Tomorrow.Mobility 2026 erzielt konkrete Wirkung für die Zukunft der urbanen Mobilität

24.09.2026

BARCELONA, Spanien, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Die sechste Ausgabe des Tomorrow.Mobility World Congress (TMWC), der weltweiten Veranstaltung, die den Übergang zu einer nachhaltigen, inklusiven und intelligenten urbanen Mobilität beschleunigt, findet vom 3. bis 5. November 2026 auf dem Gran Via-Gelände der Fira de Barcelona statt. Unter dem Motto „Mobilitätslösungen, echte Wirkung" wird der Kongress mehr als 5000 Teilnehmer, über 200 Aussteller und mehr als 240 Referenten zusammenbringen.

Delegates head towards the main entrance of Tomorrow.Mobilty World Congress during its last edition

Der von der Fira de Barcelona und EIT Urban Mobility, einer Initiative des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie, gemeinsam organisierte TMWC konzentriert sich darauf, wie Städte die in den letzten Jahren entwickelten Instrumente sowie Strategien nutzen können, um schon heute die urbane Mobilität von morgen zu gestalten. Zu den zentralen Diskussionsthemen gehören Mobilitätsdatenräume, „Mobility as a Service" (MaaS) als Motor für nahtlose multimodale Verkehrskonzepte, das Management von Straßenrandbereichen und Parkraum als strategische Infrastruktur sowie das Aufkommen der Mobilität mit autonomen Fahrzeugen (AV).

Der Kongress umfasst drei eigene Bühnen – Main Stage, Move better Stage und Shaping mobility Stage – sowie ein Programm, das sich unter anderem mit der Gestaltung resilienter, integrierter Mobilitätssysteme, der Bereitstellung eines öffentlichen Nahverkehrs der nächsten Generation, dem Management des städtischen Raums im Zuge der E-Mobilitätswende sowie dem Management von Batterieabfällen und der Kreislaufwirtschaft in der Elektromobilität befasst.

Zu den bestätigten Hauptrednern des Programms gehören Lukas Neckermann, Gründer von Urban Places Lab sowie Mitbegründer von PAVE Europe; Axel Volkery, Leiter des Referats Innovation und urbane Mobilität in der Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) der Europäischen Kommission; sowie Teresa Riesgo Alcaide, Generalsekretärin für Innovation im spanischen Ministerium für Wissenschaft und Innovation.

Ausstellungs- und Innovationsbereiche

Der TMWC 2026 wird einen Ausstellungsbereich und einen Innovation Playground umfassen, in denen hochmoderne Lösungen aus dem gesamten Mobilitätsökosystem präsentiert werden. Zu den bestätigten Ausstellern zählen Arrive Group, BIP, Drive Sweden, die Regierung von Katalonien – Departament de Territori, Kentkart, Moventis, PNO Innovation, Ulaşimpark und Soltráfego.

In der Startup Zone der Veranstaltung stehen bahnbrechende Mobilitätstechnologien und -plattformen im Mittelpunkt; zugleich bietet sie Möglichkeiten für Zusammenarbeit sowie Investitionen.

Eine globale Veranstaltung zur Gestaltung der urbanen Zukunft

Wie bereits in den vergangenen Jahren findet der TMWC parallel zum Smart City Expo World Congress, zu Tomorrow.Blue Economy mit Schwerpunkt auf der nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen, zum von Barcelona Activa organisierten Barcelona Deep Tech Summit sowie zum Barcelona Cybersecurity Congress statt. Insgesamt werden diese Veranstaltungen mehr als 1000 Aussteller und über 25 000 Teilnehmer anziehen und die Fira de Barcelona zum weltweit größten Zentrum für urbane Innovation machen.

Fira de Barcelona Logo

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.