NEU Battery Materials closes oversubscribed US$7.6 million funding round to scale LFP recycling and strengthen lithium supply chain resilience

13.10.2026

SINGAPORE, Oct. 13, 2026 /PRNewswire/ -- NEU Battery Materials, a Singapore-based material security company focused on recycling lithium iron phosphate (LFP) batteries, announced the oversubscribed close of its US$7.6 million funding round co-led by Shift4Good, a global venture capital platform investing in the decarbonisation and resilience of transport and energy, and SGInnovate, a Singapore government-backed Deep Tech investor and ecosystem builder. The funding comes off the back of NEU's newly commissioned 1,300-ton-per-year Singapore factory, marking a major step from technology development to industrial scale-up. The capital will support the ramp-up of producing battery-grade lithium from LFP feedstock such as cathode production scraps and end of life black mass, and the company's international expansion.

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The round saw participation from new investors including Lotus Singapore Group and M7 Holdings, as well as existing backers such as Paragon Ventures I.

The funding comes as demand for LFP batteries surges globally, where LFP accounts for over 90% of battery energy storage systems worldwide, and over 55% of all EV batteries, according to the International Energy Agency. As battery deployments and manufacturing continue to grow worldwide, scalable recycling solutions are becoming increasingly important to strengthen industrial sovereignty and secure critical lithium supply chains.

"Our vision is to build cleaner and more resilient lithium supply chains for the ongoing energy transition," said Bryan Oh, Co-founder and CEO of NEU Battery Materials. "The commissioning of our Singapore plant is an important milestone in that journey. The funding will catalyse the scale-up and deployment of our modular LFP recycling technology, enabling us to expand the production of vital battery-grade lithium, and at progressively lower costs to our customers."

NEU has developed the world's first patented electrochemical redox targeting technology designed specifically to close the loop on LFP batteries, making lithium recovery scalable, cost-efficient and more sustainable. Its process is driven by electricity and water, and uses regenerative chemicals generating less waste and reducing environmental impact compared with conventional recycling methods such as hydrometallurgy and pyrometallurgy, with emissions up to 83% lower.

"LFP battery recycling is both a decarbonisation and an industrial sovereignty imperative," said Sebastien Guillaud, Co-founder and Managing Partner at Shift4Good. "NEU has developed a differentiated solution to recover battery-grade lithium from LFP feedstock and is now entering a new phase of industrial scale-up, thereby helping build more resilient supply chains."

"NEU plays a strategic role in the battery value chain, and we remain committed to supporting its growth," said Hsien-Hui, Head of Investments at SGInnovate.

With the new capital and its newly commissioned plant, NEU will be focusing on scaling production, further reducing production costs, and expanding its network of partners. This next phase builds on an R&D roadmap that has delivered key technical milestones ahead of schedule, providing a strong foundation for the company's international deployment and continued commercial growth.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.