Singapore Judiciary Strengthens Judicial and Legal Cooperation within ASEAN in Bangkok Meetings

31.08.2026

SINGAPORE, Aug. 31, 2026 /PRNewswire/ -- The Singapore Judiciary, led by The Honourable the Chief Justice Sundaresh Menon, participated in the 15th ASEAN Law Association (ALA) General Assembly, 47th ALA Governing Council Meeting and 13th Council of ASEAN Chief Justices (CACJ) Meeting from 21 to 23 July 2026 in Bangkok, Thailand.

At the 47th ALA Governing Council Meeting, Justice Lee Seiu Kin presented the findings of the Crossroads 2.0 Working Group, which identified priority areas for harmonisation in commercial and trade laws, cross-border insolvency, alternative dispute resolution, specialist practice and emerging areas such as the digital economy, artificial intelligence and climate. Justice S Mohan gave an update on the Virtual Training Marketplace, a web portal that matches young lawyers with cross-border training and attachment opportunities across ASEAN member countries. It now has 24 participating firms and facilitated its first successful placement in the past year.

At the 13th CACJ Meeting, all 11 ASEAN jurisdictions discussed initiatives spanning judicial education, cross-border cooperation, technology and emerging legal issues. Key developments included the publication of the first volume of the Memorandum of Guidance on Enforcement of Money Judgments within ASEAN and a Simplified Protocol on Verification Procedure to Authenticate Court Orders within ASEAN, as well as the adoption of a Roadmap to promote the use of Therapeutic Justice and Therapeutic Justice-related practices in ASEAN. The CACJ also continued its work to revise the Governance Framework on the Use of AI for ASEAN Judiciaries. At the close of the Meeting, the CACJ recorded its deep appreciation to Chief Justice Menon for his longstanding contributions to the CACJ.

Singapore judges also contributed to several meetings held on the sidelines of the ALA and CACJ sessions. At the 4th Standing Meeting of ASEAN Insolvency Judges, participants discussed the implementation of the Model Framework for Communication and Cooperation between ASEAN Courts in Cross-Border Insolvency Proceedings and agreed on a scenario-based pilot project on judicial assistance in foreign insolvency proceedings. At the ASEAN Law Conference, Justice Aidan Xu spoke at a session on judicial responses to the use of generative AI in court submissions. ASEAN insolvency and intellectual property judges also met practitioners to exchange views on cross-border restructuring and the enforcement of intellectual property rights.

The meetings underscored the Singapore Judiciary's continued role in advancing ASEAN's efforts to deepen judicial cooperation, strengthen cross-border frameworks and develop future-ready justice systems.

The Singapore delegation at the 13th Council of ASEAN Chief Justices Meeting in Bangkok.

 

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.