Kantenschnitt bis auf 0 cm, eine Wärmebildkamera, die jedes Tier an seiner Körperwärme erkennt, die branchenweit erste 3D-Gartenkarte und das neue Smart-Garden-Ökosystem machen den Mähroboter zum intelligenten Gartenhelfer
BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Sunseeker präsentiert auf der IFA 2026 seine neue Mähroboter-Generation für 2027. Alle fünf Modelle finden ihren Weg per LiDAR-Navigation, also mithilfe von Laser-Sensortechnik: ohne Begrenzungskabel, ohne Antenne, ohne manuelle Einrichtung. Vier Neuerungen stehen im Mittelpunkt: ein Kantenschnitt, der das Nachtrimmen überflüssig macht, eine Wärmebildkamera, die jedes Tier an seiner Körperwärme erkennt und so für den Schutz von Igeln und Co. sorgt, eine 3D-Gartenkarte, mit der der Roboter als erster seiner Art Beete, Bäume und Terrassen als das erkennt, was sie sind, und ein Ökosystem, mit dem der Garten erstmals selbst mitteilt, was er braucht.
Nie wieder Kanten nachschneiden
Die Rasenkante war bisher der Grund, warum nach dem Mähroboter trotzdem Handarbeit anstand. Damit ist Schluss: Das Topmodell S7 führt einen absenkbaren Trimmerkopf namens EdgeZero mit und schneidet damit bis auf 0 cm an Mauern, Beetkanten und Zäune heran. Die kompakteren Modelle S3 und S5 übernehmen den Randschnitt mit einer seitlich montierten Mini-Schneidscheibe und kommen bis auf 3 cm an die Kante. Der saubere Abschluss gehört damit zum normalen Mähvorgang und nicht mehr zum Wochenendprogramm.
Kein Risiko mehr für Igel und Co.
Nachts sind Igel und andere Gartenbewohner unterwegs, und genau dann waren herkömmliche Mähroboter für sie bisher am gefährlichsten. Sunseeker beschäftigt sich seit Langem mit diesem Thema. Bereits die aktuelle Generation wurde in diesem Jahr vom Magazin „Ein Herz für Tiere" für ihre besondere Tierschutz-Technologie ausgezeichnet. Mit der neuen Generation geht Sunseeker noch einen Schritt weiter: Eine optionale Wärmebildkamera arbeitet wie ein Nachtsichtgerät und Lebewesen nicht an Form oder Farbe, sondern an ihrer Körperwärme erkennt. Damit sieht sie nicht nur Igel, sondern jedes Tier, das sich im Garten bewegt, ob Vogel, Maus oder Katze, auch bei völliger Dunkelheit. Der Mäher stoppt und weicht großräumig aus. Zusätzlich unterscheidet die neue Generation mehr als 360 verschiedene Objekte im Garten und hält an, bevor es überhaupt zur Kollision kommt.
Der Garten als 3D-Karte: eine Branchenneuheit
Was die neue Generation von allem bisher Dagewesenen unterscheidet, steckt unter der Haube. Bisherige Mähroboter kennen ihren Garten nur als Umriss mit Hindernissen. Die Sunseeker-Modelle sehen ihn so, wie ein Mensch ihn sieht: MapOS™ kombiniert Kamerabild und künstliche Intelligenz zu einer realitätsnahen 3D-Karte, auf der ein Beet ein Beet ist, ein Baum ein Baum und eine Terrasse eine Terrasse. Als erster Hersteller bringt Sunseeker diese Technik in einen Mähroboter. Für Nutzer heißt das: Statt abstrakte Grenzen auf einer grauen Fläche zu zeichnen, legen sie Mähzonen, Sperrbereiche und Einstellungen direkt am erkannten Objekt fest. Eine manuelle Kartierung entfällt komplett, und weil der Roboter versteht, was er sieht, muss er auch nicht bei jedem umgestellten Gartenstuhl neu kartieren.
Der Rasen meldet sich, wenn ihm etwas fehlt
Auf diesem Gartenverständnis baut das Smart-Garden-Ökosystem auf. Es verbindet Mähroboter, Regenmesser und Bodensensoren (verfügbar ab 2027) zu einem System, das den Garten kontinuierlich im Blick behält. Entdeckt die künstliche Intelligenz etwa vergilbtes Gras, unterscheidet sie, ob Trockenheit oder Schädlingsbefall dahintersteckt, und empfiehlt gezielt Bewässerung oder Gegenmaßnahmen. Mit der geplanten Anbindung einer smarten Bewässerungssteuerung setzt das System solche Empfehlungen künftig automatisch um.
Die neue Generation 2027 im Überblick
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.