Sky Labs' „CART BP pro" von internationalen Experten als globaler „Game Changer" gewürdigt

11.06.2026

DANZIG, Polen und MANCHESTER, England, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sky Labs (CEO Jack ByungHwan Lee) gab heute bekannt, dass das Unternehmen exklusive Symposien im Rahmen des 35. Kongresses der European Society of Hypertension (ESH 2026) in Danzig (Polen) sowie der Jahrestagung der British Cardiovascular Society (BCS 2026) in Manchester (Vereinigtes Königreich) erfolgreich durchgeführt hat.

At the European Society of Hypertension symposium, a speaker introduces the research findings of 'CART BP pro' to the attendees.

Die Symposien fanden unmittelbar nach der Aktualisierung der Hypertonie-Leitlinien 2026 durch die Korean Society of Hypertension (KSH) im vergangenen Mai statt. In diesen Richtlinien wurde weltweit erstmals offiziell empfohlen, dass „validierte manschettenlose Blutdruckmessgeräte für die Blutdrucküberwachung außerhalb der Arztpraxis in Betracht gezogen werden können". Während Südkorea eine führende Rolle bei der klinischen Anwendung manschettenloser Geräte einnimmt, stehen die klinische Evidenz und die realen Verschreibungsdaten von CART BP pro zunehmend im Fokus der internationalen Fachwelt.

In Vergleichsstudien mit herkömmlichen Verfahren entsprach CART BP pro dem internationalen Standard ISO 81060-2:2018. Darüber hinaus erweitert das Gerät kontinuierlich seine klinische Evidenzbasis, indem es die strengen Empfehlungen der European Society of Hypertension für manschettenlose Blutdruckmessgeräte erfüllt, darunter den Statischen Test, den Test zur Gerätepositionierung, den Wach-/Schlaf-Test sowie den Belastungstest. Auf Grundlage dieser validen Daten sowie der 2024 erfolgten Zulassung zur Kostenerstattung im Rahmen der nationalen Krankenversicherung für die 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) konnte das Gerät seine Präsenz in südkoreanischen medizinischen Einrichtungen rasch ausbauen. Bis Mai 2026 wurden insgesamt bereits über 260.000 Verschreibungen verzeichnet.

Internationale Experten: „Südkorea ist Vorreiter bei der klinischen Anwendung manschettenloser Blutdruckmessgeräte"

Professor George Stergiou, Präsident der International Society of Hypertension (ISH), erklärte: „Es ist äußerst ermutigend, dass Südkorea die praktische klinische Anwendbarkeit manschettenloser Blutdruckmessgeräte frühzeitig untersucht und dabei sowohl deren Potenzial als auch ihre Grenzen sorgfältig berücksichtigt." Er ergänzte: „Sollte CART BP pro künftig nachweisen, dass es die Patientenprognose, die Therapietreue sowie die Blutdruckkontrolle nachhaltig verbessert, wäre dies eine klinische Evidenz von weitaus größerer Bedeutung als eine reine Bewertung der Messgenauigkeit."

Professorin Carmel McEniery von der University of Cambridge lobte ebenfalls das südkoreanische Gesundheitssystem und das klinische Umfeld: „Südkorea ist bei der klinischen Anwendung manschettenloser Blutdruckmessgeräte seiner Zeit voraus."

Professor Philip Lewis betonte: „Durch die Überwindung der Einschränkungen herkömmlicher, manschettenbasierter Methoden ermöglicht dieses Gerät eine zuverlässige Erfassung von Blutdruckdaten bei Tag und Nacht – und das auf eine Weise, die von den Patienten hervorragend akzeptiert wird. Dies deutet auf ein erhebliches Potenzial nicht nur für das Hypertoniemanagement, sondern auch für weitere klinische Anwendungsbereiche hin."

Professor Geu-Ru Hong aus der Abteilung für Kardiologie des Severance Cardiovascular Hospital erklärte: „Die ringförmige, manschettenlose Blutdrucküberwachung erhält äußerst positive Rückmeldungen hinsichtlich des Patientenkomforts." Er unterstrich: „Insbesondere bei nächtlichen Messungen minimiert sie Schlafstörungen, die sonst durch den Druck herkömmlicher Manschetten verursacht werden. Das System hat das Potenzial, sich zu einem echten ‚Game Changer' für die nächste Generation der Blutdrucküberwachung zu entwickeln."

Professor Kwang-Il Kim, Präsident der Korean Society of Hypertension, führte aus: „Südkorea bietet dank geringer Eigenbeteiligung der Patienten bei der ambulanten 24-Stunden-Blutdruckmessung und eines gut etablierten Krankenversicherungssystems ein ideales Umfeld für die schnelle Einführung innovativer Medizinprodukte in die klinische Praxis." Er fügte hinzu: „Im Vergleich zum einschnürenden Druck und den Unannehmlichkeiten herkömmlicher ABPM-Geräte erzielt das ringförmige Blutdruckmessgerät hervorragende Ergebnisse bei Tragekomfort und Alltagszufriedenheit."

Zuvor hatte Sky Labs im Januar 2026 die europäische Medizinproduktezertifizierung CE-MDR erhalten und kurz darauf die Registrierung des Produkts bei der britischen Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) abgeschlossen. Auf Grundlage dieser regulatorischen Meilensteine plant das Unternehmen nun den umfassenden Ausbau seiner Aktivitäten auf den europäischen Märkten, einschließlich des Vereinigten Königreichs, um seine Position als globaler Akteur im Gesundheitswesen weiter zu festigen.

Über Sky Labs

Sky Labs wurde im September 2015 gegründet und ist ein Healthcare-Unternehmen, das „CART" entwickelt und betreibt – ein ringförmiges Medizinprodukt sowie eine Plattform zur kontinuierlichen Überwachung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Im Jahr 2023 erhielt Sky Labs die Zulassung für das Medizinprodukt „CART BP pro", einen ringförmigen Monitor zur 24-Stunden-Blutdruckmessung. Im Jahr 2024 wurde CART BP pro vom Health Insurance Review and Assessment Service (HIRA) im Rahmen des bestehenden Erstattungsverfahrens für die „24-Stunden-Blutdruckmessung" (Erstattungscode „E6547") anerkannt und wird seither in zahlreichen Krankenhäusern und Kliniken verschrieben.

Darüber hinaus brachte das Unternehmen im September 2025 „CART BP" auf den Markt, einen ringförmigen Blutdruckmonitor für Endverbraucher. Das Produkt ist über den offiziellen Online-Shop des Unternehmens sowie über verschiedene weitere Online-Vertriebskanäle erhältlich.

Medienkontakt

Inok Jung – inok.jung@skylabs.io

Bomi Lee – bomi.lee@skylabs.io 

At the British Cardiovascular Society Annual Conference symposium, a speaker shares the research findings of 'CART BP pro' with the attendees.

 

Sky Labs

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.