SHANGHAI, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Nach einer strategischen Industrieinvestition der Fortune Global 500 Midea Group präsentierte das in Suzhou ansässige Unternehmen Jodell Robotics auf der CIIF sein umfassendes Produktportfolio für die industrielle Ausführung von Prozessen. Das Sortiment umfasst drei Kernprodukte: Die biomimetische Fünf-Finger-Hand nach Mozart-Vorbild, selbstentwickelte visuell-taktile Sensoren und ein System zur Datenerfassung verkörperter Intelligenz. Jodell vervollständigt die gesamte Kette der Robotersteuerung – Wahrnehmung, Interaktion und Ausführung – und bietet damit umfassende Lösungen und umfassende Funktionen für globale Forschungsinstitute, Entwickler humanoider Roboter und High-End-Hersteller.
Die neu vorgestellte Mozart-Handprothese verwendet ein verteiltes, vollflächiges taktiles Sensorsystem. Jeder Finger ist mit hochpräzisen taktilen Sensoren ausgestattet, um mehrdimensionale Daten wie Kontaktkraft und Position in Echtzeit zu erfassen. Dank der von Jodell entwickelten Antriebs- und Steuerungsalgorithmen ermöglicht es hochpräzises und flexibles Feingreifen. Geeignet für Halbleiter, 3C-Elektronik, Lithiumbatterien und Automatisierung in den Biowissenschaften, übernimmt es die Präzisionsmontage, die Probenverarbeitung und das flexible Aufnehmen unregelmäßiger Materialien, geht auf praktische Herausforderungen für industrielle Roboter ein und ermöglicht den zuverlässigen Einsatz verkörperter Intelligenz in Präzisionsfertigungslinien.
Das Gründerteam von Jodell hat an Chinas erstem Weltraumroboter mitgewirkt und verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik. Für die „Hand" entwickelt Jodell elektrische Greifer und feinmotorische Hände vollständig selbst, um eine Präzision im Mikrometerbereich zu gewährleisten. Für das „Auge" entwickelt es visuell-taktile Sensoren und arbeitet mit Professor Gerald E. Loeb, dem Gründer von SynTouch und Mitglied der US National Academy of Sciences, zusammen. Unter Nutzung der von Shadow Robot eingesetzten BioTac-Technologie entwickeln sie gemeinsam neue, menschenähnliche taktile Sensoren, die Kraft, Vibration und Temperatur erfassen und eine inhärente Resistenz gegenüber industriellen elektromagnetischen Störungen aufweisen. Die Massenproduktion wird in Suzhou beschleunigt. Für das „Gehirn" und die Daten baut Jodell eine verkörperte Datenplattform und ein verkörpertes Gehirn auf, das operative Erkenntnisse aus realen Produktionsdaten sammelt. Damit ist das vollständige „Hand-Auge-Gehirn-Daten"-System gebildet. Standardisierte modulare Ausführungseinheiten und industrielle Arbeitsstationen überbrücken die „letzte Lücke" zwischen Intelligenz und physischer Welt und machen verkörperte Intelligenz zu überprüfbarer Produktivität in der Fabrik.
Das Portfolio von Jodell umfasst 17 Serien und über 50 in Serie gefertigte Produkte mit einer jährlichen Produktionskapazität von über 100.000 Einheiten. Das Unternehmen hat bereits über 6.000 Kunden weltweit in Dutzenden von Ländern bedient, liefert robuste Roboter-Endeffektoren und hat sich zum Ziel gesetzt, führend zu sein und Standards für die globale industrielle verkörperte Intelligenz-Ausführungsebene zu setzen.
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Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.
Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.
Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.