YFORE stellt Multi-Scenario UWB Radar Sensing für Next-Gen Vehicles für verschiedene Szenarien für Fahrzeuge der nächsten Generation vor

02.09.2026

SUWANEE, Georgia, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Der globale Tier-1-Zulieferer für die Automobilindustrie YFORE Technology präsentierte in seinem Werk in Suwanee, Georgia, sein fortschrittliches Portfolio an Ultra-Wideband-Radarsensoren (UWB) sowie erweiterte Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Szenarien. Dank proprietärer, hochpräziser Algorithmen ermöglicht YFORE eine vielseitige Multifunktionalität der UWB-Hardware im Fahrzeug, die von der Sicherheit im Fahrzeuginnenraum über den Fahrzeugzugang bis hin zum automatisierten Parken reicht.

Full-Coverage In-Cabin Life Protection

Das UWB In-Cabin Monitoring System von YFORE ist unabhängig von optischen Sichtlinienbeschränkungen und nutzt Impulssignale mit hoher Durchdringungskraft, um selbst kleinste Atembewegungen zur Erkennung der Anwesenheit von Kindern (Child Presence Detection) zu erfassen. Mit einer Erkennungsrate von über 99 % und einem auf unter 20 cm begrenzten Signalabfall durch Fenster verhindert das System zuverlässig Fehlalarme und erfüllt gleichzeitig die Euro-NCAP-Sicherheitsstandards (Reaktionszeit < 13 s). Parallel dazu ermittelt das UWB Occupant Detection System die räumlichen Koordinaten mehrerer Ziele, um für die eCall-Notfallreaktion genaue Passagierzahlen zu melden. YFORE stellte außerdem sein „Occupant & Driver Monitoring System" (ODMS) vor, das Radar mit intelligenten Vision-Spiegeln kombiniert, um tote Winkel hinter den Sitzen zu beseitigen.

Smart Interaction & Vehicle Sentry Securit

Das Portfolio erweitert die UWB-Radar-Fähigkeiten auf Szenarien im Außenbereich von Fahrzeugen:

  • Kick-Sensing Access: Ermöglicht den freihändigen Zugang zur Heckklappe mit einer Auslösequote von >98 % und einer Fehlauslösequote von <0,5 % bei Regen, beim Waschen oder bei Tierbewegungen.
  • Intrusion Detection: Überwacht Seitenfenster und Heckklappen und löst bei unbefugtem physischem Eindringen sofort einen Alarm aus.
  • Low-Power Sentry Mode: Mithilfe eines Näherungsradars werden energieintensive Kameras ausschließlich bei Bedarf aktiviert, wodurch pro Nacht bis zu 2 kWh eingespart werden.

Seamless Bumper-Integrated Parking Assistance

Das UWB Parking Assistance System erkennt parallel, senkrecht und schräg verlaufende Parklücken präzise, während es gleichzeitig flache Hindernisse erfasst und Störsignale vom Boden herausfiltert. Da es unsichtbar hinter den Stoßfängerverkleidungen arbeitet, ermöglicht es ein klares, sensorfreies Fahrzeugäußeres, ohne auf herkömmliche Ultraschallsensoren zurückgreifen zu müssen.

Informationen zu YFORE

YFORE ist ein globaler Tier-1-Zulieferer für Automobilelektronik, der sich der Gestaltung der Zukunft der intelligenten Mobilität verschrieben hat. In Zusammenarbeit mit mehr als 30 führenden Automobilherstellern weltweit liefert YFORE leistungsstarke, für den Automobilbereich geeignete Lösungen in den Bereichen Intelligent Access, Intelligent Mirror und Sensorsysteme. Mit einer Präsenz in Nordamerika, Europa und Asien verbindet YFORE globales technisches Know-how mit lokaler Umsetzung, um die nächste Ära vernetzter Fahrzeuge voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter , www.yftech.com/en, oder folgen Sie YFORE auf und LinkedIn unter.

 

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Andrea Pier: Kulturhauptstadtmanagerin wird Chefin der großen Wiener Musicalbühnen

08.10.2026

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.

Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.

Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.

Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.