EXCEL - Erstmalige Studie unterstreicht die entscheidende Rolle essentieller Phospholipide bei der Verbesserung von Fettleberkrankheiten

27.04.2026

PARIS, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- Eine neue Studie hat ergeben, dass die Behandlung mit essentiellen Phospholipiden (Essentiale) zu einer 2,5-mal größeren Verringerung des Leberfetts, einer signifikanten Verbesserung der Müdigkeit und einer Verbesserung der glykämischen Kontrolle bei Personen mit metabolischer Dysfunktion-assoziierter steatotischer Lebererkrankung (MASLD) - auch bekannt als "Fettlebererkrankung" - führte als Diät und Bewegung allein.

Die Ergebnisse stammen aus der klinischen EXCEL-Studie von Essentiale (einer Marke von Opella), einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie, der ersten ihrer Art, die essenzielle Phospholipide (EPLs) untersucht. Die Studie untersuchte MASLD-Patienten mit Komorbiditäten wie Typ-2-Diabetes, Hyperlipidämie oder Fettleibigkeit.

MASLD ist die weltweit am weitesten verbreitete chronische Lebererkrankung, von der schätzungsweise 30 % der erwachsenen Bevölkerung betroffen sind, wobei Prognosen darauf hindeuten, dass bis 2040 über 55 % der Erwachsenen weltweit betroffen sein werden[1]

Die Fettlebererkrankung, die oft als "stille" Erkrankung angesehen wird, geht häufig mit einer lähmenden Konstellation von Symptomen wie Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Blähungen, depressiven Symptomen, Angstzuständen und Stoffwechselrisiken einher.

Professor Norbert Stefan, Inhaber des Lehrstuhls für Klinische und Experimentelle Diabetologie an der Universität Tübingen.

"Diese bahnbrechende Forschung markiert einen wichtigen Moment für die Millionen von Menschen, die derzeit mit MASLD leben. Die EXCEL-Studie unterstreicht die klinische Bedeutung eines frühzeitigen Eingreifens und schließt die Lücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Patientenerfahrungen. Durch den Nachweis messbarer Verbesserungen bei der Reduzierung von Leberfett und der Verbesserung der Müdigkeit unterstreicht diese Studie die wichtige Botschaft, dass es wirksame, evidenzbasierte Optionen gibt, um die Ergebnisse zu verbessern und Menschen mit MASLD wieder Hoffnung auf ein energiegeladeneres Leben zu geben."

In der EXCEL-Studie wurden moderne, nicht-invasive bildgebende Verfahren zur Messung von Leberfett sowie ein validierter, krankheitsspezifischer Fragebogen eingesetzt, um die Auswirkungen der Behandlung auf das Wohlbefinden der Patienten zu bewerten. Die Hauptergebnisse der Studie zeigten, dass essentielle Phospholipide, wenn sie zusätzlich zu einer Diät und sportlicher Betätigung eingenommen werden, mit einer Verbesserung der Lebensqualität verbunden sind:

  • Eine 2,5-mal stärkere Verringerung des Leberfetts im Vergleich zur alleinigen Lebensstilintervention, gemessen mit FibroScan CAP (Controlled Attenuation Parameter).
  • Eine statistisch signifikante Verbesserung der von den Patienten berichteten Müdigkeit, ein primäres und oft übersehenes Symptom der MASLD. Dieses Ergebnis wurde anhand des validierten CLDQ-MASLD-Scores, einer standardisierten Messung des Wohlbefindens von Menschen mit chronischen Lebererkrankungen, formell bewertet.
  • In der Studie wurde auch festgestellt, dass die Behandlung mit EPLs den HbA1c-Wert, einen wichtigen Marker für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, deutlich senkte, was die Ergebnisse für den großen Prozentsatz von MASLD-Patienten mit gleichzeitig bestehenden Stoffwechselerkrankungen besonders relevant macht.

Nikunj Thakker Global Brand General Manager Essentiale, Opella.

"Die EXCEL-Studie beweist, dass das Timing entscheidend ist. Bei frühzeitiger Erkennung kann ein erheblicher Teil der MASLD-Fälle reversibel sein. Diese evidenzbasierte Behandlung mit essenziellen Phospholipiden in Kombination mit Ernährung und Bewegung reduziert aktiv das Leberfett und bekämpft die lähmende Müdigkeit direkt, wodurch sich die Aussichten für die Milliarden Menschen, die weltweit mit einer Fettlebererkrankung leben, ändern."

Die vollständige Methodik und die Ergebnisse der Studie wurden in Liver International veröffentlicht:

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/liv.70601.

[1]  Bellentani S., Scaglioni F., Marino M., and Bedogni G., "Epidemiology of Non-Alcoholic Fatty Liver Disease," Digestive Diseases 28, no. 1 (2010): 155–161.

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/excel---erstmalige-studie-unterstreicht-die-entscheidende-rolle-essentieller-phospholipide-bei-der-verbesserung-von-fettleberkrankheiten-302754431.html

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FH St. Pölten startet KI-Reallabor und zeigt Praxisprojekte auf SAINT-Konferenz

13.04.2026

Mit einem neuen Reallabor für Künstliche Intelligenz (KI) positioniert sich die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten als einer der zentralen Standorte für angewandte KI-Forschung in Niederösterreich. Das Land unterstützt das Gesamtprojekt mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro mit rund 600.000 Euro und verankert das Labor in einem breiter angelegten KI-Forschungsschwerpunkt. Insgesamt stellt Niederösterreich laut Landesangaben 6,35 Millionen Euro für KI-Initiativen bereit, darunter mehr als 20 Studiengänge mit KI-Bezug, zwei Stiftungsprofessuren zu Gesundheit und Landwirtschaft sowie zusätzliche Forschungsförderungen.

Im KI-Reallabor laufen die leistungsstärksten KI-Anwendungen der Hochschule. Die Einrichtung kombiniert Infrastruktur, wissenschaftliche Expertise und Demonstrationsumgebungen und versteht sich als offener Begegnungsraum. Ziel ist es, Studierende, Forschende und Unternehmenspartner zusammenzubringen, um gemeinsam neue Anwendungen zu entwickeln – von der Erprobung neuester Modelle bis hin zu prototypischen Lösungen für Branchen wie Gesundheitswesen, Medien oder Klimaanpassung. Das Labor soll ausdrücklich nicht nur Forschungsumgebung sein, sondern reale Einsatzszenarien abbilden.

Das Konzept der Öffnung reicht über klassische Kooperationen mit der Industrie hinaus: Die Hochschule will Bürgerinnen und Bürger gezielt in den Dialog einbeziehen und Berührungsängste mit KI-Anwendungen abbauen. Laut USTP arbeiten derzeit mehr als 60 Forschende an rund 25 Projekten mit KI-Bezug, die von der Erkennung von Falschinformationen über digitale Humanismus-Projekte bis hin zu Anwendungen im Gesundheitsbereich reichen. Die Aktivitäten haben in den vergangenen Jahren zu mehreren Auszeichnungen geführt, darunter Preise beim Innovationspreis Niederösterreich.

Wie die Brücke von der Forschung zur Praxis konkret aussehen kann, zeigte die USTP auch bei der diesjährigen Social Artificial Intelligence Night (SAINT) des Departments Informatik und Security. Unter dem Motto „Beyond the Paper: Real-World in Action“ diskutierten Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und der österreichischen KI-Community aktuelle Projekte und Einsatzfelder. Ein Schwerpunkt lag auf effizienten Sprachmodellen: In ihrer Keynote erläuterte Loubna Ben Allal, Machine-Learning-Engineer bei der Plattform Hugging Face, die Trainingsstrategien für kompakte Modelle wie SmolLM 3, die trotz geringerer Ressourcenanforderungen leistungsfähige Anwendungen ermöglichen sollen. Sie unterstrich die Rolle kleiner, effizienter Modelle für alltägliche Aufgaben wie Textklassifikation, Dokumentenzusammenfassungen oder sicheres Routing von Anfragen – insbesondere für Unternehmen, die aus Datenschutz- oder Sicherheitsgründen auf eigene, ressourcenschonende Systeme setzen.