Der Red-Bull-Athlet und vierfache Formel-1-Weltmeister startete in Silverstone von Platz 101 und absolvierte das größte Go-Kart-Rennen, das jemals ausgetragen wurde, in 35 Minuten.
LONDON, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Der Red-Bull-Athlet Max Verstappen (Niederlande) überholte alle 100 Herausforderer bei Red Bulls „Max vs 100", dem größten Go-Kart-Rennen, das jemals ausgetragen wurde, und schaffte dies in der 14. von 30 Runden in Silverstone. Der vierfache Formel-1-Weltmeister startete von Platz 101 in einer speziell für diese Veranstaltung zusammengestellten Startaufstellung und überholte das gesamte Feld innerhalb von 35 Minuten – live übertragen auf Disney+ und in der ESPN-App.
Gemäß den Rennregeln schied ein Fahrer in dem Moment aus, als das Heck von Verstappens Kart auf Höhe der Front seines Karts war. Zu den Teilnehmern gehörten Red-Bull-Athleten, Content-Creators, Streamer, Journalisten und Fans aus aller Welt. Rennleiter und Streckendesigner David Terrien entwarf eine provisorische Silverstone-Rennstrecke, um das Feld aus 100 Karts unterzubringen.
Die erste Runde entschied bereits über die Hälfte des Rennens. Nach zwei Minuten lag Verstappen auf Platz 37, und 63 Fahrer – mehr als die Hälfte des Feldes – waren ausgeschieden, ohne eine Runde absolviert zu haben.
Der Pole-Setter Jacky Martens, ein niederländischer Formel-1-Journalist, der YouTuber Zac Alsop und der Techniker Lewis Osler von Red Bull Ford Powertrains bauten einen Vorsprung von rund 12 Sekunden auf. Verstappen holte pro Runde drei Sekunden auf diesen Rückstand auf, überholte dann Alsop und Osler in einer Kurve und schob sich schließlich an Martens vorbei, um das Rennen zu beenden.
„Als ich zur Startaufstellung kam und sah, wo ich starten musste – mit 100 Karts vor mir –, war ich ein bisschen besorgt", sagte Verstappen. „Nach meiner ersten Runde, bei all dem Chaos, dachte ich tatsächlich: ‚Okay, wir haben das im Griff!' Als ich dann in einen Rhythmus kam, konnte ich sie einen nach dem anderen überholen und sah, wie sich der Abstand verringerte – das war wirklich aufregend."
Martens wurde Zweiter und Osler, ein Techniker aus Verstappens eigenem Team, belegte den dritten Platz. Alsop wurde Vierter und der Offroad-Motorradfahrer Pol Tarrés Fünfter. Der Red-Bull-Pilot Max Verstappen fuhr mit 2:20,673 Minuten die schnellste Runde des Rennens – mehr als 2,6 Sekunden schneller als Martens' 2:23,327 Minuten – und überholte im Durchschnitt alle 21 Sekunden einen Fahrer.
Moderiert vom BAFTA-Preisträger Mo Gilligan ist Red Bulls „Max vs 100" weltweit auf Disney+ sowie für Abonnenten von ESPN Unlimited in den USA über die ESPN-App erneut verfügbar; außerdem wird die Sendung um 19:00 Uhr ET auf ESPN2 ausgestrahlt.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.