Pudu Robotics baut nach der IFA 2026 seine Präsenz in Europa aus und treibt eine Strategie für skaliertes und lokalisiertes Wachstum voran

14.09.2026

BERLIN, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Pudu Robotics, ein weltweit führender Anbieter im Bereich der kommerziellen Servicerobotik, beschleunigt seine Expansion in Europa nach der IFA Berlin 2026, auf der das Unternehmen sein gesamtes Portfolio aus den Bereichen Dienstleistungserbringung, gewerbliche Reinigung, industrielle Logistik und verkörperte KI präsentierte. PUDU D7 feiert zudem sein Debüt in Europa und markiert damit einen neuen Schritt in der wachsenden Präsenz des Unternehmens in der Region.

Die Roboter von Pudu sind bereits in alltäglichen Umgebungen im Einsatz, darunter im Einzelhandel, in Hotels, in der Gastronomie, im Gesundheitswesen, in der Immobilien- und Hausverwaltung, in Industrieanlagen sowie im Transportwesen. Das Debüt auf der IFA bietet die Gelegenheit zu zeigen, wie kommerzielle Robotik europaweit Teil des täglichen Betriebs und des Kundenerlebnisses wird.

Expansion in ganz Europa durch den großflächigen Einsatz von Robotern

Pudu Robotics hat weltweit mehr als 130.000 Roboter ausgeliefert und ist in mehr als 85 Ländern und Regionen tätig. Europa hat sich zu einem strategisch wichtigen Markt für Pudu entwickelt und dient als wichtige Region für den kommerziellen Einsatz, die Produktvalidierung und die lokalisierte Geschäftsentwicklung.

Heute erstreckt sich das Geschäft von Pudu Robotics auf mehr als 20 europäische Länder, darunter Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, Polen und Spanien. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen in der Region ein rasantes Wachstum verzeichnet und dabei skalierbare Einsätze, Lösungen mit mehreren Produkten sowie wiederholbare Branchenerfahrung aufgebaut.

Alle vier Produktlinien von Pudu sind in Europa erhältlich. Zusammen ermöglichen sie ein Robotikangebot für alle Anwendungsszenarien, das die sich weiterentwickelnden Anforderungen der Kunden an betriebliche Effizienz, Servicequalität und Mitarbeiterproduktivität unterstützt.

Wertschöpfung in europäischen Branchen

Pudu Robotics arbeitet mit führenden europäischen Kunden zusammen, um intelligente Robotik in den täglichen Betrieb zu integrieren – mit Einsätzen, die messbare Auswirkungen in Schlüsselbranchen zeigen.

Im Einzelhandel hat Pudu Kooperationen mit großen Supermarkt- und Einzelhandelsketten in der gesamten Region aufgebaut. Denner, ein Unternehmen der Schweizer Migros-Gruppe, hat in seinen Filialen 200 PUDU CC1 Vier-in-Eins-Reinigungsroboter im Einsatz – eine der bedeutendsten groß angelegten Implementierungen autonomer Reinigungsgeräte im europäischen Einzelhandel.

Pudu-Roboter sind zudem in Einzelhandelsumgebungen im Einsatz, darunter bei MediaMarkt und Albert Heijn in den Niederlanden, bei Carrefour in Polen und bei EDEKA in Deutschland. Lösungen wie der PUDU CC1, der KettyBot und der BellaBot unterstützen Anwendungen wie Bodenreinigung, Kundeninteraktion, Kundenbindung im Geschäft und Dienstleistungserbringung. Bei Carrefour Polen hat der BellaBot zudem große Aufmerksamkeit bei den Kunden erregt und damit gezeigt, welche Rolle Robotik bei der Verbesserung des Einkaufserlebnisses spielen kann.

Applications of Pudu Robotics' four product lines across various industries in Europe

Im Gastgewerbe und im Bürobereich wurden die Lösungen von Pudu im Parkhotel in Österreich, in Marriott-Hotels in Polen, im Magic Natura Resort in Spanien und in den „Meritum"-Smart-Workplace-Einrichtungen in Polen eingesetzt. Diese Einsätze decken Anwendungsfälle ab, die von der Gästeempfang, Zimmer- und Speisenauslieferung bis hin zur Großflächenreinigung und Dienstleistungen am Arbeitsplatz reichen.

Im Gesundheitswesen und in der industriellen Logistik hat das St. Antonius-Krankenhaus in den Niederlanden eine koordinierte Multi-Roboter-Lösung implementiert, um Reinigungsarbeiten, den Transport von pathologischen Proben und die Materialzufuhr zu unterstützen. Das niederländische Logistikunternehmen Shaoke Logistics hat die Modelle PUDU CC1 und PUDU MT1 eingeführt, um präzisere und effizientere Reinigungsvorgänge im Lager zu ermöglichen.

Pudu-Roboter werden zudem von lokalen Kunden eingesetzt, darunter die Seniorenpflegeeinrichtungen von DOREAFAMILY und Kühl Cleaning in Deutschland. Mittlerweile ist der PUDU D5 in Europa in die Serienauslieferung gegangen und unterstützt die weitere Marktentwicklung in vielversprechenden Anwendungsbereichen wie Industrieumgebungen und der Lagerhaltung.

Ausbau des „Glocal"-Modells durch lokale Niederlassungen

Das Wachstum von Pudu in Europa wird durch eine „Glocal"-Strategie gestützt, die globale Robotertechnologie mit lokalen Teams, Partnern und Servicekapazitäten verbindet.

Das Unternehmen hat Niederlassungen in wichtigen europäischen Märkten gegründet, darunter Deutschland und die Niederlande, mit Teams in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Lösungen, technischer Support und Kundendienst. Lokale Teams betreuen Kunden auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und in weiteren europäischen Sprachen, was eine reaktionsschnellere Marktbearbeitung und Projektabwicklung ermöglicht.

Pudu hat zudem ein Kundensupport-Modell für den gesamten Lebenszyklus entwickelt, das auf einem dualen Netzwerk aus eigenen Teams und autorisierten lokalen Partnern basiert. Von der Lösungsberatung und -implementierung bis hin zu Schulungen vor Ort, Wartung und technischem Support profitieren Kunden sowohl von einem reaktionsschnellen lokalen Service als auch von der Fernunterstützung durch die globale technische Organisation von Pudu.

Ein lokales europäisches Lager unterstützt zudem die Liefer- und Servicegeschwindigkeit, während ein wachsendes Ökosystem aus autorisierten Vertriebspartnern und professionellen Servicepartnern es Pudu ermöglicht, seine Lösungen auf weitere Märkte und Branchen auszuweiten.

Stärkung des langfristigen Engagements von Pudu in Europa

Pudu stärkt seine europäische Organisation weiter und plant die Einrichtung einer neuen europäischen Zentrale in Deutschland. Die neue Zentrale wird die regionale Strategie und die operativen Abläufe koordinieren und gleichzeitig das lokale Management, den Kundensupport, die Partnerunterstützung und die Lösungsbereitstellung verbessern.

Mit einem wachsenden Kundenstamm, einem breiteren Produktportfolio, einer stärkeren lokalen Infrastruktur und einem wachsenden Partner-Ökosystem ist Pudu Robotics gut aufgestellt, um den Einsatz von kommerzieller und verkörperter Robotik in ganz Europa voranzutreiben und Lösungen bereitzustellen, die auf die vielfältigen geschäftlichen und betrieblichen Anforderungen der Region zugeschnitten sind.

Informationen zu Pudu Robotics

Pudu Robotics ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der gewerblichen Servicerobotik und das erste Unternehmen der Branche, das ein vollständiges Portfolio spezialisierter, halbhumanoider und humanoider Roboter anbietet. Laut dem aktuellen Marktbericht von Frost & Sullivan belegt Pudu Robotics sowohl beim Umsatz als auch beim Auslieferungsvolumen weltweit den ersten Platz im Bereich der gewerblichen Servicerobotik. Aufbauend auf seiner Architektur One Brain, Multiple Embodiments bietet Pudu Roboter für Dienstleistungserbringung, gewerbliche Reinigung, industrielle Lieferungen sowie allgemeine Anwendungen mit verkörperter KI in den Bereichen Gastgewerbe, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Fertigung, Bildung, öffentliche Dienste und mehr an. Bis heute hat Pudu Robotics über 130 000 Roboter an Kunden in mehr als 85 Ländern und Regionen ausgeliefert.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.