BERLIN, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- PrimeBOT feierte auf der IFA 2026 ein eindrucksvolles Debüt: Sowohl der PrimeBOT T1 als auch der PrimeBOT Q1 erhielten offizielle Anerkennung, während das Unternehmen auf dem Gelände der Messe Berlin sowie bei ShowStoppers großes Interesse bei internationalen Medien, Branchenexperten, Creatorn und Besuchern weckte.

PrimeBOT T1 wurde zum Gewinner des IFA-Innovationspreises in der Kategorie „Content Creation Technology" gekürt, während PrimeBOT Q1 als „IFA NEXT Honoree" ausgezeichnet wurde.
Die IFA-Innovationspreise sind das offizielle Auszeichnungsprogramm der IFA Berlin, mit dem herausragende Innovationen auf einer der weltweit größten Messen für Unterhaltungselektronik gewürdigt werden. Die Ehrung auf der Bühne hob zwei sich ergänzende Ausrichtungen der Strategie von PrimeBOT im Bereich der persönlichen Robotik hervor: den wandelbaren, szenarioübergreifenden Ansatz des T1 in Bezug auf Mobilität und kreative Nutzung sowie den Schwerpunkt des Q1 auf personalisierte Interaktion, Programmierbarkeit, Bewegung und langfristige Begleitung.
Die Auszeichnungen gingen mit großem Interesse während der gesamten Messe einher. Ein Großteil davon konzentrierte sich darauf, wie es sich anfühlen würde, mit einem persönlichen Roboter zu leben. Medienvertreter gingen neben dem Q1 her, testeten dessen Gleichgewichtsreaktionen und interagierten fast so, als würden sie mit einem Kind umgehen. Der Transformationsprozess des T1 zog auf der gesamten Ausstellungsfläche sofort die Aufmerksamkeit auf sich, während seine Reaktionen auf Berührungen und Streicheleinheiten am Kopf das Erlebnis intim und persönlich machten.
Diese Reaktion untermauerte eine der zentralen Ideen von PrimeBOT: Der nächste Durchbruch in der Verbraucherrobotik wird nicht von einer weiteren Maschine mit nur einem Verwendungszweck kommen, sondern von Robotern, die in der Lage sind, Teil des alltäglichen Familienlebens zu werden.
Yuan Zou, CMO für den internationalen Markt bei PrimeBOT, ging als Rednerin während der IFA Dream Stage-Podiumsdiskussion „Robots in the Kitchen and Home: From Task-Specific Tools to Humanoids" näher auf diese Idee ein, zusammen mit Dr. Glenn Mathijssen von der Circus Group, Jennifer Pattison Tuohy von The Verge, Raghav Gupta von Posha und Michael Wolf von The Spoon.

„Seit Jahrzehnten beurteilen wir Roboter nach einem industriellen Maßstab: Wie viel Arbeit können sie ersetzen? Aber im Haushalt gelten andere Wertvorstellungen", sagte Yuan Zou. „Ein persönlicher Roboter muss nicht vom ersten Tag an alles können, aber er muss einen Mehrwert schaffen. Das kann mit Interaktion, Gesellschaft, Lernen und Kreativität beginnen, sich dann vertiefen, wenn der Roboter den Nutzer und den Haushalt besser versteht, und schließlich zu sinnvoller körperlicher Unterstützung führen. Bevor ein Roboter im Haushalt wirklich nützlich werden kann, muss er sich dort erst einmal seinen Platz verdienen."
PrimeBOT wird während der gesamten IFA 2026 am Stand H25-150 Live-Vorführungen anbieten. Medienvertreter, Partner und Besucher sind eingeladen, den PrimeBOT T1 und den PrimeBOT Q1 persönlich zu erleben.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.