Lockton startet globalen Beratungsbereich Data Centers & Digital Infrastructure Practice

29.07.2026

Der Beratungsbereich bietet integrierte Risikolösungen für eine Infrastruktur, die KI, Cloud-Computing und digitale Konnektivität ermöglicht.

KANSAS CITY, Missouri, 29. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Lockton, der weltweit größte unabhängige Versicherungsmakler in Privatbesitz, hat heute seinen globalen Bereich Data Centers & Digital Infrastructure Practice gestartet. Dieser Beratungsbereich unterstützt Unternehmen dabei, die komplexen Risiken zu bewältigen, die mit der Infrastruktur für die Speicherung, Verarbeitung und weltweite Übermittlung von Informationen verbunden sind. Dieser Spezialbereich baut auf Locktons umfassender Erfahrung bei der Absicherung komplexer Risiken im Zusammenhang mit digitaler Infrastruktur auf – weltweit und für unterschiedlichste Projekte: von Hyperscale-Rechenzentren und Gebäudekomplexen über phasenweise Bauvorhaben und operative Portfolios bis hin zu Energieinfrastrukturen.

Lockton logo

„Rechenzentren bilden das Herzstück der modernen Welt, und die Risikolandschaft hinter dieser Infrastruktur ist zunehmend vernetzt, kapitalintensiv und zeitkritisch geworden", sagte Tim Ryan, US-Präsident von Lockton. „Unternehmen benötigen Berater, die den gesamten Lebenszyklus verstehen – von der Planung und Standortauswahl bis hin zum laufenden Betrieb und zur Skalierung. Unser Beratungsbereich ist darauf ausgerichtet, Kunden so zu beraten, dass sie diese Komplexität souverän meistern können."

Der Bereich vereint Risikostrategie, Analytik, ingenieurtechnisches Fachwissen und Marktexpertise in einem einzigen Beratungsmodell und bedient das gesamte Ökosystem, einschließlich Eigentümer, Betreiber, Entwickler, Investoren, Hyperscaler und Technologieanbieter. Das Team unterstützt Kunden von der Projektplanung – wo grundlegende Risikentscheidungen getroffen werden – über den Bau, die Inbetriebnahme, die Portfolioerweiterung bis hin zum laufenden Risikomanagement.

Während die Lösungen auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten werden, bietet der neue Geschäftsbereich eine Reihe innovativer Produkte und proprietärer Lösungen, die Bau- und Immobilienrisiken, Berufshaftpflicht, Service Level Agreements, Umweltrisiken, Cyberrisiken, Bürgschaften und vieles mehr abdecken.

„Der globale Markt für Rechenzentren und digitale Infrastruktur entwickelt sich mit außerordentlicher Geschwindigkeit", sagte Chris Brown, CEO von Lockton International. „Das unabhängige Geschäftsmodell von Lockton ermöglicht es uns, globales Fachwissen aus allen Regionen der Welt zu bündeln, Lösungen individuell auf das Geschäft jedes Kunden zuzuschneiden und Beratung anzubieten, die weit über die traditionelle Vermittlung von Versicherungen hinausgeht."

Der Bereich Data Centers & Digital Infrastructure Practice wird in den Vereinigten Staaten von James Nelson und im Vereinigten Königreich von Sam Baker geleitet. Beide werden mit Führungskräften von Lockton weltweit zusammenarbeiten, um die übergreifende Strategie voranzutreiben. Nelson bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Risikoberatung, Consulting und Versicherungen mit. Zuletzt war er als globaler Leiter des Bereichs „Client Engagement" bei Eldin Risk tätig und hatte zuvor Positionen bei Marsh, Cerberus Capital und Alvarez & Marsal inne, wo er Kunden bei komplexen Risikostrategien beriet. Baker ist seit 13 Jahren bei Lockton tätig und berät Kunden weltweit zu innovativen Versicherungslösungen. In den letzten Jahren war er maßgeblich an der Entwicklung der firmeneigenen Produktangebote von Lockton für Rechenzentren beteiligt.

„Unsere Aufgabe ist es, Kunden beim Aufbau und Betrieb kritischer Infrastrukturen – vom Projekt bis zum Portfolio – mit größerer Widerstandsfähigkeit, Sicherheit und Zuversicht zu unterstützen", sagte Ryan. „Wenn Risiken proaktiv gemanagt werden, können Unternehmen weniger Zeit damit verbringen, sich durch komplexe Sachverhalte zu kämpfen, und sich stattdessen stärker auf Wachstum und Innovation konzentrieren."

Erfahren Sie mehr über Locktons Data Centers & Digital Infrastructure Practice.

Informationen zu Lockton 

Was Lockton auszeichnet, ist auch das, was uns besser macht: Unabhängigkeit. Die private Unternehmensstruktur von Lockton ermöglicht es den fast 15.000 Mitarbeitenden, die in mehr als 180 Ländern tätig sind, sich ausschließlich auf die Risiko- und Versicherungsbedürfnisse der Kunden zu konzentrieren. Dank seiner weltweiten Expertise verfügt Lockton über das erforderliche fundierte Verständnis, um herausragende Ergebnisse zu erzielen. Weitere Informationen finden Sie unter www.lockton.com.

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.