DAMASKUS, Syrien, 29. August 2026 /PRNewswire/ -- Mastercard und die QNB Group haben die erste internationale Kartenzahlung in Syrien seit mehr als 15 Jahren abgewickelt – ein wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung des syrischen Zahlungsverkehrs-Ökosystems.

Nach der technischen Wiederanbindung des syrischen Zahlungsökosystems an das globale Netzwerk von Mastercard wickelte die QNB Syria die erste Point-of-Sale-Transaktion (POS) bei einem zugelassenen lokalen Händler unter Verwendung einer international ausgestellten Mastercard-Karte ab.
Die Transaktion schafft die Grundlage für die Akzeptanz internationaler Zahlungen in Syrien und trägt dazu bei, Verbraucher, Unternehmen und Finanzinstitute an die globale digitale Wirtschaft anzubinden sowie die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu fördern.
„Die Durchführung der ersten internationalen Kartentransaktion in Syrien seit mehr als 15 Jahren ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Zahlungsökosystems des Landes. Diese Errungenschaft verdeutlicht den Wert der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bei der Ermöglichung sicherer internationaler Zahlungsabwicklung, der Förderung des Handels und der Unterstützung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung", Seine Exzellenz Mohammed Safwat Raslan, Gouverneur der Zentralbank von Syrien.
Yousef Mahmoud Al-Neama, Group Chief Business Officer der QNB Group, kommentierte diesen Erfolg wie folgt: „Die erfolgreiche Abwicklung der ersten internationalen Kartentransaktion stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der syrischen Zahlungslandschaft dar. Indem wir Händler an internationale Zahlungsmöglichkeiten anbinden, ermöglichen wir Unternehmen, ihren Kunden mehr Auswahl und Komfort zu bieten und unterstützen gleichzeitig den Übergang zu einem moderneren und sichereren digitalen Zahlungsökosystem. Dieser Erfolg spiegelt zudem das anhaltende Engagement der Gruppe für Zahlungsinnovationen und die digitale Transformation in allen Märkten wider, in denen sie tätig ist."
Die erfolgreiche Transaktion belegt die Betriebsbereitschaft der Infrastruktur, die eingerichtet wurde, um die Akzeptanz international ausgestellter Mastercard-Karten in Syrien zu ermöglichen. Sie stellt zudem einen wichtigen Schritt hin zu einer breiteren und sicheren Akzeptanz digitaler Zahlungen auf dem gesamten Markt dar.
„Wir bei Mastercard betrachten diese erste Transaktion als wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des syrischen Zahlungsökosystems. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Zentralbank von Syrien und der QNB-Gruppe tragen wir dazu bei, ein vernetzteres, sichereres und inklusiveres Zahlungsumfeld zu schaffen. „Dieser Erfolg ist ein wichtiger erster Schritt hin zu einem breiteren Zugang zu globalen Zahlungsmöglichkeiten und einer umfassenderen internationalen Kartenakzeptanz auf dem gesamten Markt", sagte Adam Jones, Bereichsleiter für Westarabien bei Mastercard.
Dieser Fortschritt spiegelt das umfassende Engagement von Mastercard wider, ein modernes, sicheres und inklusives Zahlungsökosystem in Syrien zu fördern. Das Unternehmen wird weiterhin mit der Zentralbank von Syrien, Finanzinstituten und anderen Partnern im Ökosystem zusammenarbeiten, um die Verbreitung digitaler Zahlungen voranzutreiben und zur weiteren Modernisierung des Finanzökosystems des Landes beizutragen.
Informationen zu Mastercard
Mastercard fördert die wirtschaftliche Entwicklung und stärkt die Menschen in mehr als 200 Ländern und Gebieten weltweit. Gemeinsam mit unseren Kunden bauen wir eine widerstandsfähige Wirtschaft auf, in der jeder erfolgreich sein kann. Wir unterstützen eine große Bandbreite digitaler Zahlungsmöglichkeiten und machen Transaktionen sicher, einfach, smart und zugänglich. Unsere Technologie und Innovationen, Partnerschaften und Netzwerke verbinden sich zu einem einzigartigen Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die Menschen, Unternehmen und Regierungen dabei unterstützen, ihr größtes Potenzial zu entfalten.
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Informationen zu QNB
Die QNB Group ist ein führendes Finanzinstitut im Nahen Osten und in Afrika und eine der wertvollsten Bankmarken der Region. Mit einer Präsenz in mehr als 28 Ländern in Asien, Europa und Afrika bietet sie maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen an, die auf Innovation basieren und von einem Team aus über 31.000 Fachkräften unterstützt werden, die sich weltweit für Spitzenleistungen im Bankwesen einsetzen.
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Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.
Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.
Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.