende Beschluss zur Landesliste fiel ebenfalls einstimmig. Innerparteilich soll das Signal innerer Geschlossenheit helfen, sich frühzeitig auf ein erwartbar knappes Duell mit der FPÖ einzustellen.
Bei der Wahlorganisation kehrt die Partei zu einem Modell zurück, das in den vergangenen Monaten intern intensiv diskutiert wurde: In den Regionalwahlkreisen entscheiden wieder Vorzugsstimmen über die Reihung der Kandidaten. Eine Besonderheit ist ein Bonus von fünf Prozent für amtierende Landtagsabgeordnete, berechnet auf Basis der im jeweiligen Wahlkreis abgegebenen ÖVP-Stimmen. Der Schritt verschafft etablierten Mandataren einen spürbaren Startvorteil gegenüber neuen Bewerbern und trägt zugleich der Mobilisierungsstärke einzelner Teilorganisationen wie dem Bauernbund Rechnung.
Politisch rückt die Landespartei neben der strategischen Wahlvorbereitung in den kommenden Monaten vor allem die Themen Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit und Kinderbetreuung in den Vordergrund. Mit einer bereits eingerichteten Taskforce Wirtschaft sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt und Verwaltungsabläufe im Land langfristig gestrafft werden. Der Gesundheitsplan 2040+ bleibt als groß angelegtes Reformprojekt im Zentrum der Regierungsarbeit. Im Hintergrund bleibt der Druck hoch: Bei der Landtagswahl 2023 war die ÖVP auf 39,93 Prozent zurückgefallen, die FPÖ hatte 24,19 Prozent erreicht; aktuelle Umfragen deuten auf einen weiter schrumpfenden Abstand hin und lassen für 2028 ein deutlich engeres Rennen erwarten, in dem neue Mehrheitskonstellationen möglich werden könnten.