Ein neues, von der Adecco Group in Auftrag gegebenes Whitepaper kommt zu dem Ergebnis, dass KI die Arbeitswelt verändert, und zeigt auf, wie Unternehmen Menschen, KI-Agenten und physische KI-Systeme aufeinander abstimmen können
ZÜRICH, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- The Adecco Group (SIX: hat heute ein gemeinsam mit Altermind erarbeitetes Whitepaper mit dem Titel „On the threshold: AI, the future of work and the rise of hybrid labor markets" veröffentlicht. Der Bericht stellt dar, dass das eigentliche Risiko für die Weltwirtschaft in der Trägheit der Unternehmen liegt. Unternehmen schaffen es nicht, die Arbeitsabläufe schnell genug neu zu gestalten, um Produktivitätsgewinne zu erzielen, Vertrauen zu sichern und aus ihren KI-Investitionen Mehrwert zu schaffen. In diesem Beitrag wird ein neues Modell vorgestellt, von dem die Adecco Group glaubt, dass es die Arbeitsorganisation im nächsten Jahrzehnt prägen wird: Koordination hybrider Belegschaften. Hierbei handelt es sich um die Disziplin, Arbeitsabläufe so neu zu gestalten, dass Menschen, KI-Agenten, Automatisierung und physische KI jeweils dazu beitragen, den größtmöglichen Mehrwert und die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

Denis Machuel, CEO der Adecco Group, sagte: „Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt der Zukunft grundlegend und bietet die Chance, die Art und Weise, wie Unternehmen Wert schaffen, neu zu gestalten. Die nächste Phase der KI wird durch eine Neugestaltung der Arbeit gewonnen – indem man versteht, was Menschen tun sollten, was KI-Agenten leisten können, wie sich Kompetenzen weiterentwickeln und welche Kompetenzen in Zukunft benötigt werden sowie wie Wert geschaffen und gemessen wird. Das ist die Aufgabe der Orchestrierung hybrider Belegschaften, und genau das ist unsere Mission."
„Technologie schafft Möglichkeiten. Die Menschen machen daraus einen Mehrwert. Die Koordination einer hybriden Belegschaft sorgt für Skalierbarkeit. Wir sind bereit, die menschliche Seite der KI-Transformation voranzutreiben."
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Das Whitepaper steht hier zum Download bereit:
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.