ABU DHABI, VAE, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Scheich Khaled bin Mohamed bin Zayed Al Nahyan, des Kronprinzen von Abu Dhabi und Vorsitzenden des Exekutivrats von Abu Dhabi, kehrt die Abu Dhabi Finance Week (ADFW), die größte Finanzveranstaltung der Region sowie das Flaggschiff unter den Finanzveranstaltungen der „Capital of Capital" (Hauptstadt des Kapitals), vom 7. bis 10. Dezember 2026 mit ihrer fünften Ausgabe unter dem Motto „The Capital Community, Powered by Partnerships" zurück.

Die Veranstaltung wird von ADGM, dem internationalen Finanzzentrum (IFC) von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), ausgerichtet und bringt führende Investoren, Finanzinstitute, politische Entscheidungsträger sowie Führungskräfte aus der Wirtschaft zusammen, um die Zukunft des Finanzwesens, der Kapitalallokation und des Wirtschaftswachstums mitzugestalten.
Nach dem großen Erfolg der ADFW 2025 kehrt die diesjährige Veranstaltung mit einem erweiterten Veranstaltungsgelände auf die Insel Al Maryah zurück, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Der erweiterte Veranstaltungsort ist auf eine Rekordzahl von Delegierten ausgelegt und bietet neue Bereiche für noch mehr Vernetzung, Zusammenarbeit sowie Geschäftsmöglichkeiten.
An vier Thementagen richtet die ADFW erneut mehr als 70 Veranstaltungen aus und wird voraussichtlich mehr als 35 000 Teilnehmer sowie über 800 Referenten aus aller Welt begrüßen. An der letzten Ausgabe nahmen Finanzführer teil, die zusammen ein Vermögen von über 62 Billionen US-Dollar verwalten, was mehr als der Hälfte des weltweiten BIP entspricht.
Die Rückkehr der ADFW in diesem Jahr unterstreicht Abu Dhabis anhaltende Dynamik als stabiles, global vernetztes Finanzzentrum, als vertrauenswürdiger Standort für langfristige Investitionen sowie zunehmend als Heimat für globales Kapital und mehr als 1,8 Billionen US-Dollar an
Vermögenswerten staatlicher Investitionsfonds. Abu Dhabi belegte im vergangenen Jahr im erstmals veröffentlichten NYU Stern Financial Centres Competitiveness Index regional den ersten und weltweit den 12. Platz.
Im Einklang mit dem diesjährigen Thema wird die ADFW 2026 untersuchen, wie die gebündelte Kraft globaler Finanzinstitute, staatlicher Investoren, politischer Entscheidungsträger und Innovatoren die Zukunft der Kapitalallokation prägt. Die Diskussionen werden sich auf die Themen Tokenisierung, Private Markets, künstliche Intelligenz (KI), Handel und Energie, Immobilien sowie Infrastruktur erstrecken und dabei den Schwerpunkt darauf legen, wie Kapital effektiv mobilisiert werden kann, um den Wandel zu beschleunigen sowie nachhaltiges Wachstum voranzutreiben.
S.E. Ahmed Jasim Al Zaabi, Vorsitzender von ADGM, sagte: „Das diesjährige Thema ‚The Capital Community, Powered by Partnerships' trägt der Tatsache Rechnung, dass die Zukunft des Finanzwesens nicht von einzelnen Institutionen, sondern von der Stärke der Ökosysteme geprägt wird, die Kapital, Ideen und Chancen miteinander verbinden. Als ‚Capital of Capital' bringt Abu Dhabi weiterhin globale Investoren, Finanzinstitute, Innovatoren sowie politische Entscheidungsträger zusammen, um einen substanziellen Dialog zu fördern, Kapital zu mobilisieren und dauerhaften wirtschaftlichen Wert zu schaffen. Die ADFW hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf der aus diesen Gesprächen Partnerschaften hervorgehen und die Weltwirtschaft mitgestalten."
Die ADFW 2025 brachte 819 Referenten sowie mehr als 35 000 Teilnehmer aus Organisationen zusammen, die ein Kapital von mehr als 62 Billionen US-Dollar verwalten, war Schauplatz der Unterzeichnung von 82 Absichtserklärungen (MoUs) und vereinte mehr als 69 strategische Partner auf globaler sowie regionaler Ebene.
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.