Lacuna Ads vereint Angebot, Nachfrage und Datenintelligenz, um Wachstum der programmatischen Werbung voranzutreiben

30.09.2026

SINGAPUR, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Das weltweit tätige Werbeteknologieunternehmen Lacuna hat heute Lacuna Ads, sein integriertes Ökosystem für programmatische Werbung, vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Lacunas exklusives, eigenes und selbst betriebenes (O&O) Werbeinventar aus seiner Flaggschiff-Dienstprogramm-App sowie ein breiteres Portfolio an Dienstprogramm- und Gaming-Produkten, die zusammen mehr als 2,4 Milliarden Installationen verzeichnen. Auf dieser Grundlage möchte Lacuna Ads als Katalysator für das Wachstum im Bereich der programmatischen Werbung fungieren, indem es die Koordination verbessert, die Transaktionseffizienz steigert und Partnern dabei hilft, aus jeder Impression mehr Wert zu schöpfen.

Da programmatische Werbung weiter wächst und sich weiterentwickelt, kann eine bessere Abstimmung innerhalb des gesamten Ökosystems neue Wachstumschancen eröffnen. Zwar können fragmentierte Daten und Funktionen, doppelte Technologieinfrastrukturen sowie ineffiziente Abgleichverfahren dieses Potenzial einschränken, doch verfolgt Lacuna Ads einen stärker integrierten Ansatz, um diese Lücken zu schließen.

Dieser Ansatz spiegelt die praktische Erfahrung von Lacuna im Bereich der programmatischen Werbung wider. Ausgehend von seinen Aktivitäten als Medienanbieter weitete Lacuna sein Geschäft auf den Bereich der Ad-Exchange-Infrastruktur aus und baute anschließend DSP-Fähigkeiten auf, wodurch das Unternehmen praktische Einblicke in die Prioritäten von Medienanbietern, Werbetreibenden, DSPs, Supply-Side-Plattformen (SSPs) und Plattformteams gewann.

Lacuna Ads

Diese Erfahrung bildet nun die Grundlage für drei sich ergänzende Angebote. Lacuna Axis dient als Basis für den Anzeigenhandel sowie die Abwicklung von Transaktionen und verbindet programmatische Käufer und Verkäufer weltweit. Lacuna Engine erweitert die Kompetenzen des Unternehmens auf die Nachfrageseite durch Echtzeit-Gebote sowie die Optimierung des Medieneinkaufs, während Lacuna Agent bewährte Funktionen für den Anzeigenhandel über eine Self-Service-SaaS-Plattform für Plattformteams bereitstellt, die ihre eigene programmatische Infrastruktur aufbauen und betreiben möchten. In diesem gesamten Ökosystem setzt Lacuna Ads Datenintelligenz bei der Traffic-Weiterleitung, der Inventarzuordnung, den Gebotsentscheidungen und der dynamischen Ertragsoptimierung ein.

Michael Wang, Geschäftsführer von Lacuna, erklärte: „Unsere Kompetenzen haben sich schrittweise weiterentwickelt, während wir uns den konkreten Herausforderungen in den Bereichen Monetarisierung für Medienanbieter, Anbindung an globale Marktplätze und Leistung auf der Nachfrageseite gestellt haben. Indem wir diese Kompetenzen als Produkte anbieten, können wir das, was sich in unseren eigenen Betriebsabläufen bewährt hat, in das breitere Ökosystem einbringen. So definieren wir unsere Rolle als Katalysator: Teilnehmer und Kompetenzen miteinander zu vernetzen, damit sie effektiver zusammenarbeiten können."

Diese Positionierung wird durch den Umfang der weltweiten Geschäftstätigkeit von Lacuna gestützt. Das Unternehmen verarbeitet weltweit täglich mehr als 200 Milliarden Anfragen und 180 Millionen Impressionen. Die Angebotsbasis des Unternehmens verbindet exklusives O&O-Inventar mit direkten Beziehungen zu Medienanbietern und bietet Käufern so Zugang zu einer breiten Palette differenzierter Medienmöglichkeiten.

„Angebotspartner benötigen einen effektiven Zugang zu relevanter und vielfältiger Nachfrage, während Käufer zuverlässige Medienangebote und einen klareren Zugang zu hochwertigem Inventar benötigen", sagte Tammy Tan, Geschäftsvorstand von Lacuna. „Unser Team verfügt über umfassende Erfahrung in der gesamten Werbebranche und ein praxisnahes Verständnis für die Prioritäten beider Seiten. Durch die Kombination von O&O- und Direktinventar, einer breit gefächerten globalen Nachfrage sowie Echtzeit-Optimierung können wir unseren Partnern dabei helfen, die Effizienz der Zuordnung zu verbessern und aus jeder Impression mehr Wert zu schöpfen."

Im Zuge der Weiterentwicklung der programmatischen Werbung plant Lacuna Ads, seine Funktionen auf weitere Teilnehmer des Ökosystems auszuweiten, die Koordination zwischen der Angebots- und der Nachfrageseite des Ökosystems zu stärken sowie Partnern dabei zu helfen, durch effizientere, datengestützte Entscheidungsprozesse neue Wachstumschancen zu erschließen.

Informationen zu Lacuna Ads

Lacuna Ads wurde von Lacuna, einem 2022 gegründeten globalen Unternehmen für Werbetechnologie, entwickelt und ist ein integriertes Ökosystem für programmatische Werbung, das eine durchgängige Lösungssuite bietet, die eine Ad-Exchange, eine intelligente Optimierungsplattform auf der Nachfrageseite sowie eine Full-Stack-SaaS-Plattform zur eigenständigen Nutzung umfasst. Basierend auf O&O-Traffic und firmeneigenen, im Laufe der Zeit verfeinerten Datenmodellen integriert Lacuna Ads Datenintelligenz sowie KI-Optimierung in das gesamte Ökosystem und verschafft sich damit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil in den Schlüsselmärkten Nordamerikas, Europas sowie des asiatisch-pazifischen Raums.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.