—Stärkung der Konnektivitätsgrundlage für KI-Dienste von Internetdienstanbietern
SHANGHAI, 21. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 17. September fand im Rahmen der HUAWEI CONNECT 2026 in Shanghai die Podiumsdiskussion zum Thema „Intelligentes WAN: Stärkung der Konnektivitätsgrundlage für KI-Dienste von Internetdienstanbietern" statt. Die Veranstaltung brachte Experten und Partner aus dem Bereich der Internetdienstanbieter aus aller Welt zusammen, um Branchentrends, Lösungen und bewährte Verfahren zu erörtern. Bei der Podiumsdiskussion stellte Huawei seine Zielarchitektur für ein intelligentes WAN vor, um das Potenzial von KI und Rechenleistung im Zeitalter der Intelligenz voll auszuschöpfen.

Wayne Zhou, Vizepräsident der Geschäftseinheit „ISP Computing and Network Infrastructure" bei Huawei, betonte, dass sich die Kommerzialisierung von KI beschleunigt und es kapitalstarken Akteuren ermöglicht, ihre Fähigkeiten durch schlanke Dienste zu monetarisieren. Neue Trends gestalten den ISP-Sektor neu. ISPs gehen über die reine Bereitstellung von Datenleitungen hinaus und nutzen Edge-Knoten sowie deren einzigartige Vorteile, um Konnektivität, Rechenleistung und APIs zu integrieren – damit vollziehen sie den Übergang vom Verkauf von Bandbreite zur Bereitstellung von KI-Diensten. Gleichzeitig bauen sie ein einheitliches, intelligentes und dienstorientiertes WAN auf, um die KI-Bereitschaft zu verbessern und die kontinuierliche Weiterentwicklung voranzutreiben.
Ado, CEO des Geschäftsbereichs Wide Area Network bei Huawei, stellte die „Intelligent WAN Target Architecture" vor. Er wies darauf hin, dass agentenbasierte KI drei Veränderungen im Netzwerk vorantreibt: Verbindungen verlagern sich von Menschen auf Agenten; Verkehrsmuster verlagern sich von starkem Downlink-Verkehr hin zu massivem Uplink-Verkehr; und die Sicherung des Netzwerkerlebnisses erweitert sich von spezifischen Anwendungen auf den gesamten Arbeitsablauf der Agenten. Um diese Veränderungen zu bewältigen und zu nutzen, müssen ISPs ihre Netzwerke stärken. Er schlug vor, drei strategische Säulen zu priorisieren: Erstens den Aufbau einer hierarchischen, modularen und standardisierten konvergenten IP+Optical-Zielarchitektur. Dies versetzt Internetdienstanbieter in die Lage, ihre Präsenz rasch auszubauen, Dienste bereitzustellen und die Netzwerkresilienz zu verbessern, wodurch die Einführung von KI-Diensten beschleunigt wird. Zweitens: die Fokussierung auf das End-to-End-Nutzererlebnis, um Netzwerkfähigkeiten in definierbare, messbare und lieferbare differenzierte Dienste umzuwandeln. Dies treibt die Monetarisierung sowohl der Netzwerkfähigkeiten als auch der KI voran. Drittens: die Verbesserung intelligenter Betriebs- und Wartungsfähigkeiten. Mithilfe von Tools wie der „Network Digital Map", dem Fehlerlokalisierungs-Agenten und dem KI-Assistenten können Internetdienstanbieter ihre Betriebskosten (OPEX) erheblich senken und die Effizienz bei Betrieb und Wartung steigern. Er schlug außerdem eine Entwicklungsroadmap für Ziel-WANs vor, die Internetdienstanbietern dabei helfen soll, neue Wachstumschancen im KI-Zeitalter zu nutzen.
Bei dem Rundtischgespräch stellten Lintasarta aus Indonesien, SiliconFlow aus China und Telconet aus Ecuador ihre KI-Dienste sowie Einblicke in die Bereitstellung intelligenter Netzwerke vor. Die teilnehmenden ISP-Experten trugen wertvolle Erkenntnisse bei und lieferten umsetzbare Leitlinien für die Netzwerkplanung und -bereitstellung im KI-Zeitalter.
Auch in Zukunft wird Huawei seine Innovationen und Investitionen in den Bereichen ISP und Computing-Netzwerke weiter ausbauen und gemeinsam mit seinen Kunden eine neue intelligente Zukunft einläuten.
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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.