HANNOVER, Deutschland, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Geely Farizon hat sich auf der IAA Transportation 2026 offiziell vorgestellt und sein umfassendes Portfolio an elektrischen Nutzfahrzeugen präsentiert, das den Farizon SV, den Farizon V7E und den rein elektrischen Schwerlast-Flaggschiff-Lkw Homtruck umfasst. Angesichts des wachsenden Drucks auf europäische Fuhrparks, CO₂-Emissionen zu reduzieren, ohne dabei die Betriebszeit oder die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu beeinträchtigen, tritt Geely Farizon nicht nur als Exporteur, sondern als langfristiger lokaler Partner in den europäischen Markt ein – gestützt auf die industrielle Größe und das technische Know-how der Geely Holding Group.

Die speziell für die strengen europäischen Normen entwickelten elektrischen Architekturen von Geely Farizon stützen sich auf jahrzehntelange Erfahrung der Unternehmensgruppe im Automobilbereich, globale Forschung und Entwicklung sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Diese strukturelle Grundlage gewährleistet optimale Effizienz, Langlebigkeit und hohe Sicherheitsredundanz und hilft gewerblichen Betreibern dabei, Lebenszyklusrisiken und Betriebskosten bei anspruchsvollen Einsatzzyklen zu minimieren.
Die in Hannover vorgestellte Modellpalette spiegelt die präzise Ausrichtung auf europäische gewerbliche Anwendungsbereiche wider. Das Flaggschiff unter den leichten Nutzfahrzeugen, der Farizon SV, erhielt eine Fünf-Sterne-Sicherheitsbewertung von Euro NCAP sowie den zweiten Platz bei der Wahl zum International Van of the Year (IVOTY) 2026 und den What Van? 2026 Zero Emission Van Award. Auf der IAA wurde zudem eine Vorschau auf den kommenden Farizon SV Modelljahr 27 gegeben, der eine verbesserte Batterie-Motor-Leistung und Allradantrieb bietet. Für die Stadt- und Last-Mile-Logistik vereint der kompakte Farizon V7E niedrige Betriebskosten, ein in seiner Klasse führendes Ladevolumen und einen extrem niedrigen Ladeboden, was ihm einen Platz unter den drei Finalisten für den IVOTY 2027 sicherte. Das Portfolio wird durch den Homtruck abgerundet, der eine robuste, emissionsfreie Lösung für Schwerlast- und Langstreckentransporte bietet.
Um den Flottenbetrieb zu unterstützen, baut Geely Farizon seine konkrete Präsenz in Europa aktiv aus. Nach der Einrichtung des europäischen Hauptsitzes und von Tochtergesellschaften in Deutschland und Frankreich, wo der SV und der V7E im April 2026 auf den Markt kamen, erstreckt sich das Vertriebsnetz der Marke nun über 28 europäische Länder. Eine zuverlässige Verfügbarkeit wird durch ein doppeltes Ersatzteilnetzwerk gewährleistet: Ein operatives Zentrallager in Gaggenau (Deutschland) gewährleistet die europaweite Lieferung von Komponenten innerhalb von ein bis sechs Werktagen; unterstützt wird es dabei durch das „Geely Farizon Global Spare Part Distribution Center" in Ningbo (China), wobei die integrierte Stärke der Lieferkette des „One-Geely"-Ökosystems genutzt wird.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.