BREMEN, Deutschland, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Europäische Fußballfans bereiten sich auf den schlaflosesten Monat der Sportgeschichte vor. Der veröffentlichte Spielplan zeigt, dass das auf 104 Spiele erweiterte Turnier Millionen Fans zu einer strapaziösen „Nachtschicht" zwingen wird, da mehr als zwei Drittel der Spiele spät in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnen.
Als Reaktion darauf tritt Jacobs nun als „Official Sponsor of Staying Awake" auf und startet eine eigene Kampagne, um die wahren Helden des Turniers zu unterstützen: die übermüdeten Fans, die mitten in der Nacht die Leidenschaft am Leben erhalten.
Betrachtet man den europäischen Sendeplan und definiert einen „späten Spielbeginn" als jeden Anpfiff zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr Ortszeit, wird die bittere Realität für das europäische Fernsehpublikum deutlich:
Schlaflose Nächte für Europas größte Duelle
Aufgrund der Zeitunterschiede werden hochkarätige Spiele und Lokalderbys zu Ritualen um Mitternacht oder nach Mitternacht. So werden beispielsweise einige mit Spannung erwartete Gruppenspiele im Vereinigten Königreich um 23:00 Uhr, in Mitteleuropa um Mitternacht (00:00 Uhr) und in Osteuropa um 01:00 Uhr angepfiffen.
Selbst Spiele am frühen Abend im Vereinigten Königreich, darunter England gegen Kroatien am 17. Juni (21:00 Uhr britischer Zeit), führen die Zuschauer in Mitteleuropa mit einem Anpfiff um 22:00 Uhr MEZ direkt in die späten Abendstunden, während Fans in Osteuropa um 23:00 Uhr einschalten müssen.
Je weiter das Turnier voranschreitet, desto mehr steht auf dem Spiel – und desto später wird es. Die K.-o.-Runden werden den Spielplan weiter nach hinten verschieben, wobei die Spiele in Mitteleuropa um 22:30 Uhr MEZ und in Osteuropa um 23:30 Uhr beginnen.
Die deutsche Mitternachtsschicht: Den deutschen Fußballfans steht ein anstrengender Monat bevor, mit 71 der 104 Turnierspiele (68,3 %), die nach 22:00 Uhr MEZ beginnen. Wichtige Spiele, darunter hochkarätige Gruppenspiele und die entscheidenden K.-o.-Runden, werden regelmäßig über Mitternacht hinausgehen. Da die deutsche Mannschaft für enorme TV-Einschaltquoten sorgt, dürften Millionen Berufstätige am Morgen nach späten Spieltagen erschöpft in den Arbeitstag starten.
Unterstützung für die Fans
Anstatt sich dem Schlaf geschlagen zu geben, tragen die Fans ihre Müdigkeit wie ein Ehrenabzeichen. Die Anstoßzeiten, die Seltenheit des Ereignisses und die Bedeutung der Nationalmannschaften werden Millionen Fans dazu bringen, sich auf lange Nächte mit Kaffee, Gruppenchats und Gesprächsstoff zum Angeben am nächsten Morgen einzulassen, um durch den Arbeitstag zu kommen.
„Die Fans sind die Lebensader des Fußballs, doch in diesem Jahr wird von ihnen verlangt, Doppelschichten zu schieben", sagte Fabienne Rollot, Marketingleiterin von JDE Peet's in Deutschland. „Wenn die eigene Nationalmannschaft um Mitternacht ein entscheidendes Spiel bestreitet, ist Schlafengehen einfach keine Option. Deshalb ist Jacobs stolz darauf, in diesem Sommer die Fans und die Momente zu feiern, die sie zusammenbringen. Wir sind nicht hier, um Spiele oder Spieler auf dem Platz zu unterstützen; wir unterstützen die Fans auf dem Sofa und sorgen dafür, dass sie um 1:00 Uhr morgens noch die Energie haben, vor dem Fernseher lautstark mitzufiebern und es am nächsten Tag trotzdem zur Arbeit zu schaffen."
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.