BEIJING, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- In Quanzhou – einer Stadt, die während der Song- und Yuan-Dynastien als bedeutendes maritimes Handelszentrum berühmt war – haben kulturelle Vielfalt sowie die erfolgreiche Bewahrung und Weitergabe des kulturellen Erbes den Weg für eine lebendige und qualitativ hochwertige Stadtentwicklung geebnet.
Seit Jahren engagiert sich die Stadt, in der sich zahlreiche immaterielle Kulturgüter (ICH) auf weltweiter und nationaler Ebene befinden, für den ganzheitlichen Schutz, die systematische Weitergabe und die innovative Wiederbelebung des lokalen historischen und kulturellen Erbes.
Durch konkrete Maßnahmen ist es Quanzhou gelungen, das ursprüngliche Erscheinungsbild historischer und kultureller Denkmäler zu bewahren.
So bewahrt beispielsweise die renovierte Dacheng-Halle des Konfuzius-Tempels den ursprünglichen Stil, und die wiederhergestellten historischen und kulturellen Straßen schaffen ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen des Alltags und dem Landschaftsschutz.
Solche pragmatischen Erhaltungsmaßnahmen tragen zusammen mit der Einrichtung von Schutzzentren auf verschiedenen Ebenen dazu bei, dass die Stadt eine „lebendige Altstadt" und eine Reihe von Modellzonen für den vorbildlichen Schutz kultureller Denkmäler schafft.
In den Gassen und Straßen im antiken Stil wird das kulturelle Erbe in den Alltag der Einheimischen integriert, die sich ganz nach Belieben in die getragene, aber elegante Melodie des Quanzhou-Nanyin, in Theaterstücke mit lebensechten Marionetten oder in die bezaubernde Schönheit der Blumenkränze aus dem Dorf Xunpu vertiefen können.
Wenn ein gut geplantes öffentliches Kulturwesen reibungslos funktioniert, blühen in Quanzhou exquisite kulturelle Werke auf, wo sich Kultur- und Kunstgruppen sowie Talente zu kulturellen Austauschaktivitäten und vielfältigen Aufführungen versammeln.
Derzeit hat sich eine von reichhaltigem Kulturerbe getragene Kulturindustrie zu einem Wettbewerbsmotor entwickelt, der die hochwertige Entwicklung der Stadt vorantreibt.
Im Kreis Anxi steht Tieguanyin nicht nur für einen beliebten Tee, sondern auch für einen aufstrebenden Sektor, der Teegüter, kulturelle Studienreisen und Privatunterkünfte umfasst.
Im Kreis Yongchun wurde das Potenzial der traditionellen Räuchertäbchenkultur durch die Forschung und Entwicklung von Räucherprodukten, Wellnessangebote auf Basis der Räuchertherapie, die Herstellung kreativer Räucherkulturprodukte sowie den damit verbundenen Vertrieb im In- und Ausland erschlossen.
Im Kreis Dehua hat weißes Porzellan Einzug in den modernen Einrichtungsmarkt, in Kunstsammlungen und in den Bereich kreativer Modeprodukte gehalten und sorgt im Rahmen des Trends „China-Chic" für Furore.
Im vergangenen Jahr belief sich der Produktionswert der Teeindustrie in Anxi, der Räucherwerk-Industriekette in Yongchun und des Keramik-Industrieclusters in Dehua auf 46,05 Milliarden Yuan, 13,5 Milliarden Yuan bzw. 76 Milliarden Yuan.
In Quanzhou werden auch andere Elemente des immateriellen Kulturerbes wie die Steinmetzkunst aus dem Kreis Hui'an erschlossen, um zur Bildung von Clustern lokaler Kulturindustrien mit unverwechselbaren Merkmalen beizutragen.
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Die niederösterreichische Volkspartei hat mehr als drei Jahre vor der nächsten Landtagswahl zentrale Weichen gestellt und setzt dabei konsequent auf Kontinuität. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde vom Landesparteivorstand einstimmig zur Spitzenkandidatin für den Urnengang Anfang Jänner 2028 nominiert. Damit vertraut die ÖVP erneut auf ihre langjährige Landeschefin, die den von ihr ausgerufenen „eigenständigen, niederösterreichischen Weg“ mit den Leitmotiven Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand fortführen will.
Flankiert wird Mikl-Leitner von einem weitgehend bekannten Spitzenteam. Zum siebenköpfigen Führungskreis zählen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrat Anton (Toni) Kasser, Landtagspräsident Karl Wilfing, Klubobmann Kurt Hackl sowie Landesgeschäftsführer Matthias Zauner. Der entsprechende Beschluss zur Landesliste fiel ebenfalls einstimmig. Innerparteilich soll das Signal innerer Geschlossenheit helfen, sich frühzeitig auf ein erwartbar knappes Duell mit der FPÖ einzustellen.
Bei der Wahlorganisation kehrt die Partei zu einem Modell zurück, das in den vergangenen Monaten intern intensiv diskutiert wurde: In den Regionalwahlkreisen entscheiden wieder Vorzugsstimmen über die Reihung der Kandidaten. Eine Besonderheit ist ein Bonus von fünf Prozent für amtierende Landtagsabgeordnete, berechnet auf Basis der im jeweiligen Wahlkreis abgegebenen ÖVP-Stimmen. Der Schritt verschafft etablierten Mandataren einen spürbaren Startvorteil gegenüber neuen Bewerbern und trägt zugleich der Mobilisierungsstärke einzelner Teilorganisationen wie dem Bauernbund Rechnung.
Politisch rückt die Landespartei neben der strategischen Wahlvorbereitung in den kommenden Monaten vor allem die Themen Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit und Kinderbetreuung in den Vordergrund. Mit einer bereits eingerichteten Taskforce Wirtschaft sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt und Verwaltungsabläufe im Land langfristig gestrafft werden. Der Gesundheitsplan 2040+ bleibt als groß angelegtes Reformprojekt im Zentrum der Regierungsarbeit. Im Hintergrund bleibt der Druck hoch: Bei der Landtagswahl 2023 war die ÖVP auf 39,93 Prozent zurückgefallen, die FPÖ hatte 24,19 Prozent erreicht; aktuelle Umfragen deuten auf einen weiter schrumpfenden Abstand hin und lassen für 2028 ein deutlich engeres Rennen erwarten, in dem neue Mehrheitskonstellationen möglich werden könnten.