DIESE MITTEILUNG ENTHÄLT INSIDERINFORMATIONEN IM SINNE VON ARTIKEL 7 DER MARKTMISSBRAUCHVERORDNUNG (EU) Nr. 596/2014 („EU MAR") UND ARTIKEL 7 DER MARKTMISSBRAUCHVERORDNUNG (EU) Nr. 596/2014, SOWEIT DIESE DURCH DAS GESETZ DER EUROPÄISCHEN UNION (AUSTRITT) VON 2018 („UK MAR") IN DAS INLÄNDISCHE RECHT DES VEREINIGTEN KÖNIGREICHS („UK") ÜBERNOMMEN WURDE.
Wichtiger Meilenstein für Europas Strategie für kritische Rohstoffe
ATHEN und LONDON, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- METLEN gibt einen langfristigen kommerziellen Vertrag über die Lieferung von rund 25 % der jährlichen Galliumproduktion aus seiner geplanten Produktionsanlage in Griechenland bekannt. Die Bedingungen der Vereinbarung sind vertraulich.
Die Vereinbarung ist der erste große kommerzielle Liefervertrag für Gallium zwischen einem europäischen Hersteller und einem führenden US-Technologieunternehmen und stellt einen strategischen Meilenstein für die Bemühungen Europas dar, die Widerstandsfähigkeit seiner Lieferkette für kritische Rohstoffe zu stärken.
Gallium ist ein kritischer Rohstoff, der für KI, moderne Infrastruktur für erneuerbare Energien, Telekommunikation und Verteidigungslösungen unverzichtbar ist. Heute ist die weltweite Galliumproduktion in hohem Maße konzentriert, weshalb die Erschließung alternativer und zuverlässiger Bezugsquellen für alle Industrieländer von strategischer Bedeutung ist.
METLEN ist das erste Unternehmen in Europa, das eine integrierte Galliumproduktion etabliert hat, und das erste, das einen kommerziellen Vertrag für in Europa produziertes Gallium abgeschlossen hat. Damit rücken Griechenland und Europa an die Spitze einer neuen strategischen industriellen Wertschöpfungskette.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis langjähriger Forschungs- und Innovationsbemühungen der unternehmenseigenen F&E-Teams, die im historischen Industriewerk „Aluminium of Greece" sowie im neu gegründeten Teilbereich „Critical & Rare Metals" von M Metals angesiedelt sind.
Evangelos Mytilineos, Executive Chairman von METLEN, äußerte sich zu der Vereinbarung wie folgt: „Wir sind besonders stolz darauf, dass METLEN sowohl für Griechenland als auch für Europa ein völlig neues Kapitel in der Industrie aufschlägt – nämlich die erfolgreiche Entwicklung der Galliumproduktion durch unsere Teams bei Aluminium of Greece. Zum ersten Mal in der Geschichte von METLEN hat eines unserer metallurgischen Produkte weltweit so großes Interesse bei führenden Industrienationen geweckt. Dies spiegelt sowohl die strategische Bedeutung von Gallium als auch das Vertrauen der weltweit führenden Technologieunternehmen in die Qualität und Zuverlässigkeit unseres Materials wider, das bereits umfangreichen Qualifizierungstests unterzogen wurde."
METLENs Flaggschiffinvestition zur Galliumproduktion wurde von der Europäischen Kommission offiziell als strategisches Projekt im Rahmen des Gesetzes über kritische Rohstoffe (CRMA) anerkannt. Die strategische Bedeutung des Projekts wurde auch von der Europäischen Investitionsbank (EIB) anerkannt, die im Rahmen des REPowerEU-Programms eine Finanzierung bewilligt hat.
Informationen zu METLEN
METLEN Energy & Metals Plc (METLEN) ist ein internationales Industrie- und Energieunternehmen, das eine führende Position in der Metall- und Energiebranche einnimmt und dessen Schwerpunkt auf nachhaltigem Wachstum und der Kreislaufwirtschaft liegt. METLEN hat sich sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene als Maßstab für wettbewerbsfähige „grüne" Metallurgie etabliert und betreibt die einzige vollständig integrierte Produktionsanlage für Bauxit, Aluminiumoxid und Primäraluminium in der Europäischen Union, die über eigene Hafenanlagen verfügt. Im Energiesektor bietet METLEN integrierte Energielösungen an, darunter die Umsetzung von Projekten zur thermischen und erneuerbaren Stromerzeugung, Stromverteilung und Stromhandel sowie Investitionen in Netzinfrastruktur, Batteriespeicher und weitere grüne Technologien. METLEN ist auf fünf Kontinenten und in mehr als 40 Ländern tätig, hat weltweit mehr als 8.500 Beschäftigte und setzt in allen seinen Geschäftsbereichen ein vollständig synergetisches Modell um.
Finanzkennzahlen von METLEN
METLEN ist primär an der London Stock Exchange und sekundär an der Athens Stock Exchange notiert; das Unternehmen ist im FTSE-100-Index vertreten. Im Jahr 2025 erzielte METLEN einen Konzernumsatz von 7,11 Milliarden Euro, ein EBITDA von 753 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 314 Millionen Euro. Die bereinigte Nettoverschuldung belief sich auf 2,10 Milliarden Euro, bei einem Nettoverschuldung/EBITDA-Verhältnis von 3,1x, was die starke finanzielle Widerstandsfähigkeit widerspiegelt. METLEN wird von führenden internationalen Nachhaltigkeits- und ESG-Ratingagenturen bewertet, ist als einziges griechisches Unternehmen im Dow Jones Best-in-Class Emerging Market Index vertreten und erzielt besondere Anerkennung bei MSCI, Sustainalytics, ISS Quality Score, ISS Corporate Score, S&P Global ESG, LSEG, CDP, FTSE Russell, ESG Book, EcoVadis, Bloomberg und IdealRatings.
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Wichtige Hinweise
Verantwortlich für die Veröffentlichung dieser Mitteilung im Namen von Metlen Energy & Metals PLC ist Leda Condoyanni, Unternehmenssekretärin.
LEI-Nummer: 213800ZSR3HVKMMPVG86
Diese Mitteilung enthält Insiderinformationen im Sinne der UK MAR und der EU-MAR.
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die „zukunftsgerichtete Aussagen" darstellen oder als solche angesehen werden können. Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden, da sie sich auf Ereignisse beziehen und von Ereignissen oder Umständen abhängen, die in der Zukunft eintreten können oder auch nicht. Alle zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung spiegeln die derzeitige Einschätzung von METLEN hinsichtlich zukünftiger Ereignisse zum Zeitpunkt dieser Mitteilung wider. Zukunftsgerichtete Aussagen stellen keine Garantie für die zukünftige Entwicklung dar, und die tatsächlichen Ergebnisse in zukünftigen Perioden können – und tun dies häufig auch – erheblich von den in zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Sofern nicht durch Gesetze oder Vorschriften vorgeschrieben, übernimmt METLEN keine Verpflichtung, die Ergebnisse etwaiger Überarbeitungen der in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen, die aufgrund geänderter Erwartungen oder zur Berücksichtigung von Ereignissen oder Umständen, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten, erfolgen könnten, öffentlich bekannt zu geben.
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.