Grape Up stellt Aiboostr erstmals auf der AGNTCon + MCPCon Europe vor: Steuern Sie alle Modelle und Agenten - und betreiben Sie private LLMs - über eine einzige Steuerungsebene

15.09.2026

Eine Open-Source-Plattform für KI-Governance und -Orchestrierung: ein KI-Gateway, integrierte Konformität mit der EU-KI-Verordnung und die Möglichkeit, private LLMs vollständig in Ihrer eigenen Umgebung zu betreiben.

KRAKAU, Polen, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Grape Up wird Aiboostr erstmals öffentlich auf der AGNTCon + MCPCon Europe in Amsterdam (17.–18. September) vorstellen. Aiboostr ist eine auf Open Source basierende Plattform für KI-Governance und -Orchestrierung. Es leitet alle Modelle und Agenten, die eine Organisation einsetzt, über ein einziges KI-Gateway – eine zentrale Steuerungsebene mit den für die Governance erforderlichen Zugriffskontrollen, einem lückenlosen Prüfpfad und der Konformität mit der EU-KI-Verordnung. Private LLMs können vollständig in der eigenen Umgebung des Kunden betrieben werden.

 

Unternehmen haben die Einführung von KI weitgehend gemeistert; nur wenige haben jedoch eine entsprechende Governance aufgebaut. Laut dem IBM-Bericht Cost of a Data Breach Report 2026 verfügten 68 % der von Datenpannen betroffenen Unternehmen über keine Governance-Strukturen für ihre KI, bei 92 % der von einer KI-bezogenen Datenpanne betroffenen Unternehmen fehlten angemessene Zugriffskontrollen, und der Anteil KI-bezogener Datenpannen stieg von 13 % im Vorjahr auf 21 % aller Datenpannen.

„Das eigentliche Risiko war nie die Einführung, sondern die dahinterliegende Governance-Lücke", sagte Roman Swoszowski, Bereichsleiter für Produktentwicklung bei Grape Up. „Die meisten Teams können nicht sagen, welche Modelle und Agenten im Produktivbetrieb sind, wer sie nutzt oder welche Daten durch sie fließen. Eine Richtlinie auf dem Papier ändert daran nichts."

Ein einziges KI-Gateway. Jeder Modellaufruf, ob öffentlich oder privat, läuft über einen zentral gesteuerten Zugangspunkt, an dem für jeden Nutzer, jedes Team und jeden Anwendungsfall Zugriffsrichtlinien, Rate-Limits, Schutzmechanismen und ein lückenloser Prüfpfad gelten, sodass Governance zu einem festen Bestandteil des KI-Betriebs wird und nicht zu einem separaten System, das zusätzlich gepflegt werden muss.

Private LLMs und KI-Souveränität. Aiboostr betreibt zudem selbst gehostete Open-Source-Modelle auf der Infrastruktur des Kunden, eine Funktion, die die meisten SaaS-basierten Governance-Tools nicht bieten, sodass sensible Daten die geschützte Unternehmensumgebung niemals verlassen.

Integrierte Konformität mit der EU-KI-Verordnung. Ein Governance-konformes KI-Inventar, die Risikoklassifizierung, die Aufbewahrung von Protokollen und die kontinuierliche Überwachung sind auf die Anforderungen der EU-KI-Verordnung abgestimmt, und das Inventar bleibt automatisch auf dem neuesten Stand, da jeder Aufruf über das Gateway läuft. Compliance wird so zum Nachweis dessen, was tatsächlich geschehen ist, und nicht zu einem Dokument, das im Vorfeld einer Überprüfung zusammengestellt wird.

Weitere Informationen finden Sie auf grapeup.com/aiboostr. 

Informationen zu Grape Up

Grape Up bietet Technologieberatung und Softwareentwicklung und unterstützt Unternehmen beim Aufbau und Betrieb von KI-, Cloud- und Datenplattformen. Zur Produktfamilie gehören Aiboostr, Cloudboostr und Databoostr.

Video : https://mma.prnewswire.com/media/3008993/Aiboostr_AI_Governance_and_Orchestration_Platform.mp4

Logo : https://mma.prnewswire.com/media/3008992/6031554/Aiboostr_logo.jpg

Aiboostr Logo

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/grape-up-stellt-aiboostr-erstmals-auf-der-agntcon--mcpcon-europe-vor-steuern-sie-alle-modelle-und-agenten--und-betreiben-sie-private-llms--uber-eine-einzige-steuerungsebene-302879731.html

Other news

Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.