Speediance schlägt ein neues Kapitel auf: Vom intelligenten Heimfitnessgerät zum KI-gestützten Fitnessunternehmen

24.09.2026

LOS ANGELES, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 18. September skizzierte Speediance seine Entwicklung von einem Unternehmen, das vor allem für ein einziges intelligentes Heimfitnessgerät bekannt war, zu einem KI-gestützten Fitnessunternehmen, das auf einem breiteren Hardware-Portfolio, spezialisierter Intelligenz und einem vernetzten Nutzererlebnis basiert.

Nachdem sich Speediance mit dem „Gym Monster 2" etabliert hat, erweitert das Unternehmen sein Angebot von einem einzigen Vorzeigeprodukt auf vier Produkte mit unterschiedlichen Funktionen. Auf dieser Hardware-Grundlage entwickelt das Unternehmen drei sich ergänzende KI-Funktionen – Votus, Oryn und Somni –, die über AEVIS miteinander verbunden sind, eine Erlebnisebene, die relevante Kontextinformationen über Training, Regeneration und den Alltag hinweg vermittelt.

Vom Einzelprodukt zur Fitnessplattform

Das neue Portfolio von Speediance weist jedem Produkt eine definierte Rolle zu und schafft gleichzeitig mehrere Einstiegspunkte in ein einziges Ökosystem.

Gym Monster Ultra – das Flaggschiff. Es wurde für fortgeschrittenes Krafttraining entwickelt und bietet bis zu 260 Pfund digitalen Widerstand, 33 Seilzugpositionen, einen vertikalen High-Lat-Pulldown, eine Klimmzugvorrichtung mit verschiedenen Griffmöglichkeiten sowie eine verstellbare Oberschenkelhalterung.

Gym Monster 3 – die Heimplattform. Das freistehende System liefert bis zu 220 Pfund digitalen Widerstand über 19 Seilzugpositionen und erfordert keine Wandmontage.

Gym Nano – tragbare Widerstands- und Leistungsmessung. Das 8,2-Kilogramm-System bietet bis zu 220 Pfund Widerstand, Geschwindigkeits- und Leistungsdaten in Echtzeit sowie Leistungsbewertungen, darunter Spitzenkraft, Kraftentwicklungsrate und Links-Rechts-Asymmetrie.

Speediance Strap – physiologischer Kontext für das Ökosystem. Das bildschirmlose Wearable nutzt die greenteg-Calera®-Technologie, um Trends der Kerntemperatur am Handgelenk zu erfassen und liefert so zusätzliche Informationen zu Training, Regeneration, Schlaf und Wärmebelastung.

Zusammen decken die Produkte die Bereiche Krafttraining, alltägliches Heimtraining sowie tragbare Leistungs- und Erholungsdaten ab und bilden damit die physische und datentechnische Grundlage für die nächste Transformation von Speediance.

Aufbau der Intelligenzebene

Speediance entwickelt drei spezialisierte KI-Funktionen, die jeweils auf einen anderen Teil des Trainingsprozesses ausgerichtet sind.

Votus – Bewegungsverständnis. Mithilfe von Videoaufnahmen einer einzigen Smartphone-Kamera ist Votus darauf ausgelegt, Bewegungen in 3D zu rekonstruieren und die Ausführung von Übungen zu analysieren, einschließlich Signalen wie der Wiederholungsgeschwindigkeit.

Oryn – Entscheidungen zu Training und Erholung. Mit den Schwerpunkten Training, Ernährung und Schlaf wird Oryn entwickelt, um ein umfassenderes Bild des Nutzers zu erstellen und Entscheidungen zu unterstützen, beispielsweise ob eine Trainingseinheit fortgesetzt, die Belastung angepasst oder der Erholung Vorrang eingeräumt werden soll.

Somni – mögliche Zukunftsszenarien. Dieses Forschungsprojekt zu einem Weltmodell des menschlichen Zustands untersucht, wie Entscheidungen bezüglich Training und Erholung Ermüdung, Schlaf, Appetit und trainierbare Kapazität beeinflussen könnten. Somni ist eine Technologievorschau und nicht für medizinische Diagnosen oder Behandlungen vorgesehen.

Votus, Oryn und Somni sind interne Projektcodenamen, die von Speediance verwendet werden, und stellen keine nach außen gerichteten Marken oder kommerziellen Produktmarken dar. Somni befindet sich weiterhin im Stadium einer Technologievorschau.

AEVIS und der CARE Loop

AEVIS vereint diese Funktionen als benutzerorientierte Erlebnisebene. Die App befindet sich derzeit in der öffentlichen Beta-Phase als eigenständige iOS-App in 105 Märkten und ist darauf ausgelegt, relevante Kontextinformationen zu Trainingsverlauf, verfügbaren physiologischen und Erholungssignalen, Schlaf, Ernährung und Tagesabläufen zu erfassen. In Verbindung mit der Apple Watch kann AEVIS verfügbare Gesundheits- und Aktivitätsdaten nutzen, ohne dass Trainingshardware von Speediance erforderlich ist. Für Nutzer von „Gym Monster" kann die App zudem maßgeschneiderte Trainingseinheiten erstellen und diese direkt an die Trainingsgeräte senden.

Speediance bezeichnet dieses Betriebsmodell als „CARE Loop": Erfassen, analysieren, empfehlen und ausführen. Das System erfasst relevante Daten, analysiert diese mithilfe von KI, empfiehlt auf der Grundlage der verfügbaren Kontextinformationen Kurse, Trainingseinheiten und Pläne und setzt diese Empfehlungen über Gym Monster und das gesamte Speediance-Ökosystem in die Praxis um. Jede abgeschlossene Aktivität kann neue Informationen für den nächsten Zyklus liefern.

AEVIS steuert den Widerstand von Gym Monster derzeit noch nicht autonom; eine tiefere Integration steht weiterhin auf der Roadmap des Unternehmens. Die Richtung ist jedoch klar: KI entwickelt sich zur Intelligenzebene, die Daten, Entscheidungen und körperliches Training im gesamten Speediance-Ökosystem miteinander verbindet.

Informationen zu Speediance

Speediance wurde 2020 gegründet und entwickelt intelligente Fitnesssysteme, die professionelles Training präziser, zugänglicher und vernetzter machen sollen. Das Portfolio umfasst digitalen Widerstand, vernetzte Trainingshardware, tragbare Leistungstechnologie, physiologische Sensorik und KI-gestütztes Coaching.

Website: www.speediance.com

*Die KI-Funktionen von Speediance und AEVIS liefern ausschließlich allgemeine Informationen und Empfehlungen zu Fitness und Wellness. Es handelt sich nicht um Medizinprodukte, und sie sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten oder gesundheitliche Beschwerden zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.