Vorantreiben der digitalen Transformation im Blutmanagement für Plasmaspendezentren, Krankenhäuser und Blutbanken
KUALA LUMPUR, Malaysia, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Haier Biomedical (SHA: 688139) nahm am ISBT-Kongress 2026 in Kuala Lumpur teil und präsentierte dem weltweiten Transfusionsmarkt sein Portfolio an Blutprodukten sowie integrierte Workflow-Lösungen. Diese Teilnahme unterstreicht die führende Rolle des Unternehmens bei der Bereitstellung intelligenter Lösungen für die Blutsicherheit und das Blutmanagement auf Basis von IoT-Technologie.
Auf dem Kongress trieb Haier Biomedical seinen Wandel vom Geräteanbieter zu einem Anbieter umfassender Gesamtlösungen weiter voran und stellte eine integrierte Blutmanagement-Lösung vor, die den gesamten Arbeitsablauf abdeckt – von der Blutentnahme und der Aufbereitung der Blutbestandteile bis hin zur Tiefkühllagerung, dem intelligenten Transport und der klinischen Anwendung.
Das Unternehmen stellte Kerngeräte in den Mittelpunkt, darunter das nach der EU-MDR zertifizierte Plasma-Apherese-System, den automatischen Blutkomponentenseparator, den Plasma-Kontakt-Schockgefrierer und den automatisierten Blutmanagement-Kühlschrank sowie integrierte Lösungen, die speziell auf Plasmasammelstellen, Krankenhäuser und Blutbanken zugeschnitten sind und die qualitativ hochwertige Entwicklung der regionalen Plasmaindustrie maßgeblich unterstützen.
Daniele Pericolini, Spezialist für Automatisierungslösungen, stellte den Einsatz des automatisierten Blutmanagement-Kühlschranks der R-Serie von Haier Biomedical im neuen Krankenhaus Arcispedale Sant'Anna in Ferrara, Italien, vor. Das Krankenhaus stellte von Papierunterlagen und manueller Nachverfolgung auf RFID-fähige automatisierte Blutmanagement-Kühlschränke der HXC-Serie um. Die digitale Umstellung ermöglicht die sofortige Ortung von Blutbeuteln, Anforderung am Krankenbett und elektronische Kreuzproben, wodurch die Entnahmezeiten auf unter eine Minute verkürzt werden. Mit gesicherten Schubladen, Ozonsterilisation, automatischer Bestandserfassung und Alarmfunktionen gewährleistet das System vollständige Rückverfolgbarkeit, Fehlerfreiheit, weniger Abfall und eine geringere Arbeitsbelastung für das Personal. Haier Biomedical ist das einzige Unternehmen, das RFID-Tags mit maßgeschneiderter Integration anbietet.

Zhou Weidong, Produktmanager für die Blutversorgungskette, präsentierte zwei weitere Implementierungen: die brasilianische Blutbank HemoRio und das Asia Pacific Medical Center auf den Philippinen, wo der intelligente Kühlschrank vom ersten Tag an eine vollständige digitale Nachverfolgung ohne zusätzliche Software ermöglichte.
Über das Seminar hinaus stellte Haier Biomedical ein komplettes Produkt-Ökosystem vor, das die gesamte Wertschöpfungskette des Blutmanagements abdeckt, sowie umfassende Serviceleistungen für verschiedene Szenarien in der Blutwirtschaft. Insbesondere ermöglicht die digitale Blutmanagement-Lösung des Unternehmens, die auf einer Architektur aus KI, Automatisierung und IoT basiert, eine Echtzeitüberwachung und lückenlose Rückverfolgbarkeit über den gesamten Prozess hinweg – von der Entnahme und Aufbereitung bis hin zur Lagerung und klinischen Anwendung. Dies bereichert das Anwendungsökosystem der Produkte in allen Segmenten der Transfusionsbranche weiter und unterstützt den Übergang vom traditionellen zentralisierten Blutmanagement hin zu dezentralen, digital vernetzten Arbeitsabläufen.
Während sich die globale Blutmanagementbranche in Richtung intelligenter, rückverfolgbarer und dezentraler Systeme entwickelt, baut Haier Biomedical seine Führungsposition in den Bereichen Life Sciences und digitale Gesundheit weiter aus. Mit seinen „U-Blood"-Chargenlösungen, die bereits in Dutzenden von Ländern und Regionen im Einsatz sind – darunter Deutschland, Italien, Thailand, die Philippinen, Marokko, Brasilien, Sambia und Kenia –, treibt Haier Biomedical eine nachhaltige, qualitativ hochwertige Entwicklung im Transfusionssektor voran und gestaltet eine Zukunft, in der intelligentes Blutmanagement zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden für die Menschheit beiträgt.

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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.