Peter Frankopan joins Hakluyt's International Advisory Board

27.07.2026

LONDON, July 27, 2026 /PRNewswire/ -- Hakluyt, the global strategic advisory firm for businesses and investors, is pleased to announce the appointment of Professor Peter Frankopan, the historian and author, to its international advisory board.

Professor Peter Frankopan

Peter Frankopan is one of the world's leading historians of global affairs. He is Professor of Global History at Worcester College, Oxford, where he is Director of the Oxford Centre for Byzantine Research, and UNESCO Professor of Silk Roads Studies at King's College, Cambridge. He is best known for The Silk Roads: A New History of the World (2015), which sold more than two million copies, followed by The New Silk Roads (2018) and The Earth Transformed: An Untold History (2023). He is President of the Royal Society for Asian Affairs, and has advised governments and multilateral institutions on geopolitics, security, energy and connectivity.

Chaired by Lord William Hague, Hakluyt's international advisory board includes senior leaders from across business, government and academia, who enhance the firm's global connectivity and expertise.

Lord Hague said: "Peter is one of the most original thinkers on the forces shaping our world, and I am delighted to welcome him to Hakluyt's international advisory board. His unrivalled understanding of history and the connections between regions and peoples across time will be invaluable as the firm advises clients navigating an increasingly complex global environment."

Peter Frankopan commented: "We are living through a period of extraordinary change, with power, trade and technology shifting in ways that will define the decades to come. I look forward to helping Hakluyt and its clients read these currents and navigate a fast-changing world with confidence."

Thomas Ellis, Hakluyt's managing partner, added: "Peter brings a rare combination of deep historical perspective and sharp insight into contemporary geopolitics. As our clients across the world grapple with profound shifts in the global order, his judgement will be enormously valuable."

This appointment is effective immediately.

Notes to editors:

Hakluyt is a strategic advisory firm that works with corporate leaders and investors around the world on their most important commercial issues. For more information on the firm, please visit www.hakluytandco.com

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/3007047/Hakluyt_Board.jpg 

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.