Neue herstellerunabhängige Intelligence-Infrastruktur für Breitbandnetze reduziert betriebliche Komplexität und verbessert Servicequalität für Breitbanddienstanbieter
SAN JOSE, Kalifornien, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Harmonic (NASDAQ: HLIT) hat heute cOS SensAI™ vorgestellt, eine herstellerunabhängige, softwaregesteuerte Intelligence-Infrastruktur, die heterogene Daten aus beliebigen Quellen im Netzwerk eines Breitbandbetreibers zu einer einzigen, einheitlichen Informationsebene zusammenführt. SensAI wandelt komplexe Betriebsdaten in klare, umsetzbare Erkenntnisse um und versetzt Breitbanddienstanbieter so in die Lage, den Betrieb proaktiv zu steuern, die Kundenerlebnisse zu verbessern, die Net Promoter Scores zu steigern und eine langfristige Kundenbindung aufzubauen.
„Das nächste Kapitel des Erfolgs im Breitbandbereich wird durch betriebliche Intelligenz geprägt sein, die das Kundenerlebnis kontinuierlich verbessert und gleichzeitig die Betriebskosten senkt. Anstatt reaktiv zwischen verschiedenen Dashboards hin und her zu wechseln, können Betreiber nun ihre Daten nutzen, um umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen und vorherzusehen, was als Nächstes kommt", sagte Nimrod Ben-Natan, Präsident und Geschäftsführer von Harmonic. „cOS SensAI entstand aus der Zusammenarbeit mit führenden Breitbanddienstanbietern und läutet eine neue Ära proaktiver, intelligenzgestützter Betriebsabläufe ein, die Betreibern jeder Größe die erforderlichen Erkenntnisse liefert, um intelligenter zu arbeiten, schneller zu reagieren und bessere Kundenerlebnisse zu bieten."
cOS SensAI in der Praxis
Führende Breitbandbetreiber überzeugen sich bereits in der Praxis vom Nutzen von SensAI.
„Um eine betriebliche Erkenntnis zu gewinnen, müssen in der Regel Daten aus einem Dutzend verschiedener Systeme abgerufen werden, die über unser Netzwerk, unsere Tools und Anwendungen sowie die Geräte bei unseren Kunden zu Hause verteilt sind, was ein mühsamer und zeitaufwändiger Prozess sein kann", so Pragash Pillai, Technischer Leiter bei Hotwire Communications. „Die Ergebnisse, die wir mit SensAI von Harmonic erzielen, stimmen uns zuversichtlich. Die Intelligence-Infrastruktur nimmt die Daten auf und liefert uns eine klare, nachvollziehbare Begründung für jede Diagnose. Diese Transparenz hat entscheidend dazu beigetragen, dass unsere NOC- und Engineering-Teams Probleme blitzschnell lösen konnten. Das Beste daran ist, dass wir unsere Lösung in bestehende Systeme integrieren können, um einen umfassenden Überblick zu bieten."
„Bei GCI verbinden wir Gemeinden in ganz Alaska miteinander und versorgen dabei einige der abgelegensten sowie schwierigsten Regionen des Landes. Das bedeutet, dass jeder Einsatz vor Ort und jede Stunde, die für die Behebung eines Problems aufgewendet wird, langfristige Auswirkungen auf unser Geschäft hat", sagte Troy Goldie, Technischer Leiter bei GCI. „SensAI wurde entwickelt, um Techniker nicht nur zum Ort des Problems zu führen, sondern ihnen auch zu zeigen, wie sie es beheben können, und uns so dabei zu helfen, die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Ebenso wichtig ist, dass wir davon ausgehen, dass SensAI dazu beitragen wird, unseren Anteil an Wiederholungsmeldungen zu senken, was eine systematische Bestätigung des Gesamtzustands unseres Netzwerks darstellt. Durch die Partnerschaft mit Harmonic sind wir zuversichtlich, dass wir effizienter arbeiten und unseren Kunden gleichzeitig ein differenziertes Kundenerlebnis bieten können."
Mehrwert für Breitbandbetreiber erschließen
Das Analystenunternehmen Analysys Mason schätzt den gesamten adressierbaren Markt für SensAI auf etwa 2,2 Milliarden US-Dollar pro Jahr1 in den Zielmärkten für Tier-2- und kleinere Breitbanddienstanbieter.
„Um das volle Potenzial der KI zur Verbesserung der Netzzuverlässigkeit und des Kundenerlebnisses auszuschöpfen, benötigen Breitbanddienstanbieter die richtige Basisplattform", sagte Joseph Attwood, leitender Analyst bei Analysys Mason. „Als einheitliche Intelligence-Infrastruktur versetzt SensAI Breitbanddienstanbieter in die Lage, Daten aus verschiedenen Quellen zu erfassen, fragmentierte Tools zu ersetzen und die erforderliche durchgängige Transparenz zu erreichen, um Datensignale aus unterschiedlichen Geräten und Systemen miteinander zu verknüpfen."
Intelligenz als Kernstück
Das Herzstück von SensAI ist ein kontinuierlich aktualisiertes Echtzeitmodell des betrieblichen Ökosystems des Dienstanbieters, das aus Netzwerkgeräten und den darin bestehenden Systemzusammenhängen besteht. Dieses Modell wird mit einer enormen Datenmenge angereichert, die aus Tausenden von Quellen zusammengetragen wird. SensAI stellt Zusammenhänge zwischen den Daten und Signalen verschiedener Systeme her, erläutert die Gründe für jede Diagnose und automatisiert schrittweise die Arbeitsabläufe, die Betreiber am häufigsten wiederholen.
Mit SensAI können Breitbandanbieter:
Weitere Informationen zu SensAI finden Sie auf www.harmonicinc.com/cos-sensai. Harmonic wird die transformative SensAI Intelligence-Infrastruktur auf der Connected Britain vom 9. bis 10. September am Stand J25 sowie auf der SCTE TechExpo in Atlanta vom 29. September bis 1. Oktober am Stand A153 präsentieren.
Weitere Informationen zu den Lösungen von Harmonic finden Sie auf www.harmonicinc.com.
1. Justin van der Lande und Joseph Attwood, Analysys Mason, „Applying proactive intelligence to fixed broadband access" („Einsatz proaktiver Intelligenz im Festnetz-Breitbandzugang"), www.analysysmason.com/research/content/perspectives/fixed-broadband-access-networks-intelligence..
Informationen zu Harmonic
Harmonic (NASDAQ: HLIT), der weltweit führende Anbieter von virtualisierten Breitbandlösungen, transformiert die Multi-Gigabit-Konnektivität. Die branchenführende virtualisierte Breitbandplattform cOS™ des Unternehmens, die Lösungssuite für Glasfaser und DOCSIS sowie ein wachsendes Portfolio an KI-gestützten Lösungen für Netzwerkintelligenz ermöglichen Breitbanddienstanbietern, ihre Betriebsabläufe zu vereinfachen, ihren Kunden außergewöhnliche Erlebnisse zu bieten und neue Einnahmequellen zu erschließen. Mit Tausenden vCMTS-Servern und Hunderttausenden RPDs, die weltweit im Einsatz sind, ermöglicht Harmonic Breitbanddienste der nächsten Generation mit einer Zuverlässigkeit von 99,999 %. Mit einem kundenorientierten Ansatz und einer langen Tradition der Innovation unterstützt Harmonic Breitbandanbieter in jeder Phase der Weiterentwicklung ihres Netzwerks. Weitere Informationen finden Sie auf www.harmonicinc.com.
Harmonic, das Harmonic-Logo und andere Harmonic-Marken sind Eigentum von Harmonic Inc. oder seinen verbundenen Unternehmen. Alle anderen hier erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Rechtlicher Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne von Abschnitt 27A des Securities Act von 1933 und Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934. Aussagen über die Geschäftstätigkeit von Harmonic sowie über die erwarteten Leistungsmerkmale, Vorteile, Zuverlässigkeit, Effizienz, Marktakzeptanz, das Marktwachstum, die technischen Daten sowie den Nutzen der Produkte, Dienstleistungen und Technologien von Harmonic sind zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf unseren derzeitigen Erwartungen sowie Einschätzungen und unterliegen Risiken sowie Ungewissheiten, einschließlich der Risiken und Ungewissheiten, die in den bei der Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen von Harmonic ausführlicher beschrieben sind, darunter der Jahresbericht auf Formular 10-K für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr, seine Quartalsberichte auf Formular 10-Q und seine aktuellen Berichte auf Formular 8-K. Die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung basieren auf Informationen, die Harmonic zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung zur Verfügung standen, und Harmonic lehnt jegliche Verpflichtung zur Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen ab.
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.