Hypershell stellt auf der IFA 2026 sein Flaggschiff-Exoskelett „Hypershell Halo" für den gesamten Beinbereich vor

27.08.2026

BERLIN, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Hypershell wird am 3. September um 15:00 Uhr in Berlin im Vorfeld der IFA sein Flaggschiff-Exoskelett „Hypershell Halo" für die Mobilität in jedem Gelände vorstellen. „Hypershell Halo" markiert einen neuen Schritt in Richtung der Vision des Unternehmens von einer Welt, in der sich Menschen frei bewegen, mutig Neues entdecken, effizient arbeiten und Grenzen überschreiten können, die einst unüberwindbar schienen.

Das Herzstück bildet eine bahnbrechende, einheitliche Architektur, die vier motorisierte Hüft- und Kniegelenke als ein System koordiniert und so die motorisierte Unterstützung auf die gesamte untere Extremität ausdehnt. Diese Architektur ermöglicht es Halo, ein deutlich breiteres Spektrum menschlicher Bewegungen in wechselndem Gelände zu unterstützen. Verbraucher können sich ab sofort hier für Updates registrieren.

Am Stand von Hypershell haben Besucher zudem die Möglichkeit, das gesamte Produktportfolio des Unternehmens zu entdecken und zu erleben, darunter die preisgekrönte neue Hypershell X-Serie – das neueste KI-gestützte Hüft-Exoskelett – sowie das neue Flaggschiffmodell Halo.

Besuchen Sie Hypershell vom 4. bis 8. September am Stand 119 in Halle 12, um die neuesten Innovationen im Bereich Exoskelette kennenzulernen und zu erfahren, wie Hypershell die menschliche Mobilität durch Technologie erweitert und Menschen dabei unterstützt, Möglichkeiten in die Realität umzusetzen.

Informationen zu Hypershell

Hypershell wurde 2021 gegründet und ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Exoskelette, dessen Ziel es ist, die Erkundung durch den Menschen zu fördern. Seine intelligenten Exoskelette passen sich in Echtzeit an das Gelände, die jeweilige Aktivität und die Absichten des Nutzers an und sorgen so für leichtere und natürlichere Bewegungen. Mit SGS-zertifizierter Leistungsfähigkeit und Zehntausenden verkauften Einheiten in über 70 Ländern verbessert Hypershell die menschlichen Fähigkeiten, ohne sie zu ersetzen – und gestaltet so eine Zukunft, in der tragbare Robotik für Erkundung, Arbeit und Freizeit ebenso unverzichtbar wird wie Rucksäcke.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.