LONDON, 28. Juli 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Vermögen von 75 Milliarden US-Dollar, gibt bekannt, dass eine ihrer Tochtergesellschaften Avove Limited („Avove" oder das „Unternehmen") übernommen hat, ein führendes britisches Infrastrukturdienstleistungs- und Ingenieurunternehmen, das sich auf die regulierten Wasser- und Strommärkte konzentriert. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Avove bietet Versorgungsunternehmen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Energie umfassende Lösungen für Planung und Bau. Das Unternehmen ist in ganz Großbritannien und Nordirland tätig und hat sich einen hervorragenden Ruf für hochwertige Dienstleistungen, als bevorzugter Arbeitgeber sowie für die Schaffung von sozialem Mehrwert in den Gemeinden, in denen es tätig ist, erworben – was durch mehrere kürzlich erhaltene Auszeichnungen belegt wird.
Das Unternehmen profitiert von den erwarteten umfangreichen Investitionen in die britische Infrastruktur, insbesondere im Rahmen des AMP8-Wasserinvestitionszyklus, der die Erneuerung veralteter Anlagen, die Verringerung von Umweltverschmutzungsvorfällen und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel umfasst. Das Managementteam von Avove wird gemeinsam mit H.I.G. in das Unternehmen reinvestieren und im Amt bleiben, um die weitere Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben, unterstützt durch eine M&A-Strategie, die darauf abzielt, das Dienstleistungsangebot zu erweitern, um den Kundenstamm noch besser bedienen zu können.
Mark Perkins, CEO von Avove, erklärte: „Wir sind stolz auf das, was das Avove-Team bisher erreicht hat, indem es sich auf Innovation, Qualität und Sicherheit konzentriert hat – unterstützt von engagierten und leidenschaftlichen Mitarbeitern. In Zusammenarbeit mit H.I.G. werden wir die Ergebnisse für die Gemeinden, denen wir dienen, weiter verbessern und gleichzeitig unser Wachstum in einem Markt vorantreiben, der sich in einem raschen Wandel befindet."
Adam Taylor, Managing Director im Londoner Büro von H.I.G., erklärte: „Die britischen Infrastrukturmärkte stehen in den kommenden Jahren vor einem erheblichen Wachstum, wobei Kapazität, Effizienz und Widerstandsfähigkeit verbessert werden sollen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem äußerst erfahrenen Managementteam von Avove, durch die sich die starke Erfolgsbilanz des Unternehmens bei der Umsetzung von Projekten in regulierten Versorgungsmärkten mit der fundierten Kenntnis des britischen Dienstleistungssektors sowie der Expertise von H.I.G. im Bereich des akquisitionsgestützten Wachstums verbindet."
Informationen zu Avove
Avove ist ein führendes Unternehmen für Infrastrukturdienstleistungen und Ingenieurwesen, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben voranzubringen, indem es nachhaltige Lösungen für die Versorgungsinfrastruktur entwickelt, die dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, das Wirtschaftswachstum zu fördern und Gemeinden zu verändern. Avove engagiert sich leidenschaftlich für die Regionen, in denen es tätig ist, und möchte diese unterstützen, indem es auf diesem Weg durch die Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden und Gemeinden ein positives Vermächtnis hinterlässt. Weitere Informationen finden Sie unter above.co.uk.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:
Adam Taylor
Managing Director
ataylor@hig.com
H.I.G. Capital
10 Grosvenor Street
2. Stock
London W1K 4QB
Tel.: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.