ZPMC liefert Oberbaumodul für Chinas erste leichte integrierte Offshore-Umspannstation

10.08.2026

SHANGHAI, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) hat kürzlich das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation für das Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" ausgeliefert. Der gesamte Vorgang, von der Verladung auf das Schiff bis zum Abschluss der Ladungssicherung, dauerte nur vier Tage.

Das in Nordchina gelegene Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" erstreckt sich über eine Meeresfläche von 34 Quadratkilometern und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 304 MW. Das zugehörige Offshore-Umspannwerk ist für eine Leistung von 300 MW ausgelegt. Als eines der wichtigsten Offshore-Projekte für saubere Energie in der Region wird es nach seiner Inbetriebnahme dazu beitragen, den Energiemix in Nordchina zu optimieren und gleichzeitig den Übergang der Region zu einer grünen und kohlenstoffarmen Industrie zu unterstützen.

Das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation ist eine dreistöckige Stahlkonstruktion mit einer Länge von 45 Metern, einer Breite von 38 Metern und einer Höhe von 23 Metern sowie einem Gesamtgewicht von rund 1.700 Tonnen. ZPMC war für den kompletten Bau des Oberbaumoduls der Umspannstation, des unteren Fundamentmantels und der Stahlrohrpfähle verantwortlich. Auf der Grundlage seiner bewährten Fachkompetenz im Bereich der Fertigung von Ausrüstung für die Offshore-Windenergie hat das Unternehmen jede Bauphase erfolgreich abgeschlossen.

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Elektro-Offensive trägt Mercedes-Benz – trotz Absatzminus in China

08.10.2026

Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.

Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.

Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.

Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.