MAILAND, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Tagung der Europäischen Vereinigung für Diabetesforschung (EASD) 2026 präsentierte SiBionics unter dem Motto „See More, Act Earlier" die Verknüpfung von kontinuierlicher Messtechnik mit der Diabetesversorgung der Zukunft. Diese Vision wurde durch drei Ausstellungsbereiche konkretisiert: „See More: Beyond Glucose" zu Glukose, Ketonen und kombinierter Überwachung; „Act Earlier: From Insight to Intervention" zur Erforschung multimodaler Sensorik und Insulinabgabe; sowie „Go Further: Realizing the Unimagined" mit Blick auf breitere Anwendungsmöglichkeiten der Biosensorik.
Diese Vision wurde auf dem SiBionics-Branchensymposium mit dem Titel „From Sensors to Integrated Care: Emerging Technologies Shaping the Future of Diabetes Management" weiter vertieft. Den Vorsitz des Symposiums hatten Prof. Mark Evans von der Universität Cambridge und den Cambridge University Hospitals, Vereinigtes Königreich, sowie Dr. Guido Freckmann vom Institut für Diabetes-Technologie GmbH (IfDT), Deutschland, inne.
Prof. Karolina Kędzierska-Kapuza sprach über die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und die individuelle Behandlung bei Typ-3c-Diabetes. Prof. Wei Qiang stellte Ergebnisse zur Genauigkeit der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) sowie zukünftige Konzepte für die multimodale Sensorik vor. Prof. Andrej Janež befasste sich mit der kontinuierlichen Ketonüberwachung im Zeitalter von GLP-1. Prof. Ahmad Haidar stellte Forschungsergebnisse zur Ketonüberwachung sowie die ersten Erkenntnisse aus der SMART02-Machbarkeitsstudie zur integrierten Glukosemessung und Insulinabgabe vor.
Im Rahmen von SMART02 wurde ein früher Prototyp von „niia signature" evaluiert, einem in der Entwicklung befindlichen Gerät, das gemeinsam von PharmaSens und SiBionics entwickelt wurde, seit die beiden Unternehmen im Juni 2025 ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben hatten. „niia signature" wird die kontinuierliche Glukoseüberwachung (CGM), die Insulinabgabe und einen Algorithmus zur automatisierten Glukosekontrolle (AGC) in einem einzigen tragbaren Patch-Gerät vereinen. Ziel ist es, den Aufwand beim Umgang mit separaten Geräten zur automatisierten Insulinabgabe (AID) zu verringern.
Die Studie befasste sich mit einer zentralen Herausforderung im Bereich der Integration: Aufrechterhaltung der Glukosemessleistung, wenn Insulin in unmittelbarer Nähe des Sensors verabreicht wird. Vorübergehende Störungen nach einer Bolusgabe traten insgesamt selten auf und waren hauptsächlich bei Dosen von 10 Einheiten oder mehr zu beobachten, wobei die Wahrscheinlichkeit dabei bei 20 bis 25 % lag. Im Durchschnitt erholte sich das Sensorsignal etwa 20 Minuten nach der Bolusabgabe vollständig. Im zweiten Teil der Studie wurde der Prototyp zudem zusammen mit dem von Prof. Ahmad Haidar entwickelten AGC-Algorithmus getestet. Die niia-Patch-Pumpe von PharmaSens, der SiBionics-Sensor und der AGC-Algorithmus zeigten während der gesamten Studie eine konsistente Leistung. Die Ergebnisse, die auch am Stand von SiBionics vorgestellt wurden, stellen einen frühen Meilenstein in der Entwicklung dar.
Die Ausstellung und das Symposium verbanden gemeinsam klinische Anforderungen mit neuen Technologien. Im Rahmen von „niia signature" untersuchen PharmaSens und SiBionics, wie durch Integration zukünftige AID-Geräte bequemer zu tragen und einfacher zu bedienen sein könnten. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Leistungsfähigkeit und das klinische Potenzial des Geräts zu bestimmen.
niia signature ist ein Medizinprodukt, das sich in der Erprobung befindet. Es ist in keinem Markt zugelassen oder freigegeben und steht nicht zum Verkauf.
Informationen zu SIBIONICS
SiBionics wurde 2015 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shenzhen. Das Medizintechnikunternehmen ist auf CGM- und multiparametrische Gesundheitslösungen spezialisiert und beschäftigt weltweit fast 700 Fachkräfte. Durch die Kombination fortschrittlicher Sensortechnologie mit KI-gestützten Algorithmen entwickelt das Unternehmen zugängliche, zuverlässige Lösungen für das Management chronischer Erkrankungen. Sein multidisziplinäres Forschungs- und Entwicklungsteam verfügt über Fachkenntnisse in den Bereichen Biosensorik, Chipdesign, Materialwissenschaften und künstliche Intelligenz und unterstützt Innovationen von der Forschung bis zur Markteinführung. Mithilfe vollständig eigenentwickelter CGM-Systeme und Technologien zur kontinuierlichen Überwachung liefert SiBionics Echtzeitdaten und umfassende Erkenntnisse, um das tägliche Management zu unterstützen und fundiertere Gesundheitsentscheidungen zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.sibionicscgm.com.
Informationen zu PharmaSens
Die PharmaSens AG, ein privat geführtes Schweizer Unternehmen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Diabetesmanagement zu vereinfachen und den Einsatz der Insulinpumpentherapie zu verbreiten. Das Team von PharmaSens verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Diabetesversorgung und in der Entwicklung medizintechnischer Geräte und hat zur Entwicklung mehrerer Generationen von Insulinpumpen beigetragen. Im Laufe mehrjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat PharmaSens ein patentiertes, internationales Portfolio einzigartiger und innovativer Produkte aufgebaut. Weitere Informationen finden Sie unter PharmaSens.com.
Medienkontakte
SIBIONICS: ravian.luo@sibionics.com
PharmaSens: info@pharmasens.com
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Die niederösterreichische Volkspartei hat mehr als drei Jahre vor der nächsten Landtagswahl zentrale Weichen gestellt und setzt dabei konsequent auf Kontinuität. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde vom Landesparteivorstand einstimmig zur Spitzenkandidatin für den Urnengang Anfang Jänner 2028 nominiert. Damit vertraut die ÖVP erneut auf ihre langjährige Landeschefin, die den von ihr ausgerufenen „eigenständigen, niederösterreichischen Weg“ mit den Leitmotiven Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand fortführen will.
Flankiert wird Mikl-Leitner von einem weitgehend bekannten Spitzenteam. Zum siebenköpfigen Führungskreis zählen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrat Anton (Toni) Kasser, Landtagspräsident Karl Wilfing, Klubobmann Kurt Hackl sowie Landesgeschäftsführer Matthias Zauner. Der entsprechende Beschluss zur Landesliste fiel ebenfalls einstimmig. Innerparteilich soll das Signal innerer Geschlossenheit helfen, sich frühzeitig auf ein erwartbar knappes Duell mit der FPÖ einzustellen.
Bei der Wahlorganisation kehrt die Partei zu einem Modell zurück, das in den vergangenen Monaten intern intensiv diskutiert wurde: In den Regionalwahlkreisen entscheiden wieder Vorzugsstimmen über die Reihung der Kandidaten. Eine Besonderheit ist ein Bonus von fünf Prozent für amtierende Landtagsabgeordnete, berechnet auf Basis der im jeweiligen Wahlkreis abgegebenen ÖVP-Stimmen. Der Schritt verschafft etablierten Mandataren einen spürbaren Startvorteil gegenüber neuen Bewerbern und trägt zugleich der Mobilisierungsstärke einzelner Teilorganisationen wie dem Bauernbund Rechnung.
Politisch rückt die Landespartei neben der strategischen Wahlvorbereitung in den kommenden Monaten vor allem die Themen Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit und Kinderbetreuung in den Vordergrund. Mit einer bereits eingerichteten Taskforce Wirtschaft sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt und Verwaltungsabläufe im Land langfristig gestrafft werden. Der Gesundheitsplan 2040+ bleibt als groß angelegtes Reformprojekt im Zentrum der Regierungsarbeit. Im Hintergrund bleibt der Druck hoch: Bei der Landtagswahl 2023 war die ÖVP auf 39,93 Prozent zurückgefallen, die FPÖ hatte 24,19 Prozent erreicht; aktuelle Umfragen deuten auf einen weiter schrumpfenden Abstand hin und lassen für 2028 ein deutlich engeres Rennen erwarten, in dem neue Mehrheitskonstellationen möglich werden könnten.