Hoymiles bringt 22-kW-V2X-Gleichstromladegerät auf den Markt und vervollständigt damit sein integriertes Energie-Ökosystem für Privathaushalte

07.09.2026

HANGZHOU, China, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- HHoymiles hat das V2X-Gleichstromladegerät auf den Markt gebracht, das nahtlos mit dem HiOne All-in-One-BESS zusammenarbeitet und sein Energie-Ökosystem für Privathaushalte auf den Bereich der Elektromobilität ausweitet. Dadurch können Solarenergie, Batteriespeicher, Elektrofahrzeuge und das Stromnetz als ein integriertes Energiesystem zusammenwirken, was Hausbesitzern mehr Kontrolle darüber gibt, wie sie Energie erzeugen, speichern und nutzen.

Hoymiles V2X DC charger

Elektrofahrzeuge als flexible Energiequellen

Das V2X-Gleichstromladegerät ist mit bidirektionalen Ladefunktionen ausgestattet, wodurch ein Elektrofahrzeug zu einer aktiven zusätzlichen Energiequelle für den Haushalt wird. Es kann über Vehicle-to-Home (V2H) Notstrom bereitstellen, wenn das Stromnetz ausfällt, und ermöglicht Haushalten gleichzeitig die Teilnahme an Lastglättung und dem Einsatz in virtuellen Kraftwerken (VPP) über Vehicle-to-Grid (V2G).

Darüber hinaus verfügt es über einen integrierten, EU-MID-zertifizierten Zähler, der eine genaue Energiemessung für eine zuverlässige Überwachung und ein zuverlässiges Energiemanagement gewährleistet.

Effizientes Laden garantiert

Im Gegensatz zu einem wechselstromgekoppelten Ladegerät, das den Bordlader (OBC) des Fahrzeugs für die Gleichstrom-Wechselstrom-Umwandlung benötigt, ermöglicht das V2X-Ladegerät von Hoymiles das direkte Gleichstromladen des Elektrofahrzeugs aus der Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher. Dadurch wird die Bordladestation (OBC) umgangen und eine unnötige AC/DC-Umwandlung vermieden, was Energieverluste während des Ladevorgangs reduziert.

Mit einer Gleichstrom-Ladeleistung von bis zu 22 kW verkürzt das V2X-Gleichstrom-Ladegerät die Ladezeit im Vergleich zum herkömmlichen Wechselstromladen erheblich. In einer Stunde kann ein herkömmliches Wechselstrom-Ladegerät etwa 35 km Reichweite bereitstellen, während das V2X von Hoymiles etwa 110 km liefert.

Das Hoymiles V2X ist auf breite Kompatibilität ausgelegt, da es 95 % der gängigen Elektrofahrzeuge unterstützt.

Flexible Installation, für den täglichen Gebrauch konzipiert

Als eigenständiges Ladegerät konzipiert, lässt sich das V2X flexibel installieren, beispielsweise neben dem Parkplatz, was Hausbesitzern mehr Freiheit bei der Platzierung des HiOne All-in-One-BESS gibt, sodass dieses optimal in ihre häusliche Energieversorgung integriert werden kann.

Das Ladegerät verfügt über die Schutzart IP65 und die Stoßfestigkeit IK10, was Langlebigkeit im Außenbereich und Schutz vor versehentlichen Stößen gewährleistet.

Eine App für das gesamte Energie-Ökosystem

Das V2X wird über dasselbe App-basierte Ökosystem wie die Hausenergielösungen von Hoymiles verwaltet, wodurch Nutzer eine einheitliche Übersicht und Kontrolle über ihr Energiesystem erhalten. Nutzer können je nach Situation zwischen dem Ökostrom-Modus und dem Schnelllademodus wählen. helfen, Energie intelligenter zu erzeugen, zu speichern, zu nutzen und zu teilen.

Mit dem V2X-Gleichstromladegerät baut Hoymiles sein integriertes Hausenergie-Ökosystem weiter aus – es verbindet Solarstromerzeugung, Energiespeicherung, Energiemanagement und Elektromobilität, um Haushalten zu helfen, Energie intelligenter zu erzeugen, zu speichern, zu nutzen und zu teilen.

https://www.hoymiles.com/hione.html

Hoymiles Power Electronics Inc.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.